Mehrzweckklemme

"Für alles und überall - nahezu unverwüstlich" 
 

aktuelle Sonderseite über

Corona, Covid-19, SARS-CoV-2 bei RED GEKKO

RED GEKKO ist ein junges Unternehmen und möchte einen sachlichen Beitrag zu aktuellen Informationen über Corona, Covid-19 bzw. SARS-CoV-2 geben. Dazu bedienen wir uns öffentlich zugänglicher Informationen ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Wir wünschen Ihnen allen, bleiben Sie gesund!

 

Auf Basis von Mikroskopiedaten - Forschern gelingt Foto des Coronavirus

Die Bilder stammen dem ORF zufolge von der Firma Nanographics, einem Spin-off der Technischen Universität Wien. Sie basieren auf Daten von Forschenden der Tsinghua University in Peking. Dort war es einem Wissenschaftlerteam gelungen, intakte SARS-CoV-2-Viruspartikel in Proben zu extrahieren, sie mit Kryoelektronenmikroskopie abzuscannen und zu digitalisieren.

Quelle: nt-v.de  dpa  19.01.2021

https://www.n-tv.de/wissen/Forschern-gelingt-Foto-des-Coronavirus-article22301346.html

 

Für unsere Kunden im Rettungsdienst und in Krankenhäusern haben wir einige informative Seiten herausgesucht. Bitte folgen Sie den Links...                            

Tipp für Smartphone-Benutzer*Innen: bitte verwenden Sie das Smartphone im Querformat

 

Diese Sonderseite-website weiterempfehlen

aktualisiert am 04.02.2021  

 



 

 


Bitte helfen Sie mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Denn wenn uns das nicht gelingt, drohen Folgen wie derzeit in Italien. Dort können die ÄrztInnen vielen Menschen nicht mehr helfen, weil es an Klinikbetten fehlt.

Das kann man jetzt tun:

  1. zu Hause bleiben, wann immer es geht!
  2. besonders gefährdete Personen unterstützen!
  3. Älteren oder kranken NachbarInnen, FreundInnen und Bekannten seine Hilfe beim Einkaufen anbieten. Stand 13.03.2020

Robert Koch Institut (RKI)
Corona-Virus - SARS-CoV-2 - Steckbrief zur Coronavirus Krankheit 2019 (Covid-19)

 https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

Zahl der negativen Corona-Befunde - Die Test-Frage

  • 93 Prozent der registrierten Tests waren negativ
  • Im Visier der Epidemiologen SARS-CoV-2-Tests in Deutschland

  • Anteil positiver Testergebnisse zuletzt gestiegen
  • Hohe Testzahl liefert geringe Todesquote

Spiegel-Wissenschaft: Ein Interview von Julia Merlot, 04.04.2020

"Die Zahlen sind vollkommen unzuverlässig"

  • Wie gefährlich das Coronavirus ist, wissen Experten noch immer nicht genau. Hier erklärt der Statistikexperte Gerd Antes, was nun für eine Risikobewertung nötig ist und warum die Reaktion der Politik bislang richtig war.

 Spiegel-Wissenschaft: Ein Interview von Julia Merlot, 31.03.2020

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-wie-viele-tests-sind-negativ-a-130acc46-b203-4c2d-845e-0594d1dbf87a 





https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-zahlen-sind-vollkommen-unzuverlaessig-a-7535b78f-ad68-4fa9-9533-06a224cc9250

Erfassung der SARS-CoV-2-Testzahlen in Deutschland (RKI)

  • Zusätzlich zur Anzahl durchgeführter Tests werden n der RKI Testlaborabfrage und durch ALM e. V. Angaben zur täglichen Testkapazität abgefragt. In KW 13 gaben 113 Labore an, in der kommenden Woche Kapazitäten für insgesamt 103.515 Tests pro Tag zu haben, dies entspricht je nach 5- oder 7-Tage Wocheder Labore 517.575 – 724.505 Tests pro Woche. Insgesamt haben sich die erfassten täglichen Testkapazitäten in den letzten drei Wochen erhöht (s.Tab. 2). 86 Labore gaben für KW 13 Lieferengpässe an, betroffen sind alle Reagenzien inklusive Abstrichtupfer. Erstmals gaben in KW 13 drei Labore an, ihre Kapazitäten in der kommenden Woche aufgrund von Lieferengpässen für Reagenzien reduzieren zu müssen. In KW 12 gaben 41 Labore einen Rückstau von insgesamt 26.548 abzuarbeitenden Proben an, in KW 13 übermittelten 42 Labore einen Rückstau von insgesamt 31.998 Proben.

Epidemiologisches Bulletin, vorab online am 02.04.2020

  • Daten zur Anzahl der durchgeführten Testungen zu SARS-CoV-2 sowie zur Anzahl der Personen mit den jeweiligen Testergebnissen und den Testkapazitäten werden aktuell über verschiedene Netzwerke bzw. Umfragen erhoben und in einer Übersicht vom Robert Koch-Institut (RKI) zusammengestellt.

Lagebericht RKI, 13.03.2020 - 54:18 Min. mit dem Leiter des RKI Dr. Lothar H. Wieler

  • Das Coronavirus breitet sich rasant in Europa aus. Täglich stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) die aktuelle Lage in Deutschland vor und informiert die Bevölkerung. (30:25 Min)

https://www.youtube.com/watch?v=9-KEC0FRZFk

Lagebericht RKI, 16.3.2020 - 30:25 Min.

  • Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland mittlerweile 4838 laborbestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Das seien 1043 mehr als noch am Sonntag registriert, sagt RKI-Vize-Präsident Lars Schaade in Berlin. Bislang seien zwölf Menschen in Deutschland an dem Virus gestorben. Die Zahl der neu Infizierten steige nach wie vor "relativ rasch" an, sagt Schaade. Es gehe jetzt darum, die eingeleiteten Maßnahmen schnell umzusetzen.

https://www.youtube.com/watch?v=V781dJX34U4

RKI-Chef Wieler "Krise hat unvorstellbares Ausmaß"  20.03.2020

  •  Panikmache? Für RKI-Chef Wieler auf keinen Fall. Er betont, dass die Corona-Krise ein für ihn "unvorstellbares Ausmaß" habe. Die Menschen sollten die Regeln unbedingt einhalten. Angesichts der weiter rapide steigenden Zahl der Virus-Kranken zeigt sich auch der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) schockiert. "Wir sind alle in einer Krise, die ein Ausmaß hat, das ich mir selber habe nie vorstellen können", sagte Lothar Wieler bei der Pressekonferenz des Instituts in Berlin. "Ich erwarte jetzt, dass die Krankenhäuser vorbereitet sind. Jetzt muss es so weit sein."

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-ausmass-rki-pressekonferenz-100.html


Jerusalema Challenge: Helios tanzt gemeinsam gegen Corona

Fresenius Helios Kliniken
Licht aus, Spot an: Helios tanzt die #JerusalemaChallenge und zeigt damit Zusammenhalt in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Vor allem unser medizinisches Personal in den Kliniken wird seit Beginn der Corona-Pandemie täglich vor große Herausforderungen gestellt. Und diese Herausforderungen haben wir bis hierhin sehr gut gemeistert, unter anderem, weil wir ein unglaublich starkes Team sind, das auch in den schwierigsten Momenten zusammenhält und an einem Strang zieht. Vielen war es wichtig, an der #JerusalemaChallenge teilzunehmen, um sich gegenseitig Kraft zu schenken für die weiteren herausfordernden Wochen und Monate, die wir noch vor uns haben. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken, die einen großartigen Job machen mit dem Ziel: Gemeinsam gegen Corona!

Musik in diesem Video  Mehr erfahren   Mit YouTube Premium ohne Werbeanzeigen anhören     Titel   Jerusalema [Radio Edit] (Remix)
    Künstler          Master KG   
    Album          Jerusalema [Radio Edit]   
    Lizenziert an YouTube durch

https://www.youtube.com/watch?v=YHP8LX96zu0&feature=youtu.be

„zusammen“ eine Initiative der Feuerwehren-Stadt-StädteRegion und Polizei Aachen mit Oliver Schmitt  31.03.2020

  • siehe ausführliche Beschreibung und weitere Beiträge dazu am unteren Seitenende

https://www.youtube.com/watch?v=GruM4cQ2VYw

Krankentransport und Rettungsdienst - Welche Beratung kann das RKI zur Beantwortung von Fragen aus dem Bereich Krankentransport und Rettungsdienst anbieten?

  • Dass dafür das Robert Koch-Institut (RKI) bemüht wird, ist verständlich aber nicht ganz der richtige Weg, weil das RKI nicht der Gesetzgeber und auch keine Fachbehörde ist, die Sanktionen durchsetzen kann. Krankentransport und Rettungsdienst ist nach der verfassungsmäßigen Ordnung Ländersache und dort durch eigene Gesetze geregelt. / (Gesundheitsämter)


https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/ThemenAZ/K/Krankentransp_29-06-12.html

Deutsches Institut Für Katastrophenmedizin (DIFKM)

German Institute For Disaster Medicine

  • SARS-CoV-2 Erfahrungen aus Frankreich (Straßburg) 24.03.2020
  • DIFKM Vorschlag Medikamentenvorhaltung Quarantäne Setting bzüg. SARS-CoV-2 / Covid-19 im Rettungsdienst   (26.02.2020)

http://www.disaster-medicine.com/startseite

S + K Verlag

  • "Was der Rettungsdienst über Covid-19 wissen muss"


  • "Krankenhäuser sollen Personaleinsatz erhöhen"


  • "wann können Großveranstaltungen noch durchgeführt werden?" Checkliste Risikobewertung

Buchempfehlung S+K Verlag: Hygieneleitfaden für den Rettungsdienst

https://www.skverlag.de/fileadmin/images_content/zeitschriften/rettungsdienst/Dokumente/E-Dossier_Corona_1-2020.pdf

https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/krankenhaeuser-sollen-personaleinsaetze-erhoehen.html

https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/wann-koennen-grossveranstaltungen-noch-durchgefuehrt-werden.html

https://www.skverlag.de/buchshop/artikelbeschreibung/kategorie/notfallmedizin/artikel/hygieneleitfaden-fuer-den-rettungsdienst.html

DIVI -  Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin - Intensivtransport

  • Ein Intensivtransport erfordert daher eine sachgerechte Betreuung durch gut und speziell ausgebildete Ärzte und Rettungsassistenten. Ein Baustein einer solchen Ausbildung sind auf die nötigen Anforderungen zugeschnittene Intensivtransportkurse und Leitlinien.


 https://www.divi.de/fortbildung-weiterbildung/intensivtransport

Hygienemanagement für den Patiententransport - S1 Leitlinie - AWMF

  • Die nachfolgende Empfehlung richtet sich ausschließlich an den sogenannten qualifizierten Patiententransport im Kranken- oder Rettungswagen. (Stand 10.2019)

Hygieneplan für den Rettungsdienst und Krankentransport des Arbeiter-Samariter-Bundes Bayern e.V.  RV/Rettungswache (ASB)

  • Erstellt auf der Basis des Rahmenhygieneplanes für Rettungs- und Krankentransportdienste erarbeitet vom: Länder-Arbeitskreis
    zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG

Rahmenhygieneplan für Rettungs- und Krankentransportdienste Länder-Arbeitskreis zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG

  • Gesundheitsamt im Bezirksamt Spandau von Berlin Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
    Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
    Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (03.2011)

Hygiene und Infektionstransporte im Rettungsdienst (04.2013)

  • Aktuelles Wissen für den Anästhesisten, Refresher Course Nr. 39

 https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/029-029l_S1_Hygienema%C3%9Fnahmen-beim-Patiententransport_2019-07.pdf



https://www.asb-schulen.de/application/files/9415/2464/9845/Hygieneplan_Rettungsdienst_2015.pdf




https://www.gesunde.sachsen.de/download/Download_Gesundheit/RHPL_Rettungsdienst.pdf





https://www.ai-online.info/abstracts/pdf/dacAbstracts/2013/2013-02-RC181..pdf

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

"infektionsschutz.de - Wissen, was schützt"

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen
  • Allgemeine Hygienetipps - Merkblätter, Filme, Infografiken
  • Material für Bildungseinrichtungen
  • Material für Pflegeeinrichtungen
  • Informationen in anderen Sprachen

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html


https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus_DE.pdf

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

https://www.infektionsschutz.de

Bundesministerium für Gesundheit
Tagesaktuelle Informantionen zum Coronavirus - Meldungen

  • Aufklärungsplakat pdf-Datei


  • Informationsplakat pdf-Datei: Test auf Corona

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG_BZgA_Coronavirus_Plakat_barr.pdf

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG_BZgA_Coronavirustest_Plakat_barr.pdf

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung sowie Haustiere und Landwirtschaft

  • Corona-FAQ zu Lebensmittel, Tiere, Haustiere, Nutztiere, Versorgung mit Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Versorgungsengpässe,

https://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html;jsessionid=D557264E98C19C6CBA3E663EE1DF2E6A.1_cid358

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

  • aktuelle Reisewarnungen


  • Newsroom: Corona / Covid-19 - Informationen für Reisende (was Reisende beachten sollten)

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

  • FAQ: arbeitsrechtliche Auswirkungen?

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html?nn=67370

Landesregierungen beschließen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus 17.03.2020 am Beispiel von Baden-Württemberg (D)

  • Die Landesregierung Baden-Württemberg hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.


https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Coronavirus aktuell: Adressen und Übersichten für Zahnärzte und Ärzte

  • Coronavirus: Hier finden Zahnärzte und Ärzte alle relevanten Adressen, Informationen für die Praxis und Übersichten laufend aktualisiert!  (zm.online)  02.03.2020

Informationen für die Praxis: S1-Leitlinie zum Coronavirus

  • Was tun, wenn ein Patient mit Atemwegsinfekt unangemeldet erscheint? Soll das Team getestet werden? Und welche Optionen gibt es zur Entlastung der Praxis? Antworten darauf gibt die S1-Leitlinie „Neues Coronavirus".   (zm.online)  30.03.2020

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.

  • Hinweise und FAQ zum Coronavirus für Schwangere und Säuglinge

https://www.zm-online.de/news/praxis/adressen-und-uebersichten-fuer-zahnaerzte-und-aerzte/



https://www.zm-online.de/news/praxis/s1-leitlinie-zum-coronavirus/




https://www.dggg.de/news/hinweise-und-faq-zum-coronavirus-fuer-schwangere-und-saeuglinge-1181/

CovApp der Charité - Corona-Schnelltest per App: Ihre 26 Antworten zeigen, ob Sie ein Risikofall sind

  • Nachdem Sie die 26 Fragen der CovApp beantwortet haben, wird eine Empfehlung mit entsprechender Begründung ausgesprochen. Sofern Sie entsprechenden Kontakt zu Infizierten oder Verdachtsfällen hatten oder in einem Risikogebiet waren und Symptome zeigen, erhalten Sie ebenfalls Handlungsempfehlungen, wie Sie sich am besten verhalten und gegebenenfalls auch einen für Sie passenden Ansprechpartner finden. Alle Informationen werden am Ende zusammengefasst, um für ein etwaiges Arztgespräch alle relevanten Daten griffbereit zu haben.

https://www.chip.de/news/Corona-Schnelltest-per-App-Ihre-26-Antworten-zeigen-ob-Sie-ein-Risikofall-sind_182562038.html

CHIP Fazit zu CoVApp der Charité - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus. Die CovApp bietet Ihnen selbstverständlich keine ärztliche Diagnose, hilft Ihnen aber bei Unsicherheiten Empfehlungen und Informationen zu erhalten und gegebenenfalls den passenden Ansprechpartner zu finden.              

Michael Humpa | CHIP Software-Redaktion

Zum App Download:  https://covapp.charite.de/   

Corona-Virusinfektion Früherkennung (www.cardiopraxis.de)

  • Körpertemperatur, Symptome, Herzfrequenz, Blutdruck, Husten, Luftnot, Diarrhö, usw.

https://www.cardiopraxis.de/corona-frueherkennung-covid-19-virusinfektion/

Was eine Notaufnahme-Schwester über die Corona-Panik denkt

  • "Die ganze Welt ist verrückt und hier ist die Zentrale". Für Rebecca, Krankenschwester in der Notaufnahme eines Krankenhauses im Süd...   (www.brigitte.de)

https://www.brigitte.de/barbara/leben/was-eine-notaufnahme-schwester-ueber-die-corona-panik-denkt-11746284.html

Wo immer möglich, auf soziale Kontakte verzichten!

  • Änderungen in Deutschland ab Montag den 16.03.2020 (www.stern.de)
  • Österreiche schränkt Bewegungsfreiheit ein! 15.03.2020 Österreichs Kanzler Kurz kündigt Versammlungsverbot an (www.zdf.de/nachrichten/)

https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/coronavirus---merkel--wo-immer-moeglich--auf-soziale-kontakte-verzichten-9111822.html

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/blog-coronavirus-102.html#xtor=CS5-95

Exponentielles Wachstum sehr gut erklärt

Exponentiell, Ausbreitung, Vermehrung, Verbreitung, Kurve, Ansteckung, ZDF Claus Kleber 15.03.2020

https://www.youtube.com/watch?v=QDAWsqZJ3FY

"Worst Case Szenario" Grafik: APA, Quelle: TU Wien / dwh

  • Warum sich die Einschränkung der Sozialkontakte der Bevölkerung in Österreich lohnt, hat die TU Wien mit dieser Modellrechnung zeigen wollen.
  • Österreich hat ca. ein Zehntel der Bürger wie die Bundesrepublik Deutschland.













  • Coronavirus - Maßnahmen reduzieren laut Simulation die Krankenzahlen klar!    12.03.2020


https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Coronavirus_-_Massnahmen_reduzieren_laut_Simulation_Krankenzahlen_klar/SCI_20200312_SCI39371351253680038

"Nutzt die Zeit, die ihr noch habt" Bergamos Bürgermeister über Corona

  • Bergamo ist das Epizentrum der Coronakrise in Europa. Fast 400 Menschen sind dort gestorben. Bürgermeister Gori erzählt vom Drama in seinen Krankenhäusern - und alarmiert seine deutschen Kollegen.

Ein Interview von Frank Hornig, Rom 18.03.2020

https://www.spiegel.de/politik/ausland/bergamo-buergermeister-ueber-corona-nutzt-die-zeit-die-ihr-noch-habt-a-e15c28b0-7c59-4535-a8f4-aea6c9e303e4

An alle, die jetzt noch rausgehen: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert?  (www.stern.de 19.03.2020)

  • Die Coronavirus-Krise spitzt sich zu, doch immer noch verhalten sich Menschen egoistisch und unverantwortlich: Sie gehen in Cafés, auf Spielplätze oder treffen sich in Gruppen. Jetzt droht die Ausgangssperre. Zeit für einen Brandbrief.


https://www.stern.de/gesundheit/ausgangssperre-wegen-coronavirus--botschaft-an-alle-unvernuenftigen-9188600.html

  • GRN-Klinik Schwetzingen Interdisziplinäre Notaufnahme, Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH (GRN)

https://www.grn.de/schwetzingen/klinik/notfallambulanz/die-fachdisziplin



  • Das neue Corona-Testzentrum im Rhein-Neckar-Kreis am Parkplatz des SV-Sportzentrum Schwetzingen. Das Drive-in für Verdachtsfälle schafft bis zu 100 Corona-Tests pro Tag. (Video 2:50 Min.)

https://www.morgenweb.de/videocenter_video,-schwetzingen-drive-in-schafft-bis-zu-100-corona-tests-an-einem-tag-_videoid,8758.html



  • Um weitere Ansteckungen zu verhindern, richten Krankenschwestern Appell an alle     „Wir bleiben für euch hier. Bitte bleibt ihr für uns zu Hause“. Mit diesem Slogan sorgen zwei Wiener Krankenschwestern derzeit für Aufsehen. Ihr Appell richtet sich an alle, zu Hause zu bleiben um weitere Ansteckungen zu verhindern und so das Gesundheitssystem zu entlasten. Der Post fand innerhalb weniger Stunden zahlreiche Nachahmer in Österreich und Deutschland.

https://www.focus.de/gesundheit/um-weitere-ansteckungen-zu-verhindern-bleibfuerunsdaheim-krankenschwestern-richten-dringenden-appell-an-alle_id_11787009.html




Alle Mitarbeiter im Gesundheitsdienst erhalten kostenlos Backwaren von Bosselmann!

  • Der Chef der Bäckerei Bosselmann, Gerhard Bosselmann aus Hannover, wendet sich mit einem Tränen-Appell an seine Kunden. Kauft beim Bäcker um die Ecke! Kritische Meinung zum Förderprogramm der Bundesregierung. YouTube Video 3.42 Min.


https://www.youtube.com/watch?v=i8ByL5UTcZ8

Universitätsmedizin Göttingen

Colleagues

29.04.2020


Universitätsmedizin Göttingen  

UMG Star Wars - Tragt Mund-Nasen-Schutz
Die erste Corona-Episode ist noch nicht vorbei. Wir wollen keine zweite. Bitte tragt weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz. Zur Kampagne ... Auftrag aus dem Krisenstab war eine interne Kampagne, um die Mitarbeiter*innen wieder verstärkt an das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu erinnern. Das Ergebnis ist eine sehr individuelle Kampagne, die das Thema mit einem Augenzwinkern aufgreift. Sie wird auf verschiedenen Kanälen breit gespielt, um möglichst viele Mitarbeiter*innen - aber auch darüberhinaus Patient*innen und Besucher*innen - zu erreichen. Folgende Medien sind Bestandteil der Kampagne:     Film (inkl. Making-of)     Intranet/Internet (Landing-Page)     Social Media (Facebook & Instagram)     Plakate an verschiedenen Ausstellungsflächen der UMG     Bodenbeklebung im Außenbereich
10.07.2020


Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

  • Aktuelles aus dem Bereich der Medizinprodukte: z. B. Masken

https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/_node.html

Empfehlungen des BfArM    31.03.2020

  • Hinweise des BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken ( sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz ( MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit  dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Empfehlungen des BfArM   06.04.2020

  • Hinweise für Hersteller, Importeure und Vertreiber zur Sonderzulassung von medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3)

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken_sonderzualssung.html

 

Aerosole: So schnell verbreitet sich das Coronavirus in Innenräumen

Ob daheim, im Klassenzimmer oder Restaurant: Unser Rechner zeigt, wann sich Menschen in geschlossenen Räumen infizieren können. Testen Sie, wie sicher Ihre Umgebung ist.    Interaktiv!

  • In Innenräumen
  • Im Klassenzimmer
  • Der Chor
  • Das Restaurant
  • Das Büro
  • Das Wohnzimmer

Berechnungsgrundlage ist eine Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz unter der Leitung von Jos Lelieveld (Int. J. Environ. Res. Public Health: Lelieveld et al., 2020). Darin entwickeln die Forscherinnen und Forscher einen Rechner, der die Infektionswahrscheinlichkeit für verschiedene Szenarien bestimmt (programmiert von Thomas Klimach). Das Modell schätzt eine individuelle Wahrscheinlichkeit, die in der Realität aber starken Schwankungen unterliegt. Denn einige Parameter, die in dieser Berechnung als Konstante eingehen,  variieren in realen Szenarien. Dazu gehört die individuelle Viruslast  einer infektiösen Person oder auch die Anzahl an infektiösen Partikeln,  die es braucht, um eine gesunde Person anzustecken. Zudem geht das Modell davon aus, dass sich die Personen an einem Mindestabstand von 1,5 Metern halten. Die Modellrechnung soll primär zeigen, wie sich veränderte Parameter, etwa vermehrtes Lüften oder Maske tragen, auf das individuelle Infektionsrisiko auswirken.
Quelle: www.zeit.de  26.11.2020        



https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-11/coronavirus-aerosole-ansteckungsgefahr-infektion-hotspot-innenraeume



 

Marylyn Addo, Virologin UKE, zur Ansteckungsgefahr durch Aerosole

Quelle: ARD tagesschau 14.05.2020 MOMA 07:40 Uhr

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-701681.html

Befreiung von Maskenpflicht: Wo bekommt man ein Attest - und wem steht es zu?

Wer ist von der Maskenpflicht befreit?

Dennoch gibt es Menschen, denen das Atmen durch eine Alltagsmaske aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung besonders schwer fällt oder nicht möglich ist. Deshalb gilt für Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder mit einem Handicap laut Maskenverordnung eine Ausnahme.

Kein Zutritt trotz Attest über Maskenbefreiung

Übrigens berechtigt auch ein Attest über eine Maskenbefreiung nicht automatisch dazu, sich in Geschäften oder anderen Einrichtungen, für die eine Maskenpflicht gilt, ohne Mund-Nasen-Schutz aufzuhalten. In Geschäften liegt die Entscheidung darüber beim Hausrecht des Eigentümers. Ein ärztliches Attest muss nicht zwingend akzeptiert werden.

Quelle:  www.mdr.de  05.11.2020



https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/befreiung-maskenpflicht-attest-recht-100.html

Pandemie Spezial - Hauptsache Maske!?

Ein Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Markus Veit



Prof. Dr. Markus Veit, Apotheker und Geschäftsführer der Alphatopics GmbH, Kaufering, einer Beratungsfirma für die pharmazeutische Industrie ist entsetzt! Er ist entsetzt über Stellungnahmen aus der Politik und von den Medien und schließlich auch in jüngster Zeit über Urteilsbegründungen zur Maskenpflicht. Dieses Entsetzen betrifft auch den undifferenzierten Umgang mit der Thematik seitens der agierenden Kolleginnen und Kollegen. Deshalb hat er sich zu nachfolgendem Zwischenruf entschlossen. Er spiegelt seine persönliche Meinung wider, und nach bestem Wissen und Gewissen den derzeitigen Stand der Evidenz.

Für Schutzmasken gibt es Normen, die ohne Wenn und Aber bis Ende letzten Jahres eingehalten werden mussten und ohne deren Erfüllung (medizinische) sie in Deutschland nicht verkauft werden durften. Vor einem Jahr wäre es ein Skandal gewesen, wenn Professionelle im Gesundheitsbereich – wie das Robert Koch-Institut (RKI) –  zur Verwendung von Masken aufge­rufen hätten, die nicht ein Zertifizierungsverfahren für Medizinprodukte durchlaufen haben und kein CE-Signum tragen. Heute gilt das offenbar ­alles nicht mehr. Selbst unsere Politiker gefallen sich im Tragen von sogenannten Alltagsmasken für den Infektionsschutz.

Quelle: DAZ 33/2020, Deutsche Apotheker Zeitung, 22.08.2020


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske

Studie bestätigt Schutzwirkung von Masken

Einfache Stoffmasken über Nase und Mund verhindern offenbar tatsächlich, dass das Coronavirus sich verbreitet. Eine neue Studie legt das nahe. Ausgangsbasis der Untersuchung: das vorbildliche Beispiel Jena.

Masken führten zu Verlangsamung

In einem zweiten Schritt untersuchten die Forscher die Entwicklung der Fallzahlen in den Städten und Kreisen, welche die Maskenpflicht zum 22. April eingeführt hatten, mit den Fallzahlen der Kommunen, die die Maskenpflicht erst zum 27. April oder später einführten. Auch hier zeigen sich signifikante Unterschiede. "Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat",

Forscher: Millionen weniger Tote durch Lockdowns

Forscher vom Imperial College London (Großbritannien) kommen nach der Analyse von  Todesfallzahlen zu dem Ergebnis, dass die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Millionen Infektionen und Todesfälle verhindert haben. Der großangelegte Lockdown samt Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen habe allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai womöglich etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert und eine Kontrolle des Pandemie-Verlaufs ermöglicht, heißt es in einem Bericht im Fachmagazin "Nature".

Zweite Studie: 530 Millionen Infektionen verhindert

In einer zweiten Studie berichtet ein Forscherteam, dass die Maßnahmen in den sechs von ihnen betrachteten Ländern bis zum 6. April rund 530 Millionen Infektionen verhindert hätten. Die Wissenschaftler hatten den Infektionsverlauf bis zu diesem Stichtag in China, Südkorea, Italien, Iran, Frankreich und den USA analysiert. Experten in Deutschland raten zu einer vorsichtigen Interpretation, unter anderen wegen einer hohen Schwankungsbreite der Zahlen.

Quelle: www.tagesschau.de  08.06.2020


https://www.tagesschau.de/inland/corona-masken-schutz-studie-101.html

Darf ich die Maske um den Hals tragen? Die wichtigsten Tipps zum Mund-Nasen-Schutz    Quelle: www.web.de am 15.05.2020

  • Was muss ich beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes beachten?
  • Wie transportiere, lagere und reinige ich die Maske?
  • Meine Brille beschlägt: Was hilft?
  • Wie stelle ich selbst eine Maske her?
  • Maske sitzt beim Kind nicht richtig, was tun?
  • Kann ich den Schutz beim Autofahren tragen?

Hier noch einmal die wichtigsten Regeln laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

  • Vor dem Aufsetzen der Maske die Hände gründlich mit Seife waschen, denn die Innenseite der Maske muss sauber bleiben. Nach dem Absetzen ebenfalls - denn an der Außenseite des Gesichtsschutzes könnten sich Erreger tummeln.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen. Die Maske darf keine Öffnungen bilden.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, damit normal geatmet werden kann.
  • Wegen der möglichen Erreger auf der Außenseite solle diese nicht berührt werden! Das heißt: Einmal aufgesetzt, sollte der Träger die Maske nicht mehr anfassen.

https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/helfen-masken-coronavirus-beachten-34620526

Wie transportiere ich meine Maske?

  • Im Idealfall läuft es so ab: Man hat seine Hände gründlich gewaschen und zieht anschließend die Maske über. Dabei achtet man darauf, die Innenseite nicht anzufassen. Das aber setzt voraus, dass man sie daheim aufsetzt und etwa auf dem Weg zum Supermarkt die gesamte Zeit im Gesicht trägt. Das kann anstrengen und die Maske bereits ziemlich stark durchfeuchten - was nicht gut ist.Wer seinen Mund-Nasen-Schutz daher erst vor Ort aufsetzen möchte, sollte ihn im Plastikbeutel statt in der Hosentasche tragen - oder zumindest in einer Tasche, in die man nicht üblicherweise hineinfasst, rät Peter Walger. Der Vorstandssprecher von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene betont: "Die Innenseite muss geschützt sein."

Warum wird von medizinischen Masken für den Bürger abgeraten?

Zwischen dem Schutz, wie ihn die Maskenpflicht vorsieht, und medizinischen Sicherheitsmasken gibt es wesentliche Unterschiede. Das erläuterte kürzlich der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler:

  • Eine Sicherheitsmaske umschließt vollständig Nase und Mund und besitzt eine von drei Schutzkategorien, die professionellen Schutz vor Krankheitserregern oder schädlichen Stoffen in der Luft bieten.
    Spezialmasken ab Klassifikation FFP2 ("filtering face piece"), die "wirklich Viren abhalten", müssten vor allem von medizinischem und Pflegepersonal getragen werden, um sich optimal zu schützen. FFP3 bietet eine noch höhere Schutzstufe als FFP2.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz kann hingegen auch selbst hergestellt sein. Anders als ein Atemschutz, der den Träger schützt, halte ein Mundschutz Tröpfchen zurück, die das Virus übertragen könnten.

Die Masken mit den Schutzstufen FFP2 und FFP3 müssen dem Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen vorbehalten bleiben. Nur mit ihnen ist das Personal im Umgang mit Patienten ausreichend vor dem Coronavirus geschützt. Fehlende Schutzausrüstung und besonders fehlende Masken sind aktuell immer noch eines der drängendsten Probleme in vielen Kliniken.

Welche Schutzmasken sind sinnvoll: Das sind die Tipps vom Apotheker                        

Die meisten auf dem Markt befindlichen Masken schützen weniger den, der sie trägt, sondern dessen Mitmenschen. Aber sie tragen natürlich auch dazu bei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch deshalb hat ein Apotheker in Hannover 25.000 Mund-und-Nase-Schutzmasken auf Lager.

Quelle: Hannoveranische Allgemeine  17.04.2020  https://www.haz.de

https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Welche-Schutzmasken-sind-sinnvoll-Das-sind-die-Tipps-vom-Apotheker


Wenn du eine solche Maske trägst, solltest du dich nicht in falscher Sicherheit wähnen.  (lesen Sie den unteren Link dazu)www.watson.de/leben/coronavirus/863419932-corona-virologe-streeck-erklaert-welche-masken-schuetzen-und-welche-quatsch-sind

 

Weiterführende Links zu Texten:

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/beschlossen-tragen-von-schutzmasken-bleibt-in-berlin-freiwillig-69883720.bild.html

https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/coronavirus-wissenschaft-entdeckt-neue-symptome-neben-husten-niesen-fieber-69424474.bild.html

Was bringen Schutzmasken? Uni-Studie zeigt, was wirklich hilft

  • Husten Sie lieber in den Ellbogen - das bringt mehr. Die Bauhaus-Universität Weimar zeigt in einem Experiment, wie sich die menschliche Atemluft verbreiten kann. Die Wissenschaftler haben dabei unterschiedliche Szenarien geprüft und im Video festgehalten. (www.CHIP.de - von Konstantinos Mitsis) 28.03.2020

Was passiert, wenn wir atmen oder husten? Wissenschaftler für Bauphysik der Bauhaus-Universität in Weimar machen mit eindrucksvollen Aufnahmen sichtbar, was für das menschliche Auge eigentlich verborgen bleibt. Das Experiment zeigt, wie kleinste Luftströmungen aus dem Mund im Raum verbreitet werden und wie sich dadurch auch krankmachende Viren übertragen lassen können. Einmal mehr zeigt sich, warum wir die Husten-Etikette der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Schutz vor der dem Coronavirus einhalten sollten.

https://web.de/magazine/news/coronavirus/gesichtsmasken-bewegung-luftpartikeln-verhindern-34655576

Link zum Video:

https://www.chip.de/news/Was-bringen-Schutzmasken-Uni-Studie-zeigt-was-wirklich-hilft_182577562.html

Versuch 1: Mann hustet die den Raum
Versuch 2: Mann hustet in die offen gehaltene Hand
Versuch 3: Mann hustet in die Ellenbogen
Versuch 4: Mann hustet in handelsübliche Staubschutzmaske
Versuch 5: Mann hustet in chirurgisch-medizinischen Mundschutz
Das Experiment macht klar: Mundschutzmasken liefern keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion wie dem Coronavirus.

Fazit: Der Mund muss beim Husten bedeckt werden. "Am besten mit der Armbeuge, auch um die Hände sauber zu halten und mögliche Viren oder andere Krankheitserreger nicht über Körperkontakt oder Oberflächen weiterzutragen."



Selbst in 5 m Abstand - Forscher weisen Coronaviren in Aerosolen nach

Coronaviren überleben auch in den winzigen Schwebeteilchen, die in der Luft schweben. Sie warnen nun vor einem „trügerischen Gefühl der Sicherheit“ bei Abstandsregeln.

Die Forscher um John Lednicky von der University of Florida in Gainesville untersuchten nun Proben der Raumluft aus der Umgebung zweier Covid-19-Patienten in einem Klinikzimmer. Selbst aus Proben, die in fast fünf Meter Abstand zu den Patienten genommen worden waren, seien noch aktive Sars-CoV-2-Partikel isoliert worden.

Quelle: www.welt.de wissen, 13.08.2020


https://www.welt.de/wissenschaft/article213453986/Corona-trotz-grossem-Abstand-Forscher-weisen-Viren-in-Aerosolen-nach.html

Lebende Coronaviren nachgewiesen - Die neue Aerosol-Studie und was sie bedeutet

Eine US-Studie hat zum ersten Mal nachgewiesen, dass Aerosole lebende Coronaviren enthalten können. Was bedeutet diese Erkenntnis für unseren Alltag?
Die Forscher fanden die Viren bis zu über vier Metern entfernt von den Patienten. Bedeutet das nun, dass wir noch mehr Abstandsregeln brauchen? "Ich bin mir nicht sicher, ob man so viel aus der Studie ableiten sollte, denn die Mengen an infektiösen Viren waren nicht sehr hoch", sagt Weber. Er ist vielmehr der Ansicht, dass die Studie den Sinn der geltenden Hygieneregeln unterstreicht - vor allem das Tragen von Masken. Denn Studien haben bereits gezeigt, dass Masken die Gefahr einer Übertragung durch Aerosole verringern können, auch wenn sie die Schwebeteilchen nicht zu hundert Prozent herausfiltern.
Quelle: www.zdf.de/nachrichten,  von Katja Belousova 12.08.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-studie-aerosole-lebendviren-100.html

Corona-Infektion über die LuftGroßer Aerosol-Gebäude-Check: Das Ansteckungsrisiko hängt von einem Wert ab

CO2-Ampeln als einziges Kontrollinstrument

Die Virenkonzentration in der Luft ist damit der zentrale Parameter für das Aerosol-Risiko; die Temperatur hingegen völlig irrelevant. „Häufig denken wir: Es ist zapfig kalt, also ist die Luft frisch – das stimmt aber leider überhaupt nicht“, sagt Kriegel. „Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Temperatur und dem Frischegehalt der Luft.“

„Je öfter wir die Luft in Räumen austauschen, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr.“

Büros: Das Ansteckungsrisiko ist in Großraumbüros nicht zwangsläufig höher als an Arbeitsplätzen mit weniger Mitarbeitern – zumindest wenn sie maschinell belüftet werden. Denn bei den derzeit nach wie vor niedrigen Infektionszahlen in Deutschland sei maximal von einem Infizierten pro Raum auszugehen. „Das bedeutet, dass mein Risiko mich in einem kleinen Büro anzustecken eher größer ist als in einem großen, weil die Menge an Frischluft in einem großen Raum immer größer sein wird als in einem kleinen. Das Virus verdünnt sich dadurch – auf den einzelnen Infizierten gerechnet – im Großraumbüro viel stärker als im Zwei-Mann-Büro mit 20 Quadratmetern.“

Für das Lüften gilt laut Kriegel: Mindestens fünf Minuten am Stück alle 20 Minuten bei einer insgesamt möglichst kurzen Aufenthaltsdauer. Eine Kombination aus Präsenz und Homeoffice wäre besser.

Schulen: Noch wichtiger als an Arbeitsplätzen, an denen meist weniger Menschen auf mehr Raum zusammenkommen, sei die Belüftung in Schulen, wo sich teils 30 Schüler einen Klassenraum teilen. Eine Stoßlüftung pro Pause, wie sie viele der aktuellen Hygienekonzepte vorsehen, sei nach nach 45 Minuten Unterricht, in dem sich die Aerosole unbehelligt im Raum verteilt haben, mitnichten ausreichend.

Anstelle von 45 Minuten Unterricht und fünf Minuten Pause, seien 30-Minuten-Einheiten mit anschließend 15 Minuten Pause sinnvoller, um das leere Klassenzimmer dann intensiv zu lüften. Durch eine längere Pause könne der Raum damit von Aerosolen fast „freigespült“ werden. Außerdem trage eine verkürzte Aufenthaltsdauer dazu bei, das Risiko einer Infektion zu verringern.

Quelle: FOCUS-Online-Redakteurin Kristina Kreisel  12.08.2020


https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/grosser-aerosol-gebaeude-check-das-ansteckungsrisiko-haengt-von-einem-wert-ab_id_12308398.html

RKI warnt vor falscher Sicherheit durch Schutzmasken 03.04.2020

  • Beim Tragen einer Maske sei wichtig, dass diese eng anliege und nach dem Gebrauch gewechselt werde. Zudem betonte Wieler, dass die Masken nicht ständig berührt werden dürften. Dadurch könnten sie kontaminiert werden.

Ein Live-Ticker von T. Pillgruber  P. Kämpf, web.de

https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-news-live-ticker-usa-deutschland-schutzmasken-34468484

Bei einem Update zur Corona-Lage in Deutschland hat RKI-Präsident Lothar Wieler die Bevölkerung davor gewarnt, sich durch das Tragen von Schutzmasken in einer falschen Sicherheit zu wiegen. Bei unvorsichtigem Verhalten könnten die Masken sogar mehr Schaden bringen als sie nutzen würden. Wie Wieler erklärte, "könnten" Stoff- oder Behelfsmasken dabei helfen, die Ansteckung anderer Menschen zu verhindern. Dies erscheine logisch, weil dadurch Tröpfchen zurückgehalten werden könnten. Wissenschaftlich bewiesen sei diese Theorie aber nicht. Wieler betonte in diesem Zusammenhang, dass die Masken aber lediglich andere Personen vor einer Infektion durch den Träger schützen. "Man selber wird nicht vor der Übertragung geschützt mit solchen Masken", so der RKI-Präsident. Deswegen sei es laut Wieler derzeit am wichtigsten, Abstand zu halten, sowie sich an die Hygieneregeln zu halten - mit oder ohne Maske. "Wer krank ist und Symptome hat, sollte unbedingt zu Hause bleiben."

Simulation aus Finnland 3D-Modell zeigt: Erreger können noch minutenlang in der Luft nachgewiesen werden

Husten in einem belebten Raum ohne Schutzmaske oder die Hand vor den Mund zu halten. Welche fatalen Folgen das gerade in Zeiten des Coronavirus haben kann, zeigt diese Simulation. Wissenschaftler von vier finnischen Forschungseinrichtungen haben die Ausbreitung von Coronaviren in der Luft untersucht. Mit Hilfe eines 3D-Modells haben sie eine Situation geschaffen, bei er eine Person ungeschützt in einem Supermarkt hustet.

Die engen Gänge, Regale auf beiden Seiten und die Klimaanlage führen dazu, dass sich die Viren innerhalb von wenigen Sekunden bis zum Nachbargang verbreiten. Das Resultat ist eindeutig. Laut der Simulation sind die Viren auch nach mehreren Minuten noch in der Luft nachweisbar, auch wenn sich die erkrankte Person bereits wieder entfernt hat.

Erreger auch nach einiger Zeit noch nachweisbar

„Jemand, der mit dem Coronavirus infiziert ist, kann husten und weggehen, aber dann extrem kleine Aerosolpartikel zurücklassen, die das Coronavirus tragen. Diese Partikel könnten dann in die Atemwege anderer in der Nähe gelangen “, so Ville Vuorinen von der Universität Aalto. Daher sein Rat an alle: „Wenn Sie in ein Geschäft müssen, gehen Sie so selten wie möglich dorthin. Halten Sie sich so kurz wie möglich dort auf.“


Link zum Video:
https://videos2.focus.de/wochit/2020/04/10/Finnisches_Modell-5e907c178daa9002f4e1e1ce_Apr_10_2020_14_28_36.MP4

Was bringen Mund-Nasen Bedeckungen?

Masken sollen vor Aerosolen und Tröpfchen schützen - dienen der mechanischen Schutzbarriere. Funktioniert das überhaupt und welche Maske reicht für den Alltag? Videofilm welche Maske schützt am Besten?

Quelle: SWR Fernsehen mit Marktcheck 04.09.2020


https://m.facebook.com/SWRFernsehen/videos/was-bringen-mund-nasen-bedeckungen/1067787907010680/

Ein Überblick über alle Bundesländer Quelle: Focus.online 26.04.2020

Ab wann die Maskenpflicht für Kinder gilt - und ab welchem Alter

In den meisten deutschen Bundesländern gilt ab Montag (27. April) eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in den meisten Ländern auch beim Einkaufen in den Geschäften – nur Schleswig-Holstein ist später dran. Aber wie sieht es mit den Kindern aus? Wir werfen einen Blick auf alle Bundesländer und sagen Ihnen, welche Vorschriften für Schülerinnen und Schüler gelten.

Die Einführung der Maskenpflicht kann Verweigerern teuer zu stehen kommen. So können Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus in Bayern bis zu 5000 Euro kosten. Dies geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.


https://www.focus.de/familie/eltern/ein-ueberblick-ab-wann-gilt-die-maskenpflicht-fuer-kinder-und-ab-welchem-alter_id_11923539.html


So viel müssen Sie jetzt in Ihrem Bundesland zahlen, wenn Sie keine Maske tragen: Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5000 Euro vor. Kinder sind von diesen Strafen jedoch nicht betroffen.

Im Alltag vor SARS-CoV-2 schützen  Corona-Infektion: An diesen Orten lauert das größte Risiko

Die Virologin Dr. Muge Cevic von der britischen Universität St. Andrews hat weltweite Studien zum Coronavirus ausgewertet und die größten Infektionsherde herausgearbeitet. Demnach ist die Ansteckungsgefahr immer dann sehr hoch, wenn Menschen längere Zeit gemeinsam in einem geschlossenen Raum mit einem Infizierten verbringen. Denn ganz entscheidend dabei, ob sich eine Person mit dem Coronavirus ansteckt oder nicht, ist die Virusdosis – also die Menge an Viren, mit der sie in Kontakt kommt. Diese ist in Innenräumen ohne ausreichend Luftaustausch viel höher als im Freien. Das bestätigt auch eine Studie aus China. Bei der Untersuchung wurden 2.147 Kontakte von 157 Covid-19-Patienten nachverfolgt. Dabei betrug die durchschnittliche Ansteckungsrate sechs Prozent. Die meisten Ansteckungen fanden in Innenräumen wie dem eigenen Haushalt, Transportmitteln oder Restaurants statt.

Quelle: www.t-online.de, Von Melanie Weiner, 26.05.2020



https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87914594/corona-infektion-an-diesen-orten-lauert-das-groesste-risiko.html

Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz kann die Ansteckungsgefahr erhöht sein. Besonders in Großraumbüros treffen viele Menschen in geschlossenen Räumen aufeinander. Für einen langfristigen Umgang mit dem Coronavirus sollten der Virologin zufolge bessere Lüftungskonzepte und Hygienestandards entwickelt werden.

Die Animation oben im Video zeigt, wo Sie sich mit Sars-CoV-2 anstecken können – und wo nicht.

Corona-Infektionen in Gesundheitsberufen, 16.04.2020

Gesundheitsberufe und Corona Gefährdete Helfer

Sie helfen Kranken und begeben sich dabei oft selbst in Gefahr: Ärzte und Pfleger infizieren sich laut einem Bericht derzeit besonders häufig mit dem Coronavirus. Elf Prozent aller Infizierten arbeiten im Gesundheitsbereich.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 20.400 Mitarbeiter aus diesen Bereichen infiziert, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Das entspreche etwa elf Prozent aller Infizierten.

Alleine in Krankenhäusern, Praxen, Dialyseeinrichtungen und bei Rettungsdiensten verzeichnete das RKI bislang mehr als 11.800 Corona-Fälle (Stand 18.5. 0 Uhr). In Pflege- und anderen Wohneinrichtungen waren es mehr als 8500 Infektionen. Insgesamt 895 erkrankte Mitarbeiter mussten demnach stationär behandelt werden, 61 sind gestorben.

230 Infektionen im Gesundheitsbereich pro Tag

Seit Mitte April steckten sich durchschnittlich täglich mehr als 230 Ärzte, Pfleger und andere Mitarbeiter in Gesundheitsberufen mit Sars-CoV-2 an. Die Zahl aller Neuinfektionen liegt derzeit stabil unter 1000 pro Tag.

Quelle: www.tagesschau.de, 19.05.2020


https://www.tagesschau.de/inland/corona-medizinisches-personal-101.html

Umfrage: Zu wenig Schutzausrüstung

Ein Grund für die häufigen Infektionen im Gesundheitsbereich könnte mangelnde Schutzausrüstung sein: Laut einer Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund gaben Mitte Mai 38 Prozent der Mitglieder an, nicht über eine adäquate Schutzkleidung zu verfügen. Vor allem fehlten FFP-2 und FFP-3-Schutzmasken. Über einen größeren Mangel berichten die Befragten auch bei Schutzkitteln und Schutzanzügen. Selbst der einfache Mund-Nasen-Schutz sei vielfach nicht im erforderlichen Umfang verfügbar.

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe kritisierte bereits im April, dass viele Heime Schutzausrüstung anders als vorgesehen mehrfach verwenden müssten. "Auch das hat sicherlich dazu beigetragen, dass dort die Pandemie-Lage zunehmend eskaliert und steigende Zahlen Infizierter verzeichnet werden müssen, oft mit tödlichen Folgen“, sagte Verbandssprecherin Johanna Knüppel.

Wissenschaft Schweizer Gesundheitsamt warnt

Nun gibt es Zweifel am Corona-Schutz von Gesichtsvisieren

Gesichtsvisiere bieten offenbar weniger Schutz als Masken. Ein Schweizer Gesundheitsamt riet jetzt von der alleinigen Verwendung ab. Auffällig viele Personen hatten sich angesteckt, die nur die Visiere trugen.
www.welt.de   14.07.2020


https://www.welt.de/wissenschaft/article211616239/Coronavirus-Nun-gibt-es-Zweifel-am-Schutz-von-Gesichtsvisieren.html

Corona-Risiko im Klassenzimmer

Wie schnell sich Aerosole verbreiten können (Video-Animation)

Da Tröpfcheninfektionen nach wie vor ein Hauptübertragungsweg sind, ist auch das Abstandhalten und Maskentragen weiterhin wichtig. Dadurch lässt sich der Kontakt mit größeren Tröpfchen vermeiden. Es hilft auch dabei, dass sich Aerosole auf ihrem Weg zu einer Person noch mit der Raumluft verdünnen können.

Quelle: zdf.heute 21.08.2020


https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/aerosole-klassenzimmer-corona/index.html

Von Bildungsbehörde unterdrückte Corona-Studie : Einzelne Person löste Masseninfektion an Hamburger Schule aus

Ein Massenausbruch an einer Hamburger Schule geht auf eine Person zurück: Das zeigen Genomsequenzierungen. Die Studie wird nun durch "Frag den Staat" öffentlich

Fast 40 Corona-Infizierte an der Hamburger Heinrich-Hertz-Schule: Als das im September bekannt wurde, war das einer der ersten größeren Ausbrüche an einer Schule in Deutschland. Damals hieß es von den Behörden: Viele Schülerinnen und Schüler hätten sich außerhalb der Schule angesteckt. Doch jetzt stellt sich heraus: Das stimmte nicht. Der Ausbruch ist ganz im Gegenteil überwiegend auf eine Person zurückzuführen, über die sich das Coronavirus dann an der Schule ausbreitete.

Das geht aus einer Auskunft der Hamburger Arbeits,- Sozial- und Gesundheitsbehörde hervor, die kurz vor Weihnachten auf der Plattform „Frag den Staat“ veröffentlicht wurde (die Anfrage findet sich hier). Demnach haben das Heinrich-Pette-Institut (HPI) und das Uniklinikum Eppendorf im September in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Hamburg-Nord den Ausbruch an der Heinrich-Hertz-Schule, einer Stadtteilschule ab der 5. Klasse, untersucht.

Adam Grundhoff, der zuständige Virologe am HPI, ergänzte auf Nachfrage am Montag, das Ergebnis sei auch deswegen so eindeutig, weil die betreffende Genomsignatur zu dem Zeitpunkt im Hamburg noch nicht in Erscheinung getreten sei: „Das ist also auf eine Quelle zurückzuführen.“

Politisch brisantes Ergebnis

Politisch brisant ist das Ergebnis der Analyse nicht nur, weil es dem Mantra der Kultusministerinnen und Kultusminister widerspricht, dass Schulen keine Infektionstreiber der Pandemie sind.

Anfang Januar will die Kultusministerkonferenz beraten, wie es mit dem Schulen nach dem Lockdown weitergehen soll. Bislang sieht es so aus, als ob die KMK keine Änderung ihrer Strategie plant und weiter auf die schnellstmögliche Wiederaufnahme des Regelbetriebs ohne größere Schutzmaßnahmen setzt, vom Lüften abgesehen. Die Studie dürfte das schwieriger machen.

Heikel könnte die Studie auch für Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) werden. Denn es drängt sich der Eindruck auf, dass Rabes Schulbehörde die Veröffentlichung der Studie unterdrücken wollte.  

Deren Ergebnisse gelangten jetzt nur an die Öffentlichkeit, weil eine Nutzerin auf „Frag den Staat“ unter Berufung auf das Hamburger Transparenzgesetz danach fragte. Es war dann nicht etwa die angefragte Schulbehörde, die antwortete, sondern eben die Gesundheitsbehörde.

Laut „Zeit“ teilte Rabes Sprecher das bereits Ende Oktober mit (der Artikel selbst erschien erst Mitte Dezember). Die Schulbehörde muss also eigentlich schon Ende Oktober von der Studie und ihren Resultaten gewusst haben.

Täuschte der Senator die Öffentlichkeit?

Sollte dem so sein, stellen sich nicht nur die Fragen, warum die Schulbehörde die Erkenntnisse als „nicht relevant“ einstufte und warum sie die Ergebnisse seitdem nicht aus eigenem Antrieb publizierte.

Senator Rabe hätte dann auch die Öffentlichkeit getäuscht, als er Mitte November eigene Daten zur Infektionslage an den Schulen präsentierte. Damals stellte Rabe die These auf, dass „die Infektionsgefahr außerhalb der Schule viel höher“ sei.

Die Genomsequenzierungen – die Übertragungen innerhalb besagter Schule in zahlreichen Fällen belegt - wurden auf der Pressekonferenz nicht erwähnt. Rabe sprach vielmehr davon, es gebe von den 372 dokumentierten Fällen 80, bei denen „vielleicht“ die Schule der Infektionsort war. Bei allen anderen könne man das ohnehin ausschließen. Auf diese Zahlen haben sich die Kultusministerinnen und Kultusminister danach immer wieder berufen, wenn es darum ging, die Schule als sicher einzustufen.

Quelle: www.tagesspiegel.de/  28.12.2021


https://www.tagesspiegel.de/wissen/von-bildungsbehoerde-unterdrueckte-corona-studie-einzelne-person-loeste-masseninfektion-an-hamburger-schule-aus/26753114.html

Atteste, Klagen und Petitionen - Widerstand gegen Masken an Schulen wächst

Der Schulbetrieb ist in vielen Ländern wieder aufgenommen, doch die Vorgaben zu Masken in der Schule stoßen vielen Eltern und Schülern sauer auf. Es formiert sich Widerstand - auch mit Hilfe von medizinisch unbegründeten Attesten.

  • Gruselstorys aus dem Netz

In den sozialen Netzwerken ist der Ton erheblich rauer. Die Mütter und Väter organisieren sich in Gruppen wie "Eltern stehen auf" und gründen regionale Untergruppen. Darin schreiben etwaige Eltern teils abenteuerlich anmutende Berichte, wie sie sich gegenüber Lehrern oder Schulleitungen mit ihrer Masken-ablehnenden Haltung nicht durchsetzen konnten.

Quelle: ntv.de 14.08.2020 Von Sebastian Huld



https://www.n-tv.de/politik/Widerstand-gegen-Masken-an-Schulen-waechst-article21972721.html

Kleine Kinder mit großen Virusmengen

Eine weitere Studie zeigt, dass sehr junge Menschen eine hohe Viruslast aufweisen können. Doch was heißt das für die Ansteckungsgefahr in Schulen und Kitas?

Quelle: SZ.de Süddeutsche Zeitung, Von Berit Uhlmann 20.08.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-kinder-viruslast-ansteckung-1.5004562

Wie ansteckend sind ältere Kinder? Studien-Irrtum: Ergebnisse zu Corona-Ansteckung durch Kinder müssen revidiert werden

Waren die Ergebnisse nun richtig oder nicht? Neuen Erkenntnissen zufolge müssen die Resultate einer südkoreanischen Studie zur Verbreitung des Coronavirus revidiert oder zumindest relativiert werden. Es ist nicht der erste Fall dieser Art seit dem Pandemiebeginn. Der neue Bericht lege nahe, dass ältere Kinder zumindest wahrscheinlich nicht häufiger übertragen als Erwachsene, interpretiert Dr. Natalie Dean, Biostatistikerin an der Universität von Florida. Eine entgegengesetzte Interpretation, wonach Kinder weniger oder gar nicht übertragen, sei aber falsch.

Quelle: Focus online, 15.08.2020


https://www.focus.de/gesundheit/wie-ansteckend-sind-aeltere-kinder-suedkoreanische-forscher-muessen-erneut-studienergebnisse-zu-corona-revidieren_id_12322963.html

"Wir haben gemahnt und keiner hat uns gehört"  Hersteller von Schutzkleidung greift Jens Spahn an

  • Wegen der Corona-Epidemie wird Schutzkleidung für Ärzte, Pfleger und Sanitäter knapp. Einigen Kliniken gehen schon jetzt die Vorräte aus. Ein Lieferant der Produkte wirft dem Bundesgesundheitsminister schwere Versäumnisse vor.

Von  Cornelia Stolze, SPIEGEL Wissenschaft 19.03.2020


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-hersteller-von-schutzkleidung-greift-jens-spahn-an-a-dba397bb-d86b-4779-af8c-1912aebce7ac

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte die Menschen in Deutschland zum Tragen einfacher Atemschutzmasken auf. Diese garantierten zwar keinen Schutz vor Ansteckung, betonte Reinhardt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ laut einer Vorabmeldung vom Donnerstag. „Aber sie können ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden.“ Dies helfe bei der Viruseindämmung.  (www.welt.de  26.03.2020)

Reinhardt appellierte zugleich nachdrücklich an alle Menschen, sich nur mit einfachen oder notfalls selbstgebastelten Masken zu schützen. Professionellere Schutzmasken der Kategorien FFP2 und FFP3 seien im Alltag nicht erforderlich und würden dringend von Ärzten und Krankenpflegern oder Menschen mit Vorerkrankungen benötigt. „Wichtig: Bestellen Sie sich keine professionellen Schutzmasken im Internet oder kaufen solche“, mahnte Reinhardt.

siehe auch den Beitrag / Studie aus London ganz unten: Wiederaufbereitung von Schutzmasken

70C /158F heating in a kitchen-type of oven for 30min, or hot water vapor from boiling water for 10 min, are additional effective decontamination methods.

Mangel an Schutzbekleidung - Der Staat lässt seine Helden im Stich

Im ganzen Land fehlt immer mehr Schutzbekleidung im Kampf gegen das Coronavirus. Die Behörden haben wieder zu spät reagiert. Der Staat lässt so seine Helden im Stich - aus blanker Ohnmacht.

Die Menschen in den Krankenhäusern und Heimen schauen derweil dem Trauerspiel zu - wenn sie denn Zeit dafür haben. Der Staat lässt seine Helden im Stich. Aus blanker Ohnmacht. Pfleger und Ärztinnen werden die Situation ausbaden und zum Teil mit ihrem Leben bezahlen müssen. Das Mindeste, was sie jetzt vom deutschen Staat erwarten dürfen, ist ein klarer, täglich aktualisierter Plan: Wo kommt die Schutzkleidung her? Wieviel ist es wann? Wer verteilt sie wohin - nach welchen Kriterien? Was unsere Helden nicht brauchen: einen Gesundheitsminister Jens Spahn beim Schaulaufen in einem Lager für Schutzmasken.

Ein Kommentar von Detlef Flintz, WDR   03.04.2020

http://www.tagesschau.de/kommentar/schutzbekleidung-verteilungskampf-101.html

<iframe src="https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-683921~player_branded-true.html" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen width="800px" height="450px"></iframe>

Detlef Flintz, WDR, kommentiert den Kampf um Schutzkleidung
tagesthemen 22:10 Uhr, 03.04.2020

Arzt warnt vor Gummihandschuhen: „Hygienische Sauerei großen Ausmaßes“  -  Fast alle benutzen sie falsch!

  • Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Bremervörde, warnt: Oft führen solche Handschuhe zu einer erhöhten Infektionsrate
  • Arzt warnt: Plastik gibt mehr Keime ab als Haut - auch im Falle von Corona. Fazit: Händewaschen bleibt Pflicht

Sollte man die Handschuhe lang genug tragen, fangen zudem die Hände darunter an zu schwitzen, was den Bakterien die Verbreitung erleichtere. Hanefeld weiter: „Spätestens nach dem Ausziehen hat man ohne Desinfektion eine Kloake an den Händen. Herzlichen Glückwunsch!“

Außerdem gebe Plastik, woraus die Handschuhe zumeist bestünden, mehr Keime an die Umwelt ab als die Haut. Hanefelds Fazit: „Man rennt nicht mit Gummihandschuhen durch die Gegend, es sei denn, man möchte eine Hygiene-Sau sein. Fertig.“ Das Tragen von Einweghandschuhen zur Vermeidung einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 mag durchaus seine Berechtigung haben - wenn Sie sie richtig anwenden. Im medizinischen Bereich sollen sie den Träger kurzzeitig vor Verunreinigungen schützen. Das Tragen der Handschuhe ersetzt weder das Händewaschen noch die Notwendigkeit der Einhaltung genereller Hygieneregeln.

https://www.focus.de/gesundheit/news/fast-alle-benutzen-sie-falsch-arzt-warnt-vor-gummihandschuhen-hygienische-sauerei-grossen-ausmasses_id_11852249.html

Surftipp: Coronavirus - Schützen Handschuhe vor einer Ansteckung? alle Infos

https://praxistipps.chip.de/coronavirus-ansteckung-schuetzen-handschuhe_117011

  • Das alleinige Tragen von Handschuhen wird jedoch eine Infektion nicht verhindern. Dazu gehört auch ein Mundschutz der FFP Klasse II oder III.
  • Latex- und Nitirlhandschuhe sind dafür besser geeignet. Beides sind Materialien, die feuchtigkeitsabweisend sind und damit auch Sekrete nicht zur Haut durchlassen. Jedoch stellen sie für die eigene Haut ebenfalls Stress dar, da Schweiß nicht abtransportiert werden kann, was die Haut wiederum rissig werden lassen kann und Sie anfälliger für Infektionen machen kann.
  • Aber im Alltag macht es mehr Sinn, sich regelmäßig mit Seife die Hände gründlich zu waschen (mind. 30 Sekunden mit Seife abreiben) und darauf zu achten, nur mit gewaschenen Händen das Gesicht zu berühren oder die Toilette aufzusuchen.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) fordert mehr Dezentralisierung, um eine Grundversorgung an Schutzartikeln in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Krise sicherzustellen. München (dpa/lby) - 19.04.2020

Keiner habe geahnt, dass billigste Einmalartikel wie Handschuhe, Schutzkittel oder OP-Masken in einem entwickelten Land wie Deutschland knapp werden könnten, sagte BRK-Präsident Theo Zellner laut einer Mitteilung am Sonntag in München. Die Preise für diese Artikel seien aktuell horrend. "Das ist der Preis der Globalisierung", so Zellner.

Das große Problem sei, dass die Produktion von Schutzartikeln überwiegend im Ausland stattfinde, sagte ein Sprecher des BRK. Man müsse die Produktion im Inland hochfahren, um in Krisenzeiten besser vorbereitet zu sein. Nach Ansicht des BRK wurde vor Jahren versäumt, die notwendigen Weichen zu stellen, um der gegenwärtigen Situation gewachsen zu sein. "Der Katastrophenschutz wurde kaputtgespart", sagte Zellner laut Mitteilung. © dpa

Corona-Schutzausrüstung: Wo bleibt unser Geld?

Viele Firmen haben in der Corona-Krise auf den Vertrieb von Masken umgestellt - auf Wunsch von Jens Spahn. Jetzt sind sie verärgert.

Nach Informationen von SZ, NDR und WDR lagern derzeit in den vom Gesundheitsministerium beauftragten Lagern allein mehr als 130 Millionen medizinische FFP2-Masken. Das ist mehr als der Jahresverbrauch aller Arztpraxen in Deutschland. Die Ware ist bisher aber nicht überall dort angekommen, wo sie gebraucht wird. Laut Ärztevereinigung Marburger Bund verfügen 38 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland immer noch nicht über ausreichend Schutzkleidung.

Der Gesundheitsminister räumt auf Anfrage "logistische Probleme" ein. Die Prüfung der Ware sei außerdem sehr aufwendig. Etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken entspreche nicht den hohen Normanforderungen. "Mangelhafte Produkte werden nicht abgenommen und nicht bezahlt", sagt ein Sprecher des Bundesministeriums. Erst zehn Prozent der Lieferanten seien bezahlt worden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, www.SZ.de, Von Markus Grill, Lena Kampf, Berlin 21.05.2020


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/coronavirus-schutzmasken-jens-spahn-1.4913975

Kritik am Management des BMG kommt nicht nur aus der Unternehmer- oder Ärzteschaft. Das Open-House-Modell sei "das völlig falsche und überteuerte Mittel" gewesen, sagt Toni Drescher, Geschäftsführer des Invention-Center an der RWTH Aachen, das in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut Kliniken mit Herstellern von Schutzkleidung zusammenbringt. Das BMG habe die Preise in die Höhe getrieben, sagt Drescher. "Der Bund hat infolgedessen den freien Wettbewerb ausgehebelt und die Beschaffung für Klinken und Pflegeheime zusätzlich erschwert."

Ärger bei Kassenärztlichen Vereinigungen: Bund lieferte defekte Atemmasken für Arztpraxen

Der Bund hat den Kassenärztlichen Vereinigungen Hunderttausende defekter Atemmasken geliefert. Wie viele davon in Arztpraxen landeten, weiß keiner. Aktuell lagern bei der KV im Südwesten jedenfalls noch rund 48.000 Atemschutzmasken, für die es eine Produktwarnung der EU-Behörde für Verbraucherschutz gibt. Sie alle wurden vom Bund geliefert. Und bei der KV weiß bis heute keiner, ob und wie viele solcher fehlerhaften Masken in die Arztpraxen gegangen sind. Dokumentiert worden sei das damals leider „nicht im Einzelnen“

Etwas weiter nördlich das gleiche Problem. Bei rund 50.000 der vom Bund gelieferten Atemschutzmasken habe sich „im Nachhinein ein Qualitätsdefizit gezeigt“. Doch „in Teilen“ seien solche Masken chinesischer Hersteller, die nicht die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 erfüllten, an Praxen, etwa in der Städteregion Aachen, ausgehändigt worden. Es gab einen Rückruf der Behörden mit der Aufforderung, die betroffenen Modelle der Hersteller Xin Neng Dian, Hong Quing und Daddybaby zu entsorgen.

In den ersten Märzwochen habe sich China häufig als „Raubrittermarkt“ dargestellt. Die starke Nachfrage nach Masken habe „zu ziemlich abenteuerlichen Zuständen mit gefälschten Markennamen, Prüfzertifikaten, CE-Zeichen“ geführt, bestätigt Sonntag. Die KV Baden-Württemberg habe seit Beginn der Pandemie bereits „etwa eine halbe Million Masken wieder zurückgehen lassen, weil sie entweder keine oder nur eine eingeschränkte Schutzwirkung entfalten“. Man wisse aber nicht, wie viele Millionen dieser Masken im Umlauf seien. Die Höhe des entstandenen Schadens könne bislang nicht abgeschätzt werden, die Überprüfung möglicher Regressansprüche gegenüber den Lieferanten sei noch nicht abgeschlossen.

Rainer Woratschka 18.05.2020


https://www.tagesspiegel.de/politik/aerger-bei-kassenaerztlichen-vereinigungen-bund-lieferte-defekte-atemmasken-fuer-arztpraxen/25840190.html


Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem TÜV Nord habe man ein zweistufiges Verfahren zur Qualitätssicherung etabliert. Stufe 1 sehe die Vorort-Prüfung der Ware durch TÜV-Mitarbeiter vor der Verfrachtung an Flughäfen in China und in den Logistik-Lagern in Deutschland per Checkliste vor. Dabei erfolgten etwa Sicht- und Geruchstests.

Auch die Passform und das Vorhandensein der Filtervliese würden überprüft. Zudem gleiche man die Lieferanten mit einer Liste der in China lizenzierten Exporteure („Whitelist“) ab. Bis dato seien bereits etwa 1.800 solcher Prüfverfahren durchgeführt worden. In einer zweiten Stufe erfolgten dann noch Labortests, im Wesentlichen hinsichtlich der Filterleistung und des Atemwiderstandes. Auch davon habe es bereits etwa 1.000 gegeben.

China habe ebenfalls die Ausfuhrregularien im April 2020 verschärft, um höhere Qualität der exportierten Schutzausrüstung sicherzustellen. Allerdings sei bekannt, dass „in relativ gleichbleibendem Maße“ etwa 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken nicht den Norm-Anforderungen entspreche, die insbesondere bei FFP2-Masken sehr hoch seien. Solche Masken wären dann zwar oft dennoch als Mund-Nasen-Schutz für medizinisches Personal oder andere Nutzer verwendbar. Dennoch würden sie vom TÜV für die Auslieferung gesperrt.

Masken gegen Corona "Hätten Todesfälle verhindern können"

Während Länder in Asien früh zu Masken rieten, taten WHO und das Robert-Koch-Institut dies lange nicht. Eine fatale Entscheidung, die zu unnötigen Todesfällen geführt habe, kritisieren jetzt Mediziner.

Schutzwirkung von Masken war bekannt

Infektionsrisiko um 80 Prozent reduziert

Auch Selbstschutz ist wahrscheinlich

Auch einfacher Mund-Nasen-Schutz hilft

  • Neuere wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zeigen, dass Masken einen enormen Schutz vor Infektionen bieten. Brisant: Die darin ausgewerteten  Studien sind keineswegs neu.
  • Insgesamt hätten sie 29 Studien dazu ausfindig gemacht, sagt Schünemann. Anfang Juni veröffentlichten die Forscher ihre Ergebnisse im angesehenen Wissenschaftsmagazin "Lancet". "Wir haben einen überraschend großen Effekt festgestellt - nach unserer Analyse reduzieren Masken das Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent".

Von Christian Baars, Markus Grill und Frederik Jötten, NDR/WDR  10.07.2020


https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-133.html

Tino Chrupalla-Aussage im Faktencheck - Wissenschaftler uneins über Maskenpflicht?

Tino Chrupalla bestreitet, dass es einen wissenschaftlichen Konsens über den Nutzen von Masken gibt. Die Aussage des AfD-Bundessprechers aus dem ZDF-Sommerinterview im Faktencheck.

Ein kanadisches Forscherteam hat rund 200 Studien aus aller Welt zu diesem Thema ausgewertet und diese Metastudie im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht. Ergebnis: Masken können dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr deutlich zu reduzieren. Die WHO empfiehlt inzwischen Masken, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, das Robert-Koch-Institut.

Eine aktuelle Studie der Universität Washington kommt zu dem Schluss, dass durch das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit in den USA bis Dezember 70.000 Menschen weniger sterben würden. Eine Studie aus den USA und Kanada, die fast 200 Staaten verglich, stellte fest, dass Länder mit Maskenpflicht signifikant niedrigere Todesraten haben.

Quelle: von Oliver Klein 09.08.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/politik/masken-faktencheck-sommerinterview-chrupalla-100.html

Überraschende Metaanalyse - OP-Masken schützen auch Träger wirksam

Ein Epidemiologe analysiert verschiedene Studien zur Wirksamkeit von einfachen OP-Masken. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sie nicht nur das Umfeld eines Infizierten wirksam schützen. Die Masken senken offenbar auch das Risiko des Trägers deutlich, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

"Nach unserer Analyse senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent", sagte der deutsche Epidemiologe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das bedeutet: Wenn das Basisrisiko, sich anzustecken, bei etwa 50 Prozent liegt, wie es etwa für Chorproben beschrieben wurde, dann verringert es sich, wenn ich eine Maske trage, auf 10 Prozent. Ist das Basisrisiko ein Prozent, reduziert sich die Gefahr, sich anzustecken, auf 0,2 Prozent. Wir beziehen uns auf Daten für den einfachen chirurgischen Mundschutz, wie man ihn überall kaufen kann."

Die Metaanalyse basiert auf insgesamt 29 Studien, in denen Maskenträger mit Menschen verglichen wurden, die keinen Mund-Nasen-Schutz getragen hatten. Die meisten stammten aus dem Gesundheitswesen, aber einige hätten auch Haushalte, in denen Masken getragen wurden, mit solchen verglichen, in denen das nicht der Fall gewesen sei, so Schünemann. "Wenn es einen nachgewiesenen Infizierten gab, bestimmten die Forscher, wie viele andere Mitglieder des Haushalts sich angesteckt hatten, und verglichen die Haushalte mit und ohne Maskengebrauch. In anderen Studien wurden Infizierte im Nachhinein befragt, ob sie eine Maske getragen hatten."

Quelle: www.n-tv.de kwe, 30.07.2020


https://www.n-tv.de/wissen/OP-Masken-schuetzen-auch-Traeger-wirksam-article21943320.html

Atemschutzmasken / COVID-19 Fehlende Zertifizierungen: LGL Bayern sperrt verschiedene Atemschutzmasken

Betroffen sind die nachfolgend aufgeführten KN95 Masken

Anhui Kangbadi Industrial Co., Ltd
Dongguan Artful Medical Technology Co., Ltd
Dongguan Jingheng Optical Co., Ltd
Zhejiang Luyao Electronics Technology Co., Ltd
Dehua Shiping Medical and Protective Products Co., Ltd

Diese Warnung ist natürlich für die abgebildeten Masken auch dann ernst zu nehmen, wenn diese auf anderen Verteilwegen in Umlauf bzw. in den Handel gelangt sind.

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)

 www.produktwarnung.eu  von Redaktion Aktualisiert 28. August 2020


https://www.produktwarnung.eu/2020/08/27/fehlende-zertifizierungen-lgl-bayern-sperrt-verschiedene-atemschutzmasken/20701

Psychologie: Darum verweigerten Menschen die Gurtpflicht bei ihrer Einführung — so wie heute die Maskenpflicht

Die Frage, wie Menschen zum Mund-Nasen-Schutz stehen, hängt auch von ihrer Persönlichkeit ab.

Quelle: www.businessinsider.de Cornelia Meyer 30.08.2020


https://www.businessinsider.de/wissenschaft/darum-verweigern-menschen-gut-maske/

Bei falscher Entsorgung - Das Umweltproblem Einwegmaske  

2,4 Milliarden Einwegmasken werden dieses Jahr gebraucht, schätzt die UNO - Müll, der bei falscher Entsorgung zum Umweltproblem wird.

Quelle: www.zdf.de 19.09.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-einwegmaske-muell-umweltproblem-100.html

Auch bei älteren Menschen schränkt eine OP-Maske nicht den Sauerstoffgehalt ein

In Kanada haben Ärzte an der McMaster-Universität in Hamilton mit einer kleinen Studiengruppe von 25 Teilnehmern, die im Durchschnitt 76 Jahre alt waren und maximal eine chronische Erkrankung aufwiesen, untersucht, ob das Tragen einer OP-Maske ihre Versorgung mit ausreichend Sauerstoff einschränkt.

Entgegen der Argumentation von sogenannten Masken-Kritikern, die Mundschutze würden gerade älteren Menschen zu schaffen machen, konnten die Wissenschaftler belegen, dass dies nicht der Fall ist: In keiner Untersuchung der Senioren sank der Sauerstoffgehalt im Blut unter 92 Prozent. Das Masken-Tragen ist somit für den Alltag unbedenklich – unter Berücksichtigung (chronischer) Vorerkrankungen.

Chan, N. C. et al.: „Peripheral Oxygen Saturation in Older Persons Wearing Nonmedical Face Masks in Community Settings“ published in JAMA on Oct. 30, 2020 doi:10.1001/jama.2020.21905

Peripheral Oxygen Saturation in Older Persons Wearing Nonmedical Face Masks in Community Settings Research Letter October 30, 2020

Noel C. Chan, MBBS 1; Karen Li 1; Jack Hirsh, MD, DSc 1
Author AffiliationsArticle Information
1Department of Medicine, McMaster University, Hamilton, Ontario, Canada
JAMA.  Published online October 30, 2020. doi:10.1001/jama.2020.21905

Quelle: www.zm-online.de/news/   05.11.2020



https://www.zm-online.de/news/gesellschaft/viele-patienten-haben-nur-bauchschmerzen/







https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2772655

Corona-Mythen im Check - Masken sind keine Gefahr für Kinder 

In Kettenbriefen wird oft von Kindern berichtet, die angeblich wegen Corona-Masken gestorben seien. Belastbare Belege dafür gibt es nicht. Auch für Kinder sind Masken ungefährlich.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, auch über längere Zeit, bedeutet nach Einschätzung von deutschen wie internationalen Gesundheitsorganisationen keinerlei Gefahr für Menschen nahezu aller Altersgruppen, sofern sie die Bedeckung korrekt tragen können und keine grundsätzlich beeinträchtigende Vorerkrankung etwa der Atemwege haben.

Für die Vermutung, Masken könnten verhindern, dass ausreichend Sauerstoff beim Atmen zur Verfügung steht, gibt es keine Belege. Der dünne Stoff handelsüblicher oder selbstgenähter Masken ist ausreichend durchlässig für Sauerstoff und Kohlendioxid und verringert gleichzeitig die Ausbreitung von Aerosolen etwa beim Husten oder Niesen. Manche dicht sitzenden FFP2-Masken hingegen können Kindern tatsächlich Schwierigkeiten beim Atmen bereiten.

Immer wieder betonen Kettenbriefe fälschlicherweise, das Tragen einer Maske könne bei Kindern unterschiedliche Krankheiten auslösen. Häufig werden Lungenpilze, Borkenflechten oder andere Formen von Hautausschlag genannt. Dafür gibt es keine belastbaren Belege. Professorin Ingeborg Krägeloh-Mann, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), sagt ZDFheute, dass das Tragen von Alltagsmasken/MNS "ungefährlich für gesunde Kinder und Jugendliche" sei.

Auf korrekte Nutzung von Masken achten

Bei falschem Gebrauch können Masken jedoch ihre Schutzfunktion verlieren – und in bestimmten Fällen sogar Risiken bergen:

MNS regelmäßig wechseln, Alltagsmasken regelmäßig waschen.DGKJ-Präsidentin Ingeborg Krägeloh-Mann

"MNS sollen regelmäßig gewechselt werden. Spätestens bei Durchfeuchtung muss ein neuer MNS angelegt werden", sagt DGKJ-Präsidentin Krägeloh-Mann. In feuchtem Milieu bestehe ein idealer Nährboden zum Beispiel für Bakterien, die dann vermehrt eingeatmet werden.    Quelle: www.zdf.de  Nils Metzger  22.10.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-masken-kinder-faktencheck-100.html


Viele falsche Belege für Erkrankungen im Umlauf

Oft werden virale Nachrichten zu Erkrankungen von Kindern mit Fotos der angeblich Betroffenen versehen. Die Rechercheplattform "Correctiv" weist darauf hin, dass es sich dabei häufig um alte Fotos handelt.

https://correctiv.org/faktencheck/2020/10/16/keine-hinweise-auf-vermehrt-faelle-von-borkenflechte-bei-kindern-durch-masken/

Mit Bilder-Rückwärtssuchen konnte "Correctiv" mehrere alte Fotos in aktuellen Kettenbriefen identifizieren, die schon in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen Verwendung fanden. In anderen Kettenbriefen wurden teils sogar Fotos völlig anderer Krankheiten als behauptet gezeigt. Internetnutzer sollten alle Angaben in solchen viralen Nachrichten kritisch überprüfen. Faktenchecks zu weiteren Masken-Mythen finden Sie hier:

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-maskenpflicht-mythen-100.html



Hautpflege und Hautschutz bei irritierter Haut unter Mund-Nasen-Schutzmasken- und -brillen

Durch Schutzmaterial assoziierte Probleme

Feuchtigkeit und Reibung verursachen die größten Probleme unter der Schutzausrüstung. Das Risiko einer Hautschädigung steigt mit der Tragedauer.

Medizinisches Personal trägt während der Corona-Pandemie vermehrt Schutzmaterialien, wie Mund-Nasen-Schutz, Schutzmasken und -brillen. Dadurch werden Hautareale im Gesichtsbereich irritiert durch Reibung, Druck und Feuchtigkeit. Dies kann zu Entzündungen der Haut, zu Erosionen und Ulzerationen führen und das Tragen einer notwendigen Schutzausrüstung unmöglich machen. Nach dem SARS Ausbruch 2003 in Singapur beschrieben Pflegekräfte, Ärzte und Assistenzpersonal, dass es durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrillen, zu vermehrter Akne (51,4 %), Juckreiz im Gesicht (59,6 %) und bei 35,8 % zu einer Kontaktdermatitis mit Ausschlag gekommen sei. Besonders betroffen waren Befragte, die FFP2 oder FFP3 Schutzmasken über einen längeren Zeitpunkt getragen haben. Außerdem traten gehäuft Druckschädigungen im Bereich der Nasenflügel, des Nasenrückens, der Wangen und unter den Augenhöhlen auf.

Quelle: Norbert Kolbig Stabstelle Wundmanagement
Universitätsklinikum Düsseldorf  kolbig@med.uni-duesseldorf.de

www.shop.mhp-verlag.de  16.11.20



https://shop.mhp-verlag.de/themen/wund/wund-plus/hautpflege-und-hautschutz-bei-irritierter-haut-unter-mund-nasen-schutzmasken-und-brillen

FFP2-Masken - Teurer - aber nicht immer gut

FFP2-Masken versprechen größeren Schutz als normale Mund-Nasen-Masken. Sie sind meist viel teurer, halten aber nicht immer, was sie versprechen. Wie Sie Fälschungen erkennen.  

WISO testet FFP2-Masken

Aber wer weiß von der amtlichen Test-Bestätigung und fragt ‎danach?‎ Anders ist es bei echten FFP2-Masken, die sind CE-zertifiziert. Die haben deutlich mehr Tests zu bestehen. Das dauert nicht wenige Stunden, das läuft über sechs Wochen. Und nur solche, die alle Tests bestehen, erhalten von der Dekra ‎das CE-Zeichen mit der Kennzahl 0158 für deren Prüfstelle.‎ ‎Das Problem: Die vier Milliarden ohne Prüfung sind legal auf den Markt gekommen und dürfen deshalb auch weiter verkauft werden.

WISO entdeckte bei einigen Masken CE-Kennungen ohne die vier Ziffern für die Prüfstelle. ‎Diese sind aber verpflichtend. Denn damit ist zu ‎erkennen, wo geprüft wurde. Einmal wurde uns sogar eine Baumwollmaske als FFP2-Maske verkauft. "Die Ausweisung FFP2 in Verbindung von Baumwollgewebe, die gibt es gar nicht".
Seit dem 1. Oktober 2020 müssen alle neu in den Handel gebrachten Masken richtig CE-geprüft ‎sein - mehr Prüfpunkte, aufwendigere Prüfungen. Achten Sie also bei einer FFP2-Maske auf eine komplette CE-Kennzeichnung. Um zu prüfen, ob die Kennzeichnung keine Fälschung ist, können Sie die CE-Nummer auf dieser Seite der EU-Kommission eingeben. Wenn das Prüfinstitut erschienen ist, nehmen Sie Kontakt per Mail oder Telefon auf, um sich bestätigen zu lassen, dass die Masken dort geprüft wurden.
https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/nando/index.cfm?fuseaction=notifiedbody.main
Quelle: www.zdf.de 26.10.2020 Maria Kümpel, Gregor Witt / Kai Dietrich


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-maske-ffp2-wiso-100.html

Wie groß ist die Corona-Gefahr in Bus und Bahn?

Die Maskenpflicht im ÖPNV minimiert auch das Ansteckungsrisiko im Bus. Der Hauptübertragungsweg der Tröpfcheninfektion wird so schon mal gehemmt – gerade wenn Abstandhalten schwierig ist.

Eine bestimmte Virenmenge bleibt trotzdem im Wagen vorhanden, solange eine infizierte Person weiter Viren ausatmet, so Prof. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts für Energietechnik. Je länger man sich in einem virenbelasteten Wagen aufhält, desto höher ist das Infektionsrisiko.

Nasse Masken, die eventuell weniger filtern, vollgedrängte Busse, in denen kein Abstand gehalten werden kann – das seien Aspekte, die das Infektionsrisiko erhöhen. Das Verhalten der Menschen ist daher wesentlich: überfüllte Verkehrsmittel meiden, Masken richtig tragen und die Hygienemaßnahmen einhalten.

Quelle: www.zdf.de  22.11.2020


https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/Ansteckungsgefahr_Corona_Bus_Bahn/index.html

Hinweise zur Tragedauer  Wie lange darf man FFP2-Masken tragen?

Empfehlungen aus dem Arbeitsschutz

Da es für den privaten Gebrauch von FFP2-Masken bislang keine konkreten Vorgaben hinsichtlich der Verwendungsdauer gibt, kann man sich an den Tragezeitbegrenzungen aus dem Arbeitsschutz orientieren. Angaben dazu finden sich in der DGUV Regel 112 – 190 zur Benutzung von Atemschutzgeräten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Diese gestalten sich wie folgt:

  • Für FFP2-Masken mit Ausatemventil wird eine maximale Tragedauer von zwei Stunden bei mittelschwerer körperlicher Arbeit empfohlen. Anschließend soll die Maske für mindestens eine halbe Stunde abgelegt werden. Daraus ergäben sich in einer Arbeitsschicht also drei Einsätze.
  • Für FFP2-Masken ohne Ausatemventil wird eine maximale Tragedauer von 75 Minuten bei mittelschwerer körperlicher Arbeit empfohlen, auf die eine halbstündige Pause zum Durchatmen folgen soll. So würden fünf Einsätze pro Arbeitsschicht möglich sein.

Hinweis: Bei starker körperlicher Belastung oder hohen Temperaturen kann sich die Verwendungsdauer selbstverständlich verkürzen. Zudem muss die eigene gesundheitliche Konstitution berücksichtigt werden. Wer sich unwohl fühlt oder Probleme beim Atmen hat, sollte mehr Pausen einlegen.

Grundsätzlich sind FFP2-Masken Einwegprodukte, die sich nicht reinigen lassen und daher auch nicht mehrfach verwendet werden sollten. Wer ungeachtet dessen das Risiko einer Mehrfachverwendung eingehen möchte, sollte sich beim Umgang mit der Maske an die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des RKI aus dem April 2020 halten:

  • Beim Auf- und Absetzen darf die Maske nicht durch Erreger kontaminiert werden. Waschen oder desinfizieren Sie sich also vorher die Hände und fassen Sie nicht an die Innenseiten.
  • Berühren oder verschieben Sie die Maske beim Tragen möglichst nicht.
  • Greifen Sie die Maske beim Absetzen an den seitlichen Fixierungsbändern und hängen Sie sie zum Aufbewahren an einem Bügel oder Haken auf, wo sie kontaktlos trocknen kann.
  • Besorgen Sie sich im Idealfall mehrere FFP2-Masken, sodass Sie mit der Verwendung rotieren können. Zwischen den Einsätzen sollte jeweils drei bis fünf Tage liegen, sodass Keime und Viren austrocknen.
  • Allerspätestens wenn eine FFP2-Maske sichtlich verschmutzt oder beschädigt ist, sollten Sie sie austauschen

Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de Lukas Böhl  04.12.2020


https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ffp2-masken-tragen-wie-lange-mhsd.8ef4029d-a0fc-430a-91a7-d9b3c43f0302.html



 

Benutzung von Atemschutzgeräten  |  DGUV Regel 112-190 / BGR/GUV-R 190

Diese Regel erläutert die Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" hinsichtlich der Benutzung von Atemschutz.

Diese Regel wurde in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Anwendung" des Arbeitsausschusses "Atemgeräte für Arbeit und Rettung" im DIN-Normenausschuss Feinmechanik und Optik erarbeitet. Dabei wurden die DIN- und EN-Normen über Atemschutz sowie die DIN EN 529 "Anleitung zur Auswahl und Anwendung von Atemschutzgeräten" berücksichtigt.


https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/Medientypen/DGUV-Vorschrift-Regel/DGUV-Regel112-190_Benutzung-von-Atemschutzgeraeten.html;jsessionid=BCB8CE7553F08463E5115E4CDBFDA913

Unterschied zu Alltagsmasken -  So können Sie FFP2-Masken wiederverwenden

Anders als Alltagsmasken sollen FFP2-Masken nicht wiederverwendet werden.
FFP2-Masken - ebenso wie ähnliche hochwertigere Atemschutzmasken der Klassen N95 oder KN95 - sind dichter als Mund-Nase-Masken. Sie filtern somit mehr und auch kleinere Partikel und bieten daher mehr Schutz für den Träger. Allerdings ist der Schutzeffekt nur dann umfassend gewährleistet, wenn die Maske durchgehend und dicht sitzend getragen wird.

Ein Problem haben Bartträger. Denn die Luft nimmt beim Ein- und Ausatmen immer den einfachsten Weg. Wenn sie ungefiltert an den Seiten der Maske vorbeiströmt, dann schützt die FFP2-Maske nicht vor einer Ansteckung mit dem Sars-CoV-2-Erreger. Dann "ist sie nicht wirksamer als eine einfache Maske", erläutert Christof Asbach, Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung. "Im Grunde bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, sich zu rasieren."      

Außerdem sollten FFP2-Masken grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich in der Regel um Einmalprodukte handelt - zu erkennen am Aufdruck NR. Das steht für "non-reusable", zu deutsch nicht wiederverwendbar.

Können FFP2-Masken wiederverwendet werden?

Sie sind dafür nicht konzipiert. FFP2-Masken sind für den Arbeitsschutz gemacht und halten in der Gesamtsumme mindestens acht Stunden. Man kann die Zeit beim Tragen auch aufaddieren - etwa wenn man sie nur beim Busfahren und beim Einkaufen trägt. Ein Problem: Die Fasern der FFP2-Masken sind elektrisch geladen, um den Filtereffekt zu vergrößern. Mit der Zeit nutzt sich die Ladung aber ab.

Wie können FFP2-Masken desinfiziert werden?

Das Coronavirus hält sich bei Raumtemperatur erstaunlich lang auf Oberflächen, auch auf einer FFP2-Maske. Daher sollte man eine FFP2-Maske idealerweise nur einen Tag lang nutzen und sie anschließend eine Woche lang zur Seite legen. "In dieser Zeit verlieren potenziell auf den Masken befindliche Viren weitestgehend ihre Infektiosität.

Quelle: 16.01.2021


https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ffp2-masken-wiederverwenden-105.html

Schutz vor Corona-Infektion - Welchen Nutzen haben die FFP2-Masken?

Wie werden die Masken richtig getragen?

Damit FFP2-Masken ihre Filterleistung entfalten können, müssen sie dicht am Gesicht ansitzen. Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) rät deshalb dazu, beim ersten Aufsetzen der Maske kräftig einzuatmen. Dann sollte sich der Atemschutz deutlich zusammenziehen.      

Sowohl die DGHM als auch das Robert Koch-Institut (RKI) bemängeln, dass Laien die FFP2-Masken teilweise nicht richtig tragen. Die Masken werden häufig nicht korrekt an die Gesichtskonturen und die Nase aufgesetzt, so dass sowohl der mögliche Schutz des Trägers, als auch der Schutz der Mitmenschen reduziert oder aufgehoben werden kann, da Luft ungefiltert an den Seiten ausströmt.     

Beide Institute raten deshalb dringend, die Masken nur entsprechend der Herstellerangaben anzulegen. Laien sollten darauf achten, wenn sie die Maske wieder aufsetzen, nicht die potenziell kontaminierten Außenseite, zu berühren. Das Infektionsrisiko könne sich dadurch erhöhen.     

Die DGHM warnt davor, dass ein Bart die Schutzwirkung beeinträchtigen könne. Der Hygieniker Knobloch rät Bartträgern, sich im Gesicht zu rasieren bevor sie die Maske aufsetzen. "Kürzlich wurde gezeigt, dass bis zu 75 Prozent der Luft ungefiltert an undichten Stellen herausströmen." Unter Umständen sei dann auch eine medizinische Gesichtsmaske besser geeignet.

Wie lange können FFP2-Masken getragen werden?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte weist daraufhin, dass die Masken vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen sind. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) betont, bei FFP2-Masken erfolge "keine Wiederverwendung". Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt, nach Acht-Stunden-Schichten die Masken auszutauschen oder wenn sie durchfeuchtet sind.      

FFP2-Masken sollten auch nach dem Benutzen nicht gereinigt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie rät davon ab den Atemschutz durch Waschen, durch Desinfizieren, oder mithilfe einer Mikrowelle aufzubereiten. Forscher der Uni und Fachhochschule Münster empfehlen im privaten Gebrauch, FFP2-Masken nur einen Tag lang zu nutzen. Anschließend sollten sie eine Woche lang trocknen. "In dieser Zeit verlieren potenziell auf den Masken befindliche Viren weitestgehend ihre Infektiosität, so dass anschließend eine Wiederverwendung möglich ist", erklärte Stephan Ludwig, Direktor des Uni-Instituts für Molekulare Virologie. Der Atemschutz könnte auch eine Stunde konstant bei 80 Grad Celsius thermisch behandelt werden.

Quelle: www.tagesschau.de/  13.01.2021



https://www.tagesschau.de/inland/faq-ffp2-masken-nutzen-wirkung-103.html

Wenn die Bayern die FFP2-Maskenpflicht ernst nehmen, sieht man dort bald nur noch Männer mit glattrasierten Wangen. Denn die Masken ergeben nur dann Sinn, wenn sie dicht abschließen - und das ist schon ohne Stoppelfeld im Gesicht schwer genug hinzubekommen.

Im vergangenen Frühjahr gab es schon einmal eine Diskussion darüber, ob bärtige Männer ihren haarigen Stolz opfern müssen, damit Gesichtsmasken bei ihnen richtig sitzen. Damals konnte man Entwarnung geben, da dies für die Wirkung von Alltagsmasken irrelevant ist.

Der Bart muss ab

Damit könnten die Schutzmittel aber nicht nur wieder knapper und teurer werden. Es steigt auch die Anzahl der Männer, die jetzt ein echtes Problem haben. Denn FFP2-Masken schützen ihre Träger nur dann vor Aerosolen mit Coronaviren, wenn sie absolut dicht auf der Haut abschließen und die eingeatmete Luft vollständig durch ihre schützenden Schichten gefiltert wird. Das heißt, egal ob Rentner, Asthmatiker oder kerngesundes Mannsbild: Der Bart muss ab.

Quelle: www.ntv.de, kwe  15.01.2021


https://www.n-tv.de/panorama/Baertige-Bayern-haben-ein-Problem-article22295078.html

Fragen zu Mund-Nasen-Schutz - FFP2-Masken: Warum der Vollbart ab muss                    

Besonders wichtig ist, dass eine Maske nur dann ihre volle Effektivität erreicht, wenn sie auch dicht am Gesicht abschließt. Ansonsten entstehen Leckagen, durch die die Luft ungefiltert an der Maske vorbeiströmen kann. Und das gilt eben auch für FFP2-Masken.
Quelle: 14.01.2021



https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-ffp2-maske-schutz-asbach-100.html

Atemschutzmasken / COVID-19
Produktwarnungen möchte Ihnen Push-Benachrichtigungen schicken.

Bitte wählen Sie Kategorien die Sie abonnieren möchten.

  • Atemschutzmasken   
  • Produktrückrufe und Verbraucherwarnungen   

Warnung: Miserable Filterleistung – kein Schutz bei KN95 Atemschutzmaske

Quelle: www.produktwarnung.eu/   Redaktion   25.12.2020


https://www.produktwarnung.eu/2020/12/25/warnung-miserable-filterleistung-kein-schutz-bei-kn95-atemschutzmaske/22229

Gefälschtes Prüfsiegel Lehrkräfte in Baden-Württemberg offenbar mit mangelhaften Schutzmasken ausgerüstet

Die baden-württembergische Landesregierung hat an Schulen Millionen Masken verteilt, um Lehrerinnen und Lehrer vor dem Coronavirus zu schützen. Doch an der Qualität der Ware gibt es Zweifel.
Auf manchen Verpackungen ein grünes Logo zu sehen ist, auf dem »DEKRA tested« steht. Die Stuttgarter Produktprüfgesellschaft Dekra testet und zertifiziert seit knapp 30 Jahren persönliche Schutzausrüstung. Der SPIEGEL legte der Dekra mehrere Fotos der ausgelieferten Masken vor. Die Prüfgesellschaft teilte daraufhin mit, dass das auf den Verpackungen verwendete Logo nicht existiere und eine Fälschung sei.
Quelle: www.spiegel.de/ 28.12.2020



https://www.spiegel.de/panorama/bildung/baden-wuerttemberg-masken-fuer-lehrkraefte-das-ist-schwindel-a-cf837999-7da8-4161-924f-4f0b7d2df2f4





 



Dieses Poster kann über die Druckerei KingKong gekauft werden. Auf Wunsch kann man das Logo in der oberen rechten Ecke durch sein eigenes Logo austauschen lassen. Die Postergröße A3 hat eine gute Signalwirkung. Teilen Sie diese Bestellmöglichkeit mit Freunden.



KINGKONG druckerei + werbeteam
  Beim Ölsteg 4
  97980 Bad Mergentheim
Tel.: 07931 / 968 03 49
Fax: 07931 / 93 28 91
  Mail:  nr@kingkong-print.de
  Web:   https://www.kingkong-print.de
Web:  https://www.kingkong-werbetechnik.de

Die dreutsche Corona-Warn-App ist immer noch nutzlos

Tech-Freak-Kolumne

Selbst Monate nach dem Start wurden nur 2,2 Prozent aller Corona-Fälle über die App gemeldet Foto: Michael Kappeler / dpa

Quelle: www.bild.de  11.10.2020


https://www.bild.de/digital/multimedia/multimedia/monate-nach-dem-start-die-corona-warn-app-ist-immer-noch-nutzlos-73333896.bild.html

Abstandskontrolle Safedi

Genauestes Contact Tracing ohne personenbezogene Daten

100 % genaue Analyse – 100 % Datenschutz – 100 % Sichtbarkeit: SAFEDI erfasst Nahkontakte und analysiert mit Contact Tracing Infektionsketten um ein Vielfaches genauer als jede Smartphone-App – ganz ohne die Verwendung personenbezogener Daten, ohne Fehleinstellungen, ohne versehentliche Deaktivierung. Mit seinen Funktionen trägt SAFEDI dazu bei, den laufenden Betrieb in Ihrem Unternehmen aufrecht zu erhalten.


https://www.safedi.com


Coronavirus: Unbekannte Gefahr für Ärzte und Pfleger

Medizinisches Personal kämpft an vorderster Front gegen COVID-19. Wie viele Helfer genau infiziert sind, erfasst kaum ein Land. Dabei könnte das bei einer zweiten Corona-Welle entscheidend sein.

"Cavaliere del Lavoro" ("Ritter der Arbeit")

Der "International Council of Nurses" (ICN) geht von weltweit 230.000 infizierten Mitarbeitern im medizinischen Bereich und mehr als 600 Toten aus. Durchschnittlich sollen sieben Prozent aller Infizierten im Gesundheitsbereich arbeiten. Hochgerechnet auf alle bekannten COVID-19-Fälle weltweit könnte das bis zu 450.000 erkrankte Ärzte und Pfleger bedeuten. Eines der am stärksten betroffenen Länder ist Spanien. Rund 20 Prozent der Infizierten sollen Mitarbeiter des Gesundheitswesens sein.

In den USA haben sich mehr als 77.000 Ärzte, Krankenschwester und Pfleger mit Corona infiziert, 415 sind daran gestorben (Stand 15.06.) In Deutschland haben sich mehr als 13.400 Mitarbeiter in Arztpraxen und Krankenhäusern infiziert haben, 20 starben.

Quelle: DW Deutsche Welle, Lisa Hähnel 17.06.2020


https://amp.dw.com/de/coronavirus-unbekannte-gefahr-f%C3%BCr-%C3%A4rzte-und-pfleger/a-53846070

Schon Dutzende Tote: Diesen Preis zahlen Ärzte und Pfleger in der Corona-Krise in Deutschland

Mindestens 60 Corona-Tote unter medizinischem Personal

Mindestens 894 Menschen aus dem Gesundheitssektor mussten demnach stationär behandelt werden, mindestens 60 seien infolge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Auf das Virus getestet werde das Personal in Deutschland aber nur punktuell, hieß es weiter. Das RKI habe auf Anfrage der Zeitung eingeräumt, es sei dem Institut nicht bekannt, wie umfassend in den Einrichtungen getestet werde.

Quelle: swr3 Christian Kreutzer 19.05.2020


https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/coronavirus-aerzte-und-pfleger-infizieren-sich-ueberdrchschnittlich-oft-100.html

"Bei aller Sorgfalt bleibt das Infektionsrisiko hoch"

Frau Dr. Martina Teinert vom Gesundheitsamt Neckar-Odenwald-Kreis aus Mosbach nimmt im RNZ-Interview Stellung zur Infektion medizinischen Personals mit dem Coronavirus

  • Was sind mögliche Gründe dafür, dass sich immer mehr Ärzte, Schwestern und anderes medizinisches Personal infizieren?
  • Werden die Berufe der Getesteten eigentlich standardmäßig erfasst, also weiß das Gesundheitsamt, ob ein Corona-Erkrankter im medizinischen Bereich tätig ist?
  • Gibt es ein zentrales Melderegister in Deutschland für erkranktes medizinisches Personal?
  • Kann das Gesundheitsamt dann auch nachvollziehen, wie sich Ärzte/Schwestern/Pfleger angesteckt haben? Wurden Hygieneregeln nicht eingehalten oder haben sie sich möglicherweise infiziert, obwohl sie alles richtig gemacht haben? Oder gibt es eventuell nicht ausreichend Schutzmaterial für medizinisches Personal?

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, www.rnz.de/nachrichten  11.05.2020


https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-neckar-odenwald-kreis-bei-aller-sorgfalt-bleibt-das-infektionsrisiko-hoch-_arid,513747.html

Als Krankenschwester in New York

Alyssa Johnson ist 24, kommt aus Florida und arbeitet seit 6 Wochen als Krankenschwester dort wo die Corona-Hotspots sind: vier Wochen war sie in Seattle, jetzt arbeitet sie in einem New Yorker Krankenhaus auf der Intensivstation unter harten Bedingungen.

ZDF.heute.de  von Johannes Hano Beitragslänge: 3 min  01.05.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/als-krankenschwester-in-new-york-100.html

Krankenschwestern und -pfleger sind keine Helden – es sind Idioten: ein Kommentar Quelle: www.bayreuther-tageblatt.de Chhristoph Wiedemann   06.04.2020

Zwölf Stunden-Schichten, viel zu wenig Personal, unbezahlte Überstunden, Bereitschaft an Feiertagen und Wochenenden und dazu noch ein Hungerlohn. Das ist das Leben des Pflegepersonals in der Corona-Krise. Doch nicht nur da: Das ist ihr Alltag.

Denn sie sind nicht unsere Helden, sie sind die Idioten der Nation: Sie bekommen einen Hungerlohn dafür, im Zentrum der Öffentlichkeit für das Überleben der Menschen in der Coronakrise zu sorgen. Als Belohnung werden sie dafür gefeiert. Eine geniale Idee.

Dazu kommt, dass die Missstände des Gesundheitswesen mit der Heorisierung des Personals schön kaschiert werden können. Keine Schutzausrüstung, viel zu wenig Personal und zu geringe Bettenkapazitäten. Es ist also so, als müsste Cristiano Ronaldo im EM-Finale gegen Deutschland spielen. Alleine. Ohne Fußballschuhe. Dafür mit zwei gebrochenen Beinen.


https://www.bayreuther-tagblatt.de/krankenschwestern-und-pfleger-sind-keine-helden-es-sind-idioten-ein-kommentar/

Arbeitet doch einfach krank weiter

Zur Krönung empfiehlt die Corona-Experten-Institution schlechthin, das Robert Koch-Institut, die Hygienevorschriften für Pflegepersonal zu lockern. Heißt: Ihr habt Kontakt mit Corona-Infizierten? Scheiß drauf, macht weiter. Wir haben ja niemand anderen. 

Die Geste ist von den Allermeisten sicherlich nett gemeint und möchte Anerkennung und Dankbarkeit ausdrücken. Doch Rettungssanitäter, Krankenschwestern oder Altenpfleger haben diese Anerkennung jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde und das an 365 Tagen im Jahr verdient – nicht nur während einer Epidemie. Keinen Gedanken an bessere Entlohnung verschwenden. Es ist eine Frechheit, dass fast kein Politiker bisher über eine Gehaltserhöhung für diese Berufe gesprochen hat. Und das zeigt, wie weit ein solches Vorhaben entfernt ist. Wie könnte beispielsweise ein Jens Spahn mehr Sympathien sammeln, als zu verkünden: Wir wollen mehr Lohn für Pflegepersonal. Deshalb sollten alle, die Pfleger als Helden bezeichnen, auch etwas für ihre Helden machen. Geht auf die Straßen und demonstriert für bessere Arbeitsbedingungen – natürlich nach der Corona-Krise. Macht euch selbst zu Helden, für die Menschen, die euer Leben retten.

Corona-Krise: Gemeinsamer Aufruf von Pflegefachkräften an Jens Spahn!

  • Das Ziel ist es, 500.000 Unterschriften zu sammeln und dafür brauchen wir Unterstützung. Hier können Sie mehr über die Petition erfahren. 26.03.2020

http://chng.it/42PTbsBgTd

Vorsitzender des Vorstands Fresenius SE Stephan Sturm: Einseitiger Blick auf Intensivbetten ist falsch

"Der einseitige Fokus der Politik auf Intensivbetten ist falsch", sagte der Vorstandschef des Medizinkonzerns und Krankenhausbetreibers den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Dort, wo es zu Engpässen in Krankenhäusern gekommen sei, sei das meist wegen des Mangels an Intensivpflegekräften geschehen und nicht wegen fehlender Intensivbetten.

In den 89 deutschen Helios-Kliniken sei die zweite Corona-Welle angekommen, sagte Sturm. "Aber wir haben insgesamt noch ausreichend Kapazitäten". Helios behandle derzeit mehr als 1400 Corona-Patienten, davon rund ein Fünftel oder rund 280 Menschen auf Intensivstationen. Helios habe rund 1400 Intensivbetten, kurzfristig könne man weitere 1000 Intensivbetten bereitstellen. Die Lage sei mancherorts angespannt.

Fresenius habe seit Frühjahr 2020 rund 9000 Corona-Patienten hierzulande behandelt, davon 27 Prozent auf Intensivstationen. Es gebe also aktuell weniger schwere Verläufe, so Sturm. Im stark betroffenen Spanien, wo Helios ebenfalls aktiv ist und es generell weniger Intensivbetten gibt, sei die Sterblichkeit ähnlich wie in Deutschland.

"Corona ist da und eine sehr ernstzunehmende Krankheit", betonte der Manager. Eine einseitige Ausrichtung der Politik auf das Virus sei aber falsch. "Herzinfarkte und Schlaganfälle gibt es ja trotzdem. Es wäre falsch, aus Angst vor dem Coronavirus auf Vorsorgeuntersuchungen zu verzichten. Ich appelliere an die Menschen: Gehen Sie zum Arzt!" Andernfalls werde man in den kommenden Jahren den Preis bezahlen in Form von Übersterblichkeit, etwa bei Krebspatienten. "Auch viele Herzinfarkte und Schlaganfälle bekommen wir viel zu spät zu Gesicht."

Er monierte eine Einmischung der Politik. Welche Patienten behandelt werden sollten - ob Corona-Kranke oder andere - "sollten nicht Politiker aus der Ferne entscheiden, sondern Ärzte vor Ort". Die Hälfte der Kapazitäten in den Helios-Kliniken sei von elektiven Eingriffen belegt, Patienten blieben im Schnitt vier Tage. "Wir können also in vier Tagen ein halbes Krankenhaus freiräumen."

Quelle: Süddeutsche Zeitung 14.12.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-bad-homburg-vor-der-hoehe-sturm-einseitiger-blick-auf-intensivbetten-ist-falsch-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201214-99-681764

Die Lebensretter - Im Dauereinsatz gegen Corona

Im Februar 2020 treten in Deutschland die ersten Fälle einer neuartigen und dramatisch verlaufenen Lungenkrankheit auf, die schnell unter dem Namen Covid-19 bekannt wird. Seitdem hat das Coronavirus, das Covid-19 auslöst, dieses Jahr 2020 geprägt. SWR Autor Patrick Hünerfeld hat von Anfang an Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte im Kampf gegen die Krankheit begleitet. Er ist dabei auf eindringliche Geschichten gestoßen, die er in seinem Rückblick 'Das Corona Jahr' erzählt.
16.12.2020 ∙ betrifft: ... ∙ SWR Fernsehen

Video nur bis 21.12.2021 verfügbar

https://www.ardmediathek.de/swr/video/betrifft/die-lebensretter-im-dauereinsatz-gegen-corona/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEzNjg1NTc/

Berliner Krankenschwester Nina Magdalena Böhmer
Fassen wir mal zusammen. Erst sollen wir einen Mundschutz und Schutzkittel für mehrere Patienten benutzen. Wir sollen weiter arbeiten, wenn wir Kontakt zu einem Corona/Covid-19 Patienten hatten.
Dann werden Personaluntergrenzen ausgesetzt für die lange gekämpft wurde. Das heißt, Scheiß egal, es könnten eine Pflegekraft 50 Patienten betreuen.
Dann sagt Herr Spahn es geht gar nicht um die Bezahlung in dem Beruf, es ist nur wichtig den Job attraktiver zu machen.
Und jetzt müssen wir nicht mehr in Quarantäne nach Kontakt, wir können schon früher zur Arbeit gerufen werden, sagt das RKI! Diejenigen die hier empfehlen das am besten Alle zu Hause bleiben sollen wegen dem gefährlichen Virus! Schämt euch, diejenigen, die das RKI hoch in den Himmel heben!
In einem Beruf der jahrelang unterbezahlt ist...wo alle am Limit arbeiten...wir sollen jetzt die Helden sein und werden so behandelt?
Eigentlich sollten genau jetzt alle Pflegekräfte ihren Job kündigen!
Ich bin richtig doll traurig und enttäuscht, ich fühle mich verarscht und ich kann es nicht fassen. Ich bin ernsthaft sprachlos. Vielleicht kann man jetzt meine Posts verstehen...ich bin sauer.
Und euer Klatschen könnt ihr euch sonst wo hinstecken ehrlich gesagt...Tut mir leid es so zu sagen aber wenn ihr helfen wollt oder zeigen wollt wie viel wir Wert sind dann helft uns für bessere Bedingungen zu kämpfen! ♡  23. März um 17:57 · Öffentlich · in „Mobile Uploads

https://m.facebook.com/photo.php?fbid=2854063197980437&set=a.327462783973837&type=3&refsrc=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2F

Krankenschwester in Berlin

„Euren Applaus könnt ihr euch sonstwohin stecken“ Der emotionale Post einer Berliner Krankenschwester hat auf Facebook Zehntausende bewegt. Die junge Frau berichtet, unter welchen Bedingungen sie während der Corona-Epidemie arbeiten muss. Ihre Wut richtet sich auch gegen das RKI. (www.WELT.de Panorama) 28.03.2020

Die Arbeit sei kaum zu schaffen

Eigentlich habe sie einen schönen Beruf, schreibt sie im „Tagesspiegel“. Oft gehe sie glücklich nach Hause, weil sie mitwirke, dass es Menschen besser gehe. Sie habe oft Rückenschmerzen und mache sich oft Sorgen über einzelne Patienten. Aber seit nun die Personaluntergrenzen aufgehoben wurden, sei die Arbeit kaum noch zu schaffen. Manchmal müsse sie mit einem Pflegeschüler 40 Patienten betreuen.

Sie wage sich kaum zu beschweren, Freunde von ihr würden als Altenpfleger gar 80 Patienten alleine betreuen. „Wenn das alles vorbei ist, freue ich mich, wenn ihr für uns auf die Straße geht“, schreibt sie am Ende. Zumindest mit ihrem Facebook-Post hat sie für große Aufmerksamkeit gesorgt – geteilt wurde er sagenhafte 65.000 Mal.

https://www.welt.de/vermischtes/article206863437/Krankenschwester-in-Berlin-Euren-Applaus-koennt-ihr-euch-sonstwohin-stecken.html

Nina Magdalena Böhmer ist 28 Jahre alt und arbeitet in einem Berliner Krankenhaus. Auf Facebook schrieb sie wütend über ihren Arbeitsalltag. Beifall von den Balkonen – das will sie nicht. „Euren Applaus könnt ihr euch sonstwohin stecken“, so stand es vor einigen Tagen in ihrem Post bei Facebook. Sie wisse, es sei als nette Geste gemeint, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Aber es verändere eben nichts. Seit sie 16 sei, arbeite sie in der Pflege. Ihre Klinik, deren Namen sie nicht nennen will, bereite sich auf einen Ansturm von Patienten vor, deshalb werde sie auch ihren Urlaub in der kommenden Woche nicht nehmen.

Sie regt auf, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, die Hygieneregeln für medizinisches Personal zu lockern. „Dass wir also arbeiten sollen, auch wenn wir Kontakt zu einem Infizierten hatten“, sagt sie. Das RKI empfehle dies, das ansonsten sage, alle sollen zu Hause bleiben, weil das Virus so gefährlich sei. „Wir sollen jetzt die Helden sein und werden so behandelt?“ Das mache sie wütend.

Immerhin seien die Pflegekräfte sowieso schon jahrelang unterbezahlt und würden alle am Limit arbeiten. Es werden nun Personaluntergrenzen ausgesetzt, für die lange gekämpft worden sei. Sie sei „traurig und enttäuscht“. „Ich kann es nicht fassen. Ich bin ernsthaft sprachlos.“

Mehr Fälle auf Intensivstationen

"Was für viele nur Zahlen sind, sind Menschenleben"

"Jeder einzelne der schwer betroffenen Corona-Patienten - egal ob jung oder alt - war so kritisch krank, dass wir stundenlang das Zimmer nicht verlassen konnten." Warum geht das nicht?

Die Lungenfunktion der Betroffenen ist meistens so schwer beeinträchtigt, dass eine invasive Beatmung durch Intubation lebensnotwendig ist. Die Patienten sind in ein künstliches Koma versetzt. Ständig muss die Beatmung an den Zustand des Kranken angepasst werden, weshalb regelmäßige Analysen des Blutes, aber auch das Absaugen von Speichel und anderen Sekreten notwendig ist. Die Kranken bekommen Medikamente, die den Blutdruck regeln. Deren Dosis muss permanent überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Ist die Arbeit der Niere oder eines anderen Organs beeinträchtigt, müssen wir sofort helfen.

Quelle: www.n-tv.de/panorama  31.10.2020


https://www.n-tv.de/panorama/Was-fuer-viele-nur-Zahlen-sind-sind-Menschenleben-article22133124.html

"Dieser Schnellschuss ist verantwortungslos"  -  Chaos in NRW: Prüfungen abgesagt, Lehrer wütend - aber die Schulen sollen öffnen

Entsetzen über Hygienebedingungen

So schreibt eine Lehrerin einer Kölner Grundschule, in der ab kommenden Montag die Klassen für die Rückkehr der Schüler vorbereitet werden müssen: „Ich halte die langsame Öffnung der Schulen für sinnvoll, bin aber völlig entsetzt, dass die Hygienebedingungen nicht im Sinne des Personalschutzes umgesetzt werden. Jeder Lehrer besorgt sich selbst Masken und Reinigungsmittel und arbeitet dann in zu engen Klassen! Das kann es nicht sein.“ Eine Kollegin berichtet, dass es in der gesamten Schule nur zwei Desinfektionsspender gebe. „Und zwar hinter den verschlossenen Türen der Lehrer/innen-Toiletten. Also für Schüler nicht zugänglich.“

Quelle: FOCUS.online   https://www.focus.de    18.04.2020

https://www.focus.de/politik/deutschland/chaos-in-nrw-gew-wirft-landesregierung-schnellschuss-und-gesundheitsgefaehrdung-vor_id_11895537.html

Die Lehrer berichten in ihren Mails von ihren Erfahrungen aus den Zeiten vor Corona. Die Schreiben offenbaren große Missstände. So schreibt eine Lehrerin, die an verschiedenen Grund- und weiterführenden Schulen in Köln gearbeitet hat: „An allen Schulen habe ich unzureichende bis katastrophale hygienische Zustände vorgefunden. Keine Seife, keine Tücher, kein ausreichender Putzdienst, kein Toilettenpapier.“ Laut Eva-Maria Zimmermann kein Einzelfall. „Die Lehrer trauen den Schulen und vor allem den Schulämtern und Kommunen nicht zu, dass die Missstände der letzten Jahre innerhalb von drei Tagen beseitigt werden können.“

Seit Jahren prangert die GEW die Missstände an, jetzt träten sie offen zutage. Bereits am 3. April schrieb die Gewerkschaft, dass es in den Schulen, Kindertagesstätten und weiteren Bildungseinrichtungen „am Nötigsten“ fehle. „Angefangen bei Seife und Papierhandtüchern über Toilettenpapier und hygienische Sanitäranlagen bis hin zu Gebäuden, die in marodem Zustand sind und einer Infrastruktur, die den heutigen Standards nicht genügt. Angesichts dieser chronischen Missstände fordern wir, dass die Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise zur dauerhaften Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen führen werden.“

Covid-19 Medizinisches Personal hat hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe  

Eine Studie hat untersucht, in welchen Berufen das Risiko hoch ist, schwer an Covid-19 zu erkranken. Demnach trifft es Ärzte, Pflegekräfte, Rettungssanitäter und Menschen in anderen sozialen Berufen.
Die Gefahr, einen schweren Verlauf zu erleiden, sei für Ärzte, Pflegekräfte und Rettungssanitäter siebenmal größer als für Menschen in sogenannten nicht-essenziellen Berufsgruppen, stellten Epidemiologen der Universität von Glasgow fest.

Medizinisches Hilfspersonal offenbar besonders gefährdet

Die Studie umfasste gut 120.000 Menschen im Alter zwischen 49 und 64 Jahren. Mehr als 35.000 (29 Prozent) übten dabei einen sogenannten »essenziellen« Beruf aus, arbeiteten also im Gesundheitswesen (neun Prozent), im Sozial- und Erziehungswesen (elf Prozent) sowie in den Bereichen Polizei, Transport und Lebensmittelzubereitung (neun Prozent).

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachblatt »Occupational & Environmental Medicine« berichten, verglichen sie, wie hoch das Risiko einer Covid-19-Infektion mit schwerem Verlauf für die unterschiedlichen Berufsgruppen war, also ein Verlauf mit Klinikaufenthalt oder gar Todesfolge. Insgesamt traten 271 dieser Fälle auf. Die Untersuchung ergab, dass Angehörige des Gesundheitswesens – Ärztinnen, Apotheker, medizinisches Hilfspersonal, Pflegekräfte und Rettungssanitäterinnen – zusammengenommen ein siebenmal höheres Risiko für eine schwere Erkrankung hatten als Vertreter nicht-essenzieller Berufe. Beim medizinischen Hilfspersonal war dieses Risiko sogar neunmal höher.

Quelle: www.spiegel.de 14.12.2020


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-risiko-fuer-schwere-covid-19-erkrankung-besonders-hoch-in-gesundheitsberufen-a-0a5c22bf-7f31-4cb0-808b-94fa503020e3

Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen –
Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen

Übersetzt auf das Setting von Bildungseinrichtungen
sind folgende Maßnahmen besonders wichtig:

siehe auch Informationsmaterialien der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.Infektionsschutz.de.

▶ Hygienemaßnahmen: konsequente Händehygiene, Einhaltung der Husten- und Niesregeln, keine gemeinsame Nutzung von Trinkflaschen
u. ä., regelmäßige Raumlüftung und gründliche Raumreinigung gemäß den gültigen Hygienestandards
▶ Abstand: es gilt die generell gültige Maßgabe, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Unterrichtsräume. An das Abstandsgebot ist auch die maximale Anzahl der Personen im Raum gekoppelt, sie hängt daher von den Voraussetzungen in den vorhandenen Räumlichkeiten ab. Eine räumliche Entzerrung wäre beispielsweise durch Halbierung der Klassen und
Unterrichtung der halben Klassen jeweils an jedem zweiten Tag möglich. Überlegungen hinsichtlich der Reduktion der Personendichte/Entzerrung
sollten auch hinsichtlich des Transports (Schulbusse, ÖPNV) angestellt werden.
▶ Zuordnung zu konstanten Gruppen und Gruppenräumen, damit im Erkrankungsfall eine mögliche Übertragung begrenzt wird, die für eine Kontaktpersonen- Nachverfolgung notwendigen Informationen rasch erhoben werden können und eine gezielte Quarantäne von Gruppen erfolgen kann. Auch die Pausen sollten so organisiert sein, das die Gruppen sich nicht durchmischen und der Mindestabstand gewahrt wird.
▶ Mund-Nasen-Schutz: das Tragen einer MNB (Mund-Nasen-Bedeckung, „community mask“, Alltagsmaske) oder eines MNS (Mund-Nasen-
Schutz, sofern verfügbar) kann dazu beitragen, Übertragungen innerhalb der Einrichtungen, insbesondere durch prä- und asymptomatisch
Infizierte, zu reduzieren und somit auch Risikogruppen vor Übertragungen zu schützen (Fremdschutz). Dies gilt vor allem in Situationen, in denen
das Abstandsgebot nicht oder nur schwer eingehalten werden kann.20
▶ Identifikation und Umgang mit erkrankten Personen:
Symptomatische Personen dürfen (auch bei milden Symptomen) die Einrichtung nicht betreten. Bei Auftreten von Symptomen in der Unterrichts-/Betreuungszeit sind eine umgehende Isolierung und die Eltern auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung
hinzuweisen. Quarantänemaßnahmen für die Kontaktpersonen sind umgehend und konsequent umzusetzen. Quarantäne und Isolierung (inkl.
Aufhebungszeitpunkt/Wiederzulassung) haben gemäß aktuellen Empfehlungen und in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden zu erfolgen (s. Kontaktpersonen-Nachverfolgung
bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2, COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung).

Quelle: Epidemiologisches Bulletin 19 | 2020 Online vorab: 23.04.2020


https://www.Infektionsschutz.de


▶ Monitoring und Dokumentation: Es sollte ein Monitoring und eine sorgfältige tägliche namentliche Dokumentation der krankheitsbedingten An- bzw. Abwesenheiten erfolgen, darüber hinaus ist sicherzustellen, dass aktuelle und vollständige Kontaktdaten des Elternhauses bzw. der Sorgeberechtigten für eine Kontaktaufnahme durch die Einrichtung oder durch die Gesundheitsbehörden vorliegen.
▶ Schutz von Personen, die ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Eine generelle Festlegung ist an dieser Stelle nicht möglich, da der Schweregrad einer Erkrankung und die Begleitumstände mitbeachtet werden müssen. Für Personen, die nach ärztlicher Einschätzung (z. B. aufgrund von schweren immunsuppressiven
Erkrankungen) nicht am Schulbetrieb teilnehmen können, sollten unter Vermeidung von Stigmatisierung und Benachteiligung individuelle
Lösungen gefunden werden
▶ Klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten und eine gute Kommunikation sind erforderlich, um alle notwendigen Maßnahmen ohne Zeitverlust umsetzen zu können. (z. B. Benennung eines Hygienebeauftragten für die Aktualisierung und Umsetzung des Hygieneplans). Auch die Einrichtung einer Corona-„Kommission“ kann, insbesondere in größeren Einrichtungen, hilfreich sein.
▶ Unterrichtung zu Infektionsschutzmaßnahmen, inklusive der Unterweisung zum Zweck und der korrekten Handhabung von MNS bzw. MNB (hierfür können z. B. die Materialien der BZgA genutzt werden www.infektionsschutz.de).


"Finde ich unverschämt"Top-Virologe Drosten macht seinem Ärger über Politiker Luft    Quelle: www.focus.de/gesundheit/news 07.05.2020

  • Australien-Studie als Auslöser für den Ärger

    Auslöser dafür ist eine Studie aus Australien mit 15 Schulen. Als Ergebnis herausgekommen sei laut Drosten, dass sich dort lediglich neun Schüler und neun Lehrer angesteckt hätten. Das Problem der Studie: Es handelt sich lediglich um eine Vorauswertung. Die Auswertung ist noch gar nicht beendet, noch nicht einmal die Hälfte der Tests sind durchgearbeitet. Trotzdem erschien ein Bericht zur Vorauswertung in der "New York Times", auch die kanadische Regierung habe sie in ihre Pläne zur Schulöffnung aufgenommen, sagt Drosten. Für ihn hat besonders die Politik Schuld daran: "Das ist ein Beispiel dafür, wie die Wissenschaft im Moment politisch unter Druck steht", sagt der Virologe.

  • Zwar könne er die Notwendigkeit der Politik, weitere Entscheidungen zu treffen, nachvollziehen, allerdings nicht um jeden Preis. "Viele Politiker können da auch mal ganz schön Druck ausüben und sagen, ich will diese Verantwortung nicht auf meinen Schultern haben, ich möchte die Verantwortung lieber in einem wissenschaftlichen Manuskript sehen, da eine Zahl raus nehmen können und sagen: 'Das steht doch schwarz auf weiß da geschrieben'".



https://www.focus.de/gesundheit/news/finde-ich-unverschaemt-top-virologe-drosten-macht-seinem-aerger-ueber-politiker-luft_id_11958421.html

Kinder stecken sich deutlich seltener mit Sars-CoV-2 an als Erwachsene

Eine Studie zeigt aber auch, dass Heranwachsende in der Schule extrem viele Kontakte haben - und so maßgeblich zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen.

  • Laut einer aktuellen Studie beträgt das Infektionsrisiko von bis zu 15-Jährigen nur ein Drittel des Risikos von Erwachsenen
  • Gleichzeitig haben Kinder mit Gleichaltrigen allerdings eine extrem hohe Zahl von Kontakten.
  • Schulschließungen tragen nach Aussage der Forscher deshalb erheblich zu einer Eindämmung der Sars-CoV-2-Pandemie bei.

Ausgehend von ihren Daten und einem sogenannten Basis-Reproduktionswert von 2,5 Neuinfektionen je Infiziertem haben die Wissenschaftler berechnet, dass Schulschließungen zu 42 Prozent weniger Ansteckungen pro Tag führen könnten. Durch Verzicht auf außerschulische Aktivitäten würden die Neuansteckungen sogar um 64 Prozent reduziert. "Insgesamt sind Schulschließungen nicht ausreichend, um einen Covid-19-Ausbruch vollständig zu verhindern", schreiben die Autoren in ihrer Arbeit. "Aber sie haben einen großen Einfluss auf die Dynamik des Ausbruchs und damit auch auf die Kapazitäten der Kliniken".

  • Für den Weg zurück in den Schulbetrieb bedeutet dies womöglich einmal mehr, Vorsicht walten zu lassen - und die Folgen der ersten kleinen Schritte auf diesem Weg sehr sorgfältig zu beobachten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung  www.sz.de  03.05.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-kinder-schulen-kontakte-pandemie-1.4895626

Buchen/Mosbach - Jeweils ein Schüler an Zentralgewerbeschule Buchen und Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) infiziert

Während an der ZGB unterrichtet wird, ist es am NKG in Mosbach mit der Rückkehr ins Schulleben aber nun schon wieder vorbei. Nachdem in der NKG Kursstufe 1 ein bestätigter Coronafall vorliegt, hat sich der Krisenstab der Schule in Absprache mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und Mosbachs Bürgermeister Michael Keilbach dazu entschlossen, den Präsenzunterricht bis zum Beginn der Abiprüfungen wieder auszusetzen.

Quelle: www.rnz.de/nachrichten  11.05.2020



https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-buchenmosbach-jeweils-ein-schueler-an-zentralgewerbeschule-buchen-und-nicolaus-kistner-gymnasium-infi-_arid,513741.html

Göttingen: Corona-Zahlen steigen, Schulen bleiben zu

Göttingen hat am Sonntag 21 neue Infektionen verzeichnet. Die Stadt nähert sich dem Grenzwert: Werden 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht, müssen Corona-Regeln verschärft werden.

Quelle: www.ndr.de Hallo Niedersachsen. 07.06.2020


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Goettingen-Corona-Zahlen-steigen-Schulen-bleiben-zu,corona3282.html

Niederlande in Sorge :  Die hochansteckende Virus-Variante breitet sich aus

In den Niederlanden verbreitet sich die neue Variante des Coronavirus zunehmend. Die meisten bekannten Fälle gehen auf eine Grundschule zurück. Doch es gibt Hoffnung, die Mutation bald schneller nachweisen zu können.
An der Grundschule in Bergschenhoek war es im Dezember zu einem größeren Ausbruch des Coronavirus gekommen. Daraufhin wurden mehr als 750 Schüler, Lehrer und ihre Haushaltsangehörigen getestet. Bei den positiven Tests wurde dann das Genom der Probe sequenziert, um die Virusvariante zu bestimmen. Bei sämtlichen Proben der Schüler und Lehrer wurde die „britische“ Variante identifiziert. Zehn Prozent ihrer Angehörigen waren ebenfalls infiziert, in einigen Fällen mit der Variante.
Quelle: Thomas Gutschker, Brüssel  08.01.2021



https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/niederlande-hochansteckende-corona-mutation-breitet-sich-aus-17136398.html

Präsenzunterricht nach Lockdown? Schulpsychologen stützen Eisenmanns Forderung nach Schulöffnung

Wir dürfen nicht den Psychologen und Politikern ohne fachliche Abwägung der Corona-Infektionsgefahren die Entscheidung der Schulöffnungen überlassen!

Quelle: www.swr.de/swraktuell/  01.01.2021


https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/schulpsychologen-fuer-fruehe-schuloeffnung-in-baden-wuerttemberg-100.html





Großraum-Intensivtransportwagen (G-ITW) für den Transport von COVID-19-Patienten

Gemeinsames Projekt von Daimler Buses und dem Deutschen Roten Kreuz Rettungsdienst Heidenheim-Ulm | Universitätsklinikum Ulm und Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm am Projekt beteiligt

in seiner neuen Funktion mit vier vollständig ausgestatteten Intensivplätzen ausgerüstet. Mit dem umfunktionierten Bus kann das Deutsche Rote Kreuz in Ulm schnell reagieren und Intensivpatienten bei Bedarf in andere Krankenhäuser transportieren. Die Fahrten werden von zwei Intensivmedizinern des Universitätsklinikums Ulm betreut. Mit an Bord des Großraum-Intensivtransportwagens sind zudem drei Notfallsanitäter und zwei Rettungssanitäter, die vom DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gestellt werden.

Professionelle medizinische Ausstattung des Großraum-Intensivtransportwagens

Ausgestattet ist der Bus unter anderem mit vier elektrohydraulischen Fahrtragen mit Beladesystem, vier Intensivbeatmungsgeräten, vier Überwachungsmonitoren, einem Sonographiegerät und einem Blutgasanalysegerät. Zudem haben die Mitarbeiter von Daimler Buses Stauraum für ausreichend Medikamente, Pflegeutensilien, zusätzliche Sauerstoffgeräte und Schutzkleidungen geschaffen. Der Mercedes-Benz Citaro ist so umfunktioniert, dass für den Transport verschiedene Lagerungen der Patienten möglich sind. Die Seitenscheiben des DRK Busses wurden mit Sichtschutz-Folien beklebt. Zudem wurde der Bus mit Blaulicht und Signalhorn ausgestattet.

Hygienisch geschütztes Cockpit

Da der Transport von COVID-19-Patienten ein Schwerpunkt sein wird, spielten beim Umbau hygienische Anforderungen eine große Rolle. So kann im Patientenraum nach den Krankentransporten ein Desinfektions-Vernebelungsgerät eingesetzt werden. Der Bereich für die Fahrer wurde durch eine Wand vom Patientenraum abgetrennt. Zudem wurde die Lüftungsanlage umgebaut. So hat der Fahrer keinerlei Kontakt zu den Patienten und ist keiner Infektionsgefahr ausgesetzt. Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm unterstützen das Projekt mit Fahrpersonal und sorgen für die Unterbringung und technische Wartung des Busses.

Länderübergreifende Transporte 

Der Großraum-Intensivtransportwagen steht primär dem Intensivtransportsystem des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung und kann selbstverständlich auch für überregionale und länderübergreifende Transporte zum Einsatz kommen. Wie oft und in welchen Regionen der G-ITW eingesetzt werden wird, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie ab. Die Anforderung erfolgt über die Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte in Baden-Württemberg bzw. die Integrierte Leitstelle Ulm.

Quelle: Erstellt von Pressemitteilung vom 24.04.2020 von Daimler Buses



https://www.youtube.com/watch?v=dSfuGz7k40I

https://www.uniklinik-ulm.de/aktuelles/detailansicht/news/grossraum-intensivtransportwagen-g-itw-fuer-den-transport-von-covid-19-patienten.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1e43ac9fc1c28f1fd6e90b4481a633b


https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko.xhtml?oid=46225277&relId=1001&fromOid=46225277&borders=true&resultInfoTypeId=172&fromInfoTypeId=40626

Corona-Pandemie So ist die Situation auf Intensivstationen

Weil die Zahlen von Covid-19-Patienten rückläufig sind, geht die Charité erste Schritte in Richtung Normalität. Womit Kliniken dennoch zu kämpfen haben, erzählt Intensivmediziner Frei im tagesschau.de-Interview.

Das Land verlangt, dass 25 Prozent der Intensivkapazität für Covid-19-Patienten zu reservieren sind. Darüber hinaus müssen wir weitere zehn Prozent für eine Explosion der Pandemie leer halten. Das hieße bei uns, wir müssten 109 Intensivbetten für Covid-19 reservieren, in denen jetzt de facto nur 40 Patienten liegen. Und wir müssten darüber hinaus 44 Betten völlig leer halten. Wir haben im Rahmen der Pandemie in einem ehemaligen Krankenhausgebäude 73 Intensivbetten wieder in Betrieb gesetzt. Das ist unsere Reserve.

Die Patienten, wenn sie intensivpflichtig werden und gerade wenn sie auch maschinell beatmet werden müssen, haben in aller Regel schwere Verläufe. Das ist zwar nur ein kleiner Anteil von vielleicht drei Prozent. Aber diese sind dann schwieriger zu behandeln und liegen deutlich länger als beispielsweise Patienten mit einer normalen Lungenentzündung.

Weil es immer wieder zu einem kompletten Lungenversagen kommt, brauchen viele Patienten ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung), das ist eine Art Lungendialyse, bei der das Blut aus dem Körper herausgeleitet und durch ein Gerät geführt wird, in dem das Blut mit Sauerstoff angereichert wird und dann in den Körper zurückkehrt. Also das, was die Lunge üblicherweise selbst macht, macht dann eine Maschine außerhalb des Körpers. Aber auch, wenn die Verläufe nicht so schwer sind, ist diese Krankheit alles andere als harmlos.

"Die Hälfte der Muskeln gehen verloren" 

Weshalb fühlt man sich "so elend"?

Es sieht so aus, als ob diese Infektion nicht nur einen strukturellen Schaden an der Lunge anrichtet, sondern dass sie eine den ganzen Körper erfassende Entzündung bildet. Auffällig ist zum Beispiel die Häufung von Blutgerinnungsstörungen bis hin zur Bildung von Thrombosen. Also großen Gerinnseln, die zu einer Lungenembolie führen können. Das erleben wir bei dieser Krankheit überdurchschnittlich häufig.

Außerdem braucht ein Drittel aller Intensivpatienten eine Dialyse, weil zusätzlich zum Lungenversagen auch Nierenversagen hinzugekommen ist.

Welche Folgeschäden bleiben zurück?

Die Nierenschäden scheinen sich wieder zurückzubilden, keiner unserer Patienten ist dialysepflichtig geblieben. Die Lungenschäden scheinen länger und ausgeprägter zu sein. Viele der Patienten, die dann in Reha-Einrichtungen gehen, haben eine sehr lange Wieder-Erholungsphase, bis sie körperlich und lungenmäßig wieder fit sind.

Quelle: www.tagesschau.de  29.05.2020


https://www.tagesschau.de/inland/intensivstationen-interview-101.html

Hängt mit Coronavirus zusammen: Mysteriöse Kinderkrankheit erreicht Deutschland

Nach Todesfällen in New York und zuletzt in Frankreich kommt eine mysteriöse Kinderkrankeit, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, auch nach Deutschland.

Quelle: www.focus.de  29.05.2020


https://www.focus.de/gesundheit/ticker-zu-covid-19-haengt-mit-coronavirus-zusammen-mysterioese-kinderkrankheit-erreicht-deutschland_id_12044323.html

SARS-CoV-2: Fast die Hälfte der infizierten Pflegeheimbewohner ist asymptomatisch

London − Auch in Pflegeheimen, deren Bewohner zu den am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören, verlaufen Infektionen mit SARS-CoV-2 häufig asymp­tomatisch oder mit atypischen Symptomen.

Auch bei Patienten, die an COVID-19 gestorben sind, können vorher Husten und Fieber fehlen, so dass ein symptombasiertes Screening nach einer Studie in MedRxiv (2020; DOI: 10.1101/2020.05.19.20105460) in der Regel nicht in der Lage ist, die Einschleppung von Viren in die Einrichtungen frühzeitig zu erkennen.

Dabei kam heraus, dass sich von den getesteten Bewohnern 126 (40 %) infiziert hatten, weitaus mehr als vermutet. Denn 54 positiv getestete Bewohner, also mehr als 1/3, zeigten keinerlei Symptome. Und von den anderen 72 positiv getesteten Bewohnern hatten 22 keine der typischen Symptome von COVID-19 wie Husten oder Fieber. Das Personal hatte bei ihnen häufiger Verwirrung oder ein verändertes Verhalten oder eine verminderte Nahrungsaufnahme (Anorexie) bemerkt, bei denen auch Ärzte nicht an die Möglichkeit von COVID-19 gedacht hätten.

Quelle: www.aerzteblatt.de  27.05.2020


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113224/SARS-CoV-2-Fast-die-Haelfte-der-infizierten-Pflegeheimbewohner-ist-asymptomatisch

Link zur Studie aus London:

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.19.20105460v1

Studie aus Baden-Württemberg: Kinder stecken sich wohl seltener mit Coronavirus an (belastbare Zwischenergebnisse)

Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) hat erste Zwischenergebnisse einer Corona-Studie zu Kindern aus den Universitätskliniken Heidelberg, Freiburg und Tübingen vorgestellt. Sie spielen bei der Übertragung des Virus demnach nur eine untergeordnete Rolle.

Kinder werden nicht nur seltener krank, sie infizieren sich wohl auch seltener mit dem Coronavirus als ihre Eltern - das ist laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) das Zwischenergebnis einer Untersuchung der Unikliniken Heidelberg, Freiburg und Tübingen. Für die Studie wurden 2.500 Kinder bis zehn Jahre und jeweils ein Elternteil auf das Virus und mögliche Antikörper getestet. Unter anderem fiel auf, dass das Ausbreitungsrisiko bei Kindern in Notbetreuung nicht erhöht war im Vergleich zu den Jungen und Mädchen, die zu Hause betreut wurden.

Quelle: www.swr.de 27.05.2020


https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kretschmann-studie-kinder-virus-100.html

Ist Corona genau so schlimm wie die Grippe? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer erklärt die Unterschiede und beantwortet aktuelle Fragen zum Thema.

Zu Beginn der Pandemie hieß es, dass das Coronavirus vor allem die Lunge angreift. Inzwischen weiß man, das Krankheitsbild ist viel komplexer. Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts der Virologie an der Uniklinik Essen, erklärt im Interview wie das Coronavirus den Körper befällt und warum es sich von den Grippeviren unterscheidet.

Quelle: WAZ Funke Mediengruppe, 22.05.2020


https://www.waz.de/archiv-daten/corona-versus-grippe-essener-virologe-erklaert-unterschied-id229165410.html

Tipp: Video mit dem Firefox abspielen

Corona-Ausbrüche in SchlachthöfenKann ich mich über kontaminiertes Fleisch mit dem Coronavirus anstecken?

Schlachtbetriebe in Deutschland entwickeln sich zu Hot-Spots der Corona-Epidemie. Doch was bedeutet das für Lebensmittel wie Fleisch, Steaks und Würste: Geht davon eine Ansteckungsgefahr aus?

Grundsätzlich können Coronaviren zwar durch Husten oder Niesen auf Fleisch und Wurst gelangen, heißt es in der BfR-Bewertung. Nach Einschätzung der Experten ist eine Infektion über diese Lebensmittel aber unwahrscheinlich. Die Viren können sich demnach nicht auf Fleisch oder Wurst vermehren. "Sie benötigen dazu einen lebenden tierischen oder menschlichen Wirt." Weiter heißt es: "Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint nur dann möglich, wenn das Virus kurz nach der Kontamination über die Hände oder die Lebensmittel selbst auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird."

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

www.stern.de Ilona Kriesl, Redakteurin für Wissenschaft und Gesundheit


https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus-in-schlachtbetrieben--kann-ich-mich-ueber-kontaminiertes-fleisch-anstecken--9267848.html

Applaus folgten keine Taten

Intensivpfleger schimpft nach Bootsparty: "Kann man unsere Arbeit mehr verhöhnen?"  Bootsparty fand direkt vor Krankenhaus statt

Was vor einem Jahr noch ganz normal gewesen wäre, sorgte zuletzt für Entsetzen: Rund 3000 Menschen feierten an Pfingsten in Berlin eine Schlauchbootparty. Zahlreiche Personen setzten sich dicht an dicht gemeinsam ans Wasser, andere schipperten in randvollen Booten über den Landwehrkanal. Das Event verstieß nicht nur gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, für Intensivpfleger Ricardo Lange ist es auch ein Affront gegen die Bemühungen der hiesigen Pflegekräfte. Denn die Party fand zu allem Überfluss auch noch direkt vor einem Krankenhaus statt.

Lange ist sauer: "Kann man unsere Arbeit noch mehr verhöhnen?"

Das Personal dort würde um das Leben von Patienten kämpfen, die dringend ihre Ruhe bräuchten. Die Teilnehmer solcher Raves würden sich offenbar weder Gedanken über diesen Umstand noch über deren Folgen für die eigene Gesundheit machen. Lange fühlt sich vom Schlauchboot-Partyvolk diskreditiert: "Kann man unsere Arbeit eigentlich noch mehr verhöhnen?", fragt er in seinem Beitrag.

Bei ihm und seinen Kollegen auf der Intensivstation sei dagegen noch nichts angekommen, "und das, obwohl wir zu denen gehören, die seit Wochen in engstem Kontakt mit Covid-19- Patienten stehen", heißt es in dem Beitrag. Durch das dauerhafte Tragen der Schutzmasken hätten sich die Arbeitsbedingungen sogar noch verschlechtert, so Lange. Er schließt: "Es blieb beim Applaus als Zeichen der Anerkennung."

Quelle: www.focus.online.de  04.06.2020


https://www.focus.de/panorama/welt/applaus-folgten-keine-taten-intensivpfleger-ueber-schlauchbootpartys-kann-man-unsere-arbeit-noch-mehr-verhoehnen_id_12060997.html

Studie: Jugendliche ähnlich infektiös wie Erwachsene

Kanzleramtschef Helge Braun will eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb im September. Doch nach den Daten einer Untersuchung aus Südkorea könnte das riskant sein.

Süddeutsche Zeitung: Von Christina Berndt und Marlene Weiß 19.07.2020


https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-studie-suedkorea-jugendliche-1.4971813

Krankenpflegerin über Coronakrise   "Wir haben uns wie Kanonenfutter gefühlt"   

In der Coronakrise feierten manche sie zwar als "Heldin" - wütend wurde sie trotzdem. Oder gerade deswegen? Ein Gespräch mit Krankenpflegerin Nina Böhmer über Arbeiten am Limit und schwierige Patienten.
Ein Interview von Enrico Ippolito •  13.07.2020


https://www.spiegel.de/gesundheit/coronakrise-krankenpflegerin-nina-boehmer-fuehlt-sich-verheizt-a-48868e06-4aa7-4aef-873b-e43ca9d61110

Corona-Infektionen Deutlich mehr Fälle bei Schülern

Die Zahl der Corona-Infektionen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften steigt deutlich. Zuständige Ministerien betonen aber, dass es relativ wenig Fälle seien. Doch diese Angabe ist fragwürdig.

Wie sicher sind die Schulen?

Die Kultusminister haben immer wieder betont, Infektionen würden in die Schulen zwar hineingetragen - fänden aber im Wesentlichen nicht dort statt. Die Schulen seien sicher. Diese Angabe stützt sich unter anderem auf eine Studie aus Sachsen mit mehr als 2000 Oberschülern und mehr als 500 schulischen Angestellten. Diese ergab, das sich nur in 14 von 2338 Blutproben Antikörper als Hinweis auf eine überstandene Coronainfektion befunden hätten. Das entspricht einer Positivquote von lediglich 0,6 Prozent.

RKI-Empfehlungen nur teilweise in Schulen umgesetzt

Doch diese Maßnahmen, die auch das RKI weitgehend so empfiehlt, werden in Deutschland bislang nur schleppend und lückenhaft umgesetzt. So sollten laut RKI bereits ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 pro 100.000 Einwohnern Klassen geteilt werden, um so auch im Unterricht einen Abstand von 1,5 Meter gewährleisten zu können. Die meisten Länder setzen diese Maßnahme allerdings nicht um.

Kultusminister rechnen Zahlen klein

Offenkundig um zu demonstrieren, wie sicher die Schulen seien, setzen Kultusministerien und Schulbehörden die Zahl der Infektionen immer wieder in Relation zur Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler. So heißt es beispielsweise im jüngsten Beschluss der Kultusministerkonferenz:

Die Infektionszahlen in den Schulen bewegen sich derzeit bundesweit im Promillebereich und damit auf einem vergleichsweise geringen Niveau. Schulen sind somit im Vergleich zu anderen Lebensbereichen als sichere Orte anzusehen. Diese Darstellung ist allerdings sehr ungewöhnlich; die Angaben über die Infektionen insgesamt werden auch nicht in Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesetzt. Denn diese bewegen sich ebenfalls im Promillebereich: Am 2. November registrierte das Robert Koch-Institut für ganz Deutschland 12.097 Neuinfektionen. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen wären das lediglich 0,01 Prozent. Nimmt man die aktiven Erkrankungen, laut RKI etwa 200.000 in Deutschland, wären das 0,24 Prozent.

Quelle: www.tagesschau.de Patrick Gensing und Andrej Reisin 05.11.2020


https://www.tagesschau.de/investigativ/schulen-infektionen-corona-101.html

Auf glatten Oberflächen - Coronavirus überlebt bis zu 28 Tage                    

Das Coronavirus kann laut einer Studie auf glatten Oberflächen bis zu 28 Tage lang überleben - etwa auf Handys. Die Überlebensdauer hängt allerdings stark von der Temperatur ab.

Das Coronavirus kann auf glatten Oberflächen bis zu 28 Tage überleben - dazu zählen etwa Displays von Smartphones oder Bankautomaten. Das Virus hält sich damit länger als bislang angenommen. Das geht aus einer Studie der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro hervor, die in der Zeitschrift "Virology Journal" veröffentlicht wurde.

Quelle: www.zdf.de  12.10.2020 07:31 Uhr


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-oberflaechen-desinfektion-100.html

COVID-19 causing virus lasts for 10 days longer than Influenza on some surfaces. Lower temps, glass, stainless steel and paper banknotes give virus longer life.

https://www.csiro.au/en/News/News-releases/2020/CSIRO-scientists-publish-new-research-on-SARS-COV-2-virus-survivability

The effect of temperature on persistence of SARS-CoV-2 on common surfaces

https://virologyj.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12985-020-01418-7

Exklusiv: Corona-Klinik vor dem Kollaps

Reportage von der Intensivstation im Klinikum Ludwigsburg.
Die Infektionszahlen in Deutschland bleiben hoch, trotz Lockdown. Besonders den Intensivstationen im Land bereitet das große Sorgen. Akte hat exklusiv eine Corona-Klinik besucht, die kurz vor dem Kollaps steht.

Quelle: Akte, Staffel 2020 • Episode 46 • 23.11.2020 © Sat.1


https://www.sat1.de/tv/akte/video/202046-exklusiv-corona-klinik-vor-dem-kollaps-clip

Mediziner im Interview :  „Wir ringen mit dem Kontrollverlust“

Herr Doktor Çelik, wir sprechen regelmäßig über Ihre Arbeit als Funktionsoberarzt auf der Isolierstation für Covid-19-Kranke im Klinikum Darmstadt. „Wir ringen mit dem Kontrollverlust“
Die Belastung der Intensivstationen und Krankenhäuser geht immer weiter hoch. Man muss sich überlegen, wie man diesen Kreis durchbrechen kann. Das müssen die Politik und die Epidemiologen und Virologen übernehmen. Ich kann aus meiner Position nur sagen: Wir brauchen ein Abflachen der Neuinfektionskurve und einen besseren Schutz der Risikogruppe über sechzig.
Wir freuen uns natürlich auf den Impfstoff. Wenn der gut angenommen wird, sorgt er im besten Fall dafür, dass wir immer weniger Covid-Patienten aufnehmen müssen. Es wird aber weiter Fälle geben. Und ein wirklich effektives, gut wirksames Medikament für Patienten in der Frühphase der Erkrankung, bei denen sich ein schwerer Verlauf abzeichnet – das fehlt uns noch. Für den Patienten, bei dem ein hohes Risiko vorliegt, weil er älter ist oder Vorerkrankungen hat, oder bei dem man anhand von Blutwerten einen schweren Verlauf prognostizieren kann, haben wir noch kein durch Studien in der Effektivität bestätigtes Medikament. Remdesivir hat in der WHO-Studie leider keine signifikante Wirkung gezeigt.
Quelle: www.faz.net  Johanna Dürrholz 13.12.2020


https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/arzt-interviews/arzt-cihan-elik-ueber-corona-ringen-mit-kontrollverlust-17097926.html

Klinikmitarbeiter gibt Scheuers Weihnachtsplätzchen zurück

Mit Weihnachtsplätzchen hat Bundesverkehrsminister und Passauer Stadtrat Andreas Scheuer den Mitarbeitern am Klinikum Passau eine Freude machen wollen. Der Personalratsvorsitzende schickte sein Geschenk zurück. Mit Plätzchen sei nicht geholfen.

Schon vor Weihnachten ist in Passau das Geschenk eines Politikers zurückgegeben worden: Eigentlich wollte der Verkehrsminister und Passauer Stadtrat Andreas Scheuer (CSU) den Mitarbeitern des Klinikums eine Freude machen und brachte am Montag 3.000 Plätzchen-Tüten vorbei. Doch dem Personalratsvorsitzenden schmeckt das so gar nicht. Er sagt, er habe die Nase von Symbolpolitik voll, und hat seine Plätzchen zurückgegeben. "Plätzchen helfen den überlasteten Pflegekräften nicht", sagt Rüdiger Kindermann, selbst gelernter Pfleger und Vorsitzender des Personalrats am Klinikum. Pflegekräfte hätten ohnehin keine Zeit, Plätzchen während der Schicht zu essen, ärgert er sich.

Quelle:  Katharina HäringerBR24 Redaktion 23.12.2020


https://www.br.de/nachrichten/bayern/klinikmitarbeiter-geben-scheuers-weihnachtsplaetzchen-zurueck,SJyoTLF

Geschenk geht nach hinten los: Klinikmitarbeiter knallt Scheuer Plätzchen vor die Tür - „Total unpassend“

Passau - Was sollen wir denn damit? Hat sich ein Teil des Personals im Klinikum Passau offenbar gedacht. Andreas Scheuer (CSU*) hatte 3.000 Plätzchen vorbeigebracht. Aber das Weihnachtsgeschenk kam, gelinde gesagt, gar nicht gut an. Und landete teilweise zurück beim Absender.

Klinikum Passau gibt Scheuer-Geschenk zurück: Die Nase voll von Symbolpolitik

„Alle klatschen, im Bundestag wird gelobhudelt, aber bei den letzten Tarifverhandlungen ist uns keiner entgegengekommen“, schimpft der Pfleger, er habe die Nase voll von Symbolpolitik. Dass er das Gebäck wieder zurückgegeben hat, sei in der Belegschaft sehr gut angekommen.

Pflege nicht erst seit Corona-Krise überlastet: Passauer Personalrat fordert Reform statt Plätzchen

Es braucht eine Reform für die Pflege, moniert Kindermann in seinem Schreiben unter anderem. Ein neuer Personalschlüssel müsse her, der den Personalbedarf auf den tatsächlichen Pflegebedarf der Patienten abstimme. „Nur damit ist die jahrzehntelange Überlastung der Pflegekräfte zu beenden.“

Quelle: www.merkur.de 23.12.2020



https://www.merkur.de/bayern/passau/corona-andreas-scheuer-csu-weihnachten-passau-klinik-geschenk-reaktion-pflege-ueberlastet-reform-zr-90150489.html

Intensivstation in der Pandemie: Bilder von dort, wo keiner hindarf

Intensivkräfte arbeiten seit fast einem Jahr unter hoher Belastung. Ein Pfleger in Basel hält die Pandemie mit eindrücklichen Fotos fest – sogar eine Hochzeit im Krankenbett. 25.01.2021

Quelle: DER SPIEGEL hat ein Video in der Playlist Coronavirus gepostet


https://m.facebook.com/derspiegel/videos/intensivstation-in-der-pandemie-bilder-von-dort-wo-keiner-hindarf/165878958645271/

Berliner Intensivpfleger an der Corona-Front : „Leasingkräfte werden noch nicht geimpft, dabei sind wir auf ein und derselben Covid-Station!“

Ricardo Lange berichtet jede Woche aus dem Krankenhaus. Diesmal: fehlende Impfstrategie für Leiharbeiter und Pflegekräfte zweiter Klasse. Ein Interview.

Quelle: www.tagesspiegel.de  Julia Prosinger 10.01.2021



https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/berliner-intensivpfleger-an-der-corona-front-leasingkraefte-werden-noch-nicht-geimpft-dabei-sind-wir-auf-ein-und-derselben-covid-station/26784656.html

Corona mit 20104 Tage lang geht es Pfleger Pascal "super" - dann ist er plötzlich tot

Ein 20-jähriger Krankenpfleger steckt sich mit dem Coronavirus an. Milder Verlauf. Rasche Genesung, so scheint es. Doch vier Monate später stirbt er. Warum?

Dass Viruserkrankungen aufs Herz schlagen können, ist für Mediziner nichts Neues. Doch die Aggressivität, mit der Covid-19 die Herzzellen anzugreifen scheint, erstaunt Experten. Besonders perfide: Gerade bei leichten Krankheitsverläufen gehört die Herzmuskelentzündung oft zu den Spätfolgen. Logisch, wer sich schnell wieder gut fühlt, macht früher wieder Sport. Eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt ergab, dass 60 Prozent der untersuchten Corona-Patienten Hinweise auf eine Entzündung des Herzmuskels aufwiesen.

Man geht davon aus, dass die zurückliegende Herzmuskelentzündung zur Narbenbildung im Gewebe geführt haben könnte. Diese Narben können zu einer Art Kurzschluss im Herzen führen, die dann in einer tödlichen Rhythmusstörung enden. „Unser Herz pumpt normalerweise, weil eine elektrische Erregung wie eine Welle darüberläuft“, sagt Bode. Die Herzmuskelzellen seien sozusagen Stromleitungen, eine Narbe unterbreche den Kreislauf und kann zu einem Ausfall führen. „Ein elektrischer Unfall“, wie Bode es nennt. Man könne so einem Unfall relativ leicht vorbeugen. „Ich rate zu einer dreimonatigen Trainingspause nach einer Covid- Infektion“, sagt der Kardiologe. „Und dann ein MRT“, das sei die sicherste Methode, die Narben zu erkennen. Dafür müsse man sich der Gefahr allerdings erst mal bewusst sein.

Oft sind die Symptome nicht eindeutig. „Kurzatmigkeit und ein Leistungsabfall kann sich bei Sportlern bemerkbar machen“, sagt Bode, „aber wenn die Narbenbildung abgeschlossen ist, erholt man sich von diesen Symptomen weitestgehend.“ Was allerdings nicht bedeutet, dass die Gefahr dann überstanden ist.

Die Hinweise, dass Herzmuskelentzündungen infolge einer Covid-Erkrankung zu einem größeren Problem werden könnten, verdichten sich. Zuletzt machte der Eishockey-Profi Janik Möser auf das Thema aufmerksam. Auch bei ihm wurde eine Entzündung des Herzmuskels nach überstandener Covid-Infektion festgestellt. Glücklicherweise früh genug. Pascals Fall zeigt, dass Breitensportler womöglich noch schwerer betroffen sind. In der Kreisliga gibt es keine Mannschaftsärzte oder Pflicht-Gesundheitschecks. Wer nicht fit ist, schluckt Ibuprofen und kickt trotzdem.      Quelle: www.focus.de/  24.01.2021


https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/politik-104-tage_id_12808752.html

»Niemand hat sich an die Regeln gehalten« Entsetzen über Corona-Ausbruch nach Wandergruppenausflug  

Die Empörung ist groß: 14 Ausflügler wanderten durchs Donautal – samt geselligem Beisammensein in einer Hütte. Dann sollen positiv auf Corona geteste Teilnehmer auch noch ihre Quarantäne gebrochen haben.

Die Gruppe war am 16. Januar durch das verschneite Donautal gewandert. Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen, sagte in einer Videobotschaft auf Facebook: »Aus dieser Wanderung sind – Stand heute – bereits 25 positive Fälle hervorgegangen.» Es sei einer der massivsten Verstöße gegen die Corona-Verordnung bisher. Das Verhalten sei rücksichtslos gewesen »und grenzt an Selbstherrlichkeit«.

»Wir wissen auch, dass Personen aus dieser Gruppe, die positiv getestet waren und in Quarantäne, in ihre Betriebe gegangen sind und dort weitere Personen angesteckt haben«, so der Landrat. Die Polizei ermittle, die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet. »Es geht nicht mehr nur um Bußgeld, sondern um Straftatbestände, die zu prüfen sind«, sagte Bär.

Quelle: www.spiegel.de/  04.02.2021



https://www.spiegel.de/panorama/justiz/muehlheim-an-der-donau-entsetzen-ueber-corona-ausbruch-nach-wandergruppen-ausflug-a-60125d95-c462-4809-ba1d-10ea31469829



 



 

Deshalb ist die Produktion im Ausland billiger!

  • Video von "Andre" über die Herstellung von Mundschutz am 22.02.2020 unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen in Indien. Uns wird ganz schlecht beim Anblick...
Video: Herstellung Mundschutz 22.02.2020


Reinraum-Bedingungen in einem deutschen Werk


Infusionshalter für Glasflaschen "MRSA" für kontaminierte Bereiche (gelb**  RAL 1026)                   

Seit den 80er Jahren wird die Multi-Infusions-Spüllösungs-Halterung für Glasflaschen in der Standardfarbe blau ausgeliefert. Unser meist verkauftes Produkt zeigt sich auch in der Signalfarbe gelb zur klaren Kennzeichnung in kontaminierten Bereichen isolierpflichtiger Patienten in Infektionsabteilungen der Kliniken, Pflegeheimen und Transport z.B. bei MRSA, Clostridien, Tbc, Corona, Covid-19, usw... Eine wichtige Maßnahme in Bezug auf Hygiene!

Um die Mitarbeiter bei der abschließenden Dekontamination zu entlasten, sollen die gelben Infusionsflaschenhalter nicht desinfiziert, sondern nach Gebrauch einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt werden. Somit entstehen Zeitreserven für wichtigere Aufgaben. Der umweltfreundliche Kunststoff Polypropylen (PP 05) lässt sich problemlos auch thermisch Entsorgen. Die Herstellung erfolgt in Europa!

Wir danken den Mitarbeitern aus dem Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim gGmbH für den innovativen Hinweis.

 

 

Statistiken

Karten / Grafiken

Zahlen / Fakten zu Corona

 

Coronavirus in Deutschland - interaktive Grafiken / interaktive Karten
Alle Corona-Fälle nach Landkreisen und Bundesländern tagesaktuell

(Der Tagesspiegel)

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/karte-sars-cov-2-in-deutschland-landkreise/

Die Welt ist krank - ein Überblick zum Coronavirus in Grafiken

https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/Corona/Zahlen/Covid-19/Aktuell/index.html

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Ausbreitung im Überblick

https://www.heidelberg24.de/region/coronavirus-baden-wuerttemberg-corona-verordnung-neu-schulen-geschaefte-eisdiele-friseur-kunden-13644936.html

Übersichtliche Grafiken Quelle: www.welt.de tagesaktuell

  • Coronavirus-Fälle in den deutschen Bundesländern
  • Corona-Fälle in den Städten und Landkreisen
  • Corona-Verlauf in Deutschland
  • Coronavirus-Fälle in den USA
  • Gesamtzahl der Corona-Infektionen
  • Coronavirus-Fälle nach Ländern
  • So verbreitet sich das Coronavirus in Ihrem Bundesland


https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Corona-Hoehepunkt-erreicht-Todeszahlen-in-UK-steigen-weiter-Zahlen-Karten-Grafiken.html

Coronavirus Deaths vs Other Epidemics From Day of First Death (Since 2000) [OC]

Quelle: https://www.reddit.com/r/dataisbeautiful/



https://www.reddit.com/r/dataisbeautiful/comments/fxoxti/coronavirus_deaths_vs_other_epidemics_from_day_of/

Das Robert Koch-Institut hat kürzlich eine Modellrechnung veröffentlich, in der unter anderem die Ausbreitung ohne Immunität in der Bevölkerung einer Ausbreitung mit einem Drittel Immuner in der Bevölkerung gegenübergestellt wird. Im zweiten Szenario sinkt die Ausbreitung bereits deutlich. Quelle: www.Deutschlandfunk.de


Covid-19  RKI oder Johns-Hopkins? – Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind

Warum unterscheiden sich die Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität?

Die unterschiedlichen Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität sind darauf zurückzuführen, dass verschiedene Datensätze verwendet werden. Das Robert Koch-Institut bezieht sich auf offizielle Meldungen der Gesundheitsämter und der zuständigen Ministerien der Bundesländer. Die von der Johns Hopkins Universität veröffentlichten Daten stammen nach Angaben der Forscher von der Weltgesundheitsorganisation sowie „von nationalen Einrichtungen“ und auch aus Berichten lokaler Medien.

Quelle: www.Deutschlandfunk.de  12.04.2020

Covid-19 - RKI oder Johns-Hopkins? – Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind

Täglich wird derzeit über Fallzahlen und Todesfälle von Covid-19-Erkrankten berichtet. Auch der Deutschlandfunk nennt die Zahlen vom Robert Koch-Institut (RKI) sowie von der Johns Hopkins Universität. Die amerikanischen Daten sind denen der deutschen Behörde stets deutlich voraus. Doch letztlich seien beide Datensätze „nicht aussagekräftig“, meint die Statistikerin Katharina Schüller. So gebe es eine noch unbekannte Dunkelziffer, da zu wenig getestet werde.

Kritik am Robert-Koch-Institut

Der Virologe Alexander Kekulé erklärte im Deutschlandfunk mit Blick auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts, es handle sich um einen „Blick in die Vergangenheit“. Grob gesagt schaue man mit den Zahlen zehn, wenn nicht gar zwölf Tage zurück. Die Verzögerung entsteht unter anderem durch einen dreistufigen Behördenweg: Arzt, Krankenhaus oder Labor melden einen positiven Test zunächst dem örtlichen Gesundheitsamt. Von dort geht die Information erst zur zuständigen Landesbehörde und dann von dort zum RKI als Bundesbehörde. Besonders am Wochenende werden viele Meldungen offenbar nur stark verzögert weitergeleitet, wie eine Datenanalyse des „Spiegel“ belegt.

Warum unterscheiden sich die Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität?

Die unterschiedlichen Zahlen von RKI und Johns Hopkins Universität sind darauf zurückzuführen, dass verschiedene Datensätze verwendet werden. Das Robert Koch-Institut bezieht sich auf offizielle Meldungen der Gesundheitsämter und der zuständigen Ministerien der Bundesländer. Die von der Johns Hopkins Universität veröffentlichten Daten stammen nach Angaben der Forscher von der Weltgesundheitsorganisation sowie „von nationalen Einrichtungen“ und auch aus Berichten lokaler Medien.

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-oder-johns-hopkins-wie-aussagekraeftig-zahlen.1939.de.html?drn:news_id=1119818










https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-rki-oder-johns-hopkins-wie-aussagekraeftig-zahlen.1939.de.html?drn:news_id=1124433

Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Teil der Erkrankten keine Symptome zeigt – aber dennoch ansteckend ist. Diese Menschen entwickeln vermutlich ebenso wie genesene Patienten eine Immunität. Da bisher niemand wisse, wie viele Menschen bereits immun sind, seien auch Berechnungen zur Dauer der Krise nicht aussagekräftig. Repräsentative Tests etwa von 200 Personen täglich könnten Statistikern bereits eine gute Datengrundlage verschaffen.

Quelle: Deutschlandfunk.de 26.04.2020

Deutsche Spitzenforscher weisen Weg aus Corona-Krise 

Einträchtig präsentiert sich die deutsche Spitzenforschung in einem Strategie-Papier zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. In einer Mitteilung heißt es, die vier größten deutschen Forschungsorganisation Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft hätten sich entschlossen, "gemeinsam zur Datenlage Stellung zu beziehen".

Quelle: Süddeutsche Zeitung Von Hanno Charisius 30.04.2020


https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-lockdown-helmholtz-max-planck-1.4893486

Alter, Fläche, DDR-Impfpflicht? - Warum Corona den Osten weniger trifft. Hilft die Tuberkulose-Impfung?

Hartnäckig hält sich zudem die These, dass viele Ostdeutsche in der Corona-Krise von der Impfpflicht in der DDR profitierten, weil die Tuberkulose-Impfung auch gegen das Coronavirus immunisiere. Dafür gebe es bislang aber keine Beweise, betont Zeeb. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge laufen weltweit mehrere klinische Studien zu möglichen Effekten einer sogenannten BCG-Impfung gegen Tuberkulose in Bezug auf Schutz vor der neuen Lungenerkrankung Covid-19. Doch auch RKI-Präsident Lothar Wieler betonte kürzlich auf einer Pressekonferenz: "Diese Hypothese wird von manchen Wissenschaftlern in den Ring geworfen, sie ist nicht belegt."

Genau wie Zeeb verwies auch er auf soziale und demografische Faktoren als mögliche Erklärungen für die großen regionalen Unterschiede beim Infektionsgeschehen. Auch der Weltgesundheitsorganisation WHO lagen zuletzt keine Belege für eine Wirksamkeit der Tuberkulose-Impfung in diesem Zusammenhang vor.

Quelle: www.ntv.de, tno/dpa  03.05.2020


https://www.n-tv.de/politik/Warum-Corona-den-Osten-weniger-trifft-article21755110.html

CIDM.online  Corona-Initiative Deutscher Mittelstand  (CIDM)

IST-Analyse, Monitoring und Maßnahmen-Beratung für die erfolgreiche Einbremsung der Corona-Ausbreitung und Exit-Plan-Empfehlung für die Wiederbelebung von Wirtschaft und Gesellschaft "Corona und Zurück in die Zukunft"

Stand Daten: 09.05.2020 16:00, Stand Redaktion: 09.05.2020
Verantwortung Inhalt: Wolfgang Romberg, Moritz Graf Brühl
Fachliche Unterstützung: Dr. Inge Haselsteiner, Dr. Oliver Wellmann


zur Präsentation: https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present?slide=id.p1#slide=id.p1

The spread of the new corona­virus

The numbers in this article only show the confirmed cases of infected and recovered people. Different countries may have different routines for if and when they test people and are likely to have a large number of unreported cases not only for the number of infected people but also for the recovered ones.

Cases reported by the media and other sources during the day, they are ahead of the daily updates from Johns Hopkins on which the rest of the article is based.

According to the recommendations of the Public Health Authority at this time, only persons in need of care or who are already admitted to hospitals with coronavirus symptoms should be tested. This has a significant impact on the figures for the number of cases in Sweden. The following figures are thus an under-reporting of the actual number of cases and show only those that have been tested – not all that have the corona virus.

There is some delay in reporting and supplementing data on new cases and deceased cases, so the number of recent days (especially during weekends) should be interpreted with caution. We also update historic when the Public Health Authority does.

The development of deaths

The development of deaths, calculated from at least ten reported deaths in each country, number and proportion. Figures are updated once a day when Johns Hopkins University releases its daily report. Press in the timeline below to jump in time

The state of the world

The following figures are updated once a day, when Johns Hopkins University releases its daily report.      updated 11.05.2020

Vorbildliche Transparenz der Daten in Schweden


https://www.svt.se/datajournalistik/the-spread-of-the-coronavirus/

Weniger Infektionen, kaum noch Tote : Schweden feiert Etappenerfolg in der Corona-Pandemie

Schweden wurde für seinen Kurs teils heftig kritisiert. Während sich in anderen Staaten die zweite Corona-Welle aufbaut, ist die Positiv-Rate dort nun niedrig wie nie.

Quelle: www.tagesspiegel.de   Sven Lemkemeyer 09.09.2020


https://www.tagesspiegel.de/wissen/weniger-infektionen-kaum-noch-tote-schweden-feiert-etappenerfolg-in-der-corona-pandemie/26170858.html

Covid-19 - Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist

Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in Deutschland nach wie vor niedrig. Das Robert Koch-Institut warnt aber davor, sich deshalb in Sicherheit zu wiegen. Wir erklären, warum die Angaben zu den Todesraten mit Vorsicht zu genießen sind und welche Hypothesen es für die niedrige Zahl in Deutschland gibt.

Quelle: Deutschlandfunk 06.06.2020


https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-warum-die-todesrate-durch-das-coronavirus-in.1939.de.html?drn:news_id=1138154

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 194 vom 29. Mai 2020

WIESBADEN – Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977.

Die Sterbefallzahlen lagen von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche insgesamt 7 486 Fälle über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. Regional ist diese Entwicklung maßgeblich von drei Bundesländern geprägt. Die Sterbefallzahlen übertrafen in Bayern um 2 719 Fälle (+18 %), in Baden-Württemberg um 1 958 Fälle (+ 16 %) und in Nordrhein-Westfalen um 1 254 Fälle (+ 5 %) den Durchschnitt der vier Vorjahre.


https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_194_12621.html

Zusammenhang mit Corona-Pandemie naheliegend

Diese Befunde zu einer sogenannten Übersterblichkeit decken sich bei Betrachtung der absoluten Zahlen mit den Daten zu bestätigten COVID-19-Todesfällen, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden. In den Kalenderwochen 13 bis 18 starben nach Angaben des RKI insgesamt 7 083 Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Die zeitliche Entwicklung verlief ebenfalls annähernd parallel: Sowohl die Abweichung vom Durchschnitt bei den Gesamtzahlen als auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle waren in der 15. Kalenderwoche am größten. Dies bedeutet aber nicht, dass alle zusätzlich gezählten Fälle in der Sterbefallstatistik an COVID-19 gestorben sind. Rückgänge oder Anstiege bei anderen Todesursachen können ebenfalls einen Effekt auf die gesamten Sterbefallzahlen haben. Die Grippewelle als ein möglicher Einflussfaktor gilt in diesem Jahr bereits seit Mitte März als beendet. Üblicherweise beeinflussen Grippewellen bis Mitte April die Sterblichkeit.

Covid-19: Neuer Ansatz gegen den Zytokinsturm?

Im Fall von Covid-19 ist ein aktives Immunsystem nicht immer Garant für einen glimpflichen Ausgang – im Gegenteil: Bei einigen Patienten führt eine übermäßige Reaktion der Abwehr zu einem sogenannten Zytokinsturm und damit zu schweren, oft tödlichen Entzündungsreaktionen und Gewebeschäden. Jetzt haben US-Mediziner ein schon zugelassenes Medikament identifiziert, das den Zytokinsturm hemmen könnte. Demnach scheinen die gegen Bluthochdruck und Prostatavergrößerungen eingesetzten Alphablocker bremsend auf diese Überreaktion zu wirken. Jetzt hat in den USA eine erste klinische Studie dazu begonnen.

Quelle:  Maximilian Konig (Howard Hughes Medical Institute, Baltimore) et al., Journal of Clinical Investigation, doi: 10.1172/JCI139642  wissenschaft.de - Nadja Podbregar  27.05.2020


https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/covid-19-neuer-ansatz-gegen-den-zytokinsturm/

Du glaubst, die Welt hat das Coronavirus langsam im Griff? Dann schau dir das an

In der Schweiz – und in weiten Teilen Europas – macht sich seit einigen Tagen ein Gefühl breit: Das Coronavirus ist zwar noch da, aber wir haben es unter Kontrolle und die Fallzahlen nehmen ab. Doch die weltweite Lage zeigt ein anderes Bild. Während in Europa die Fallzahlen abnehmen, müssen sie aufgrund der Zahlen oben in anderen Gebieten zunehmen. Schauen wir deshalb im Zweiwochenrhythmus auf die von der WHO ausgewiesenen Weltregionen

Quelle: www.watson.ch  26.05.2020


https://www.watson.ch/international/coronavirus/186917949-coronavirus-pandemie-unter-kontrolle-diese-zahlen-sagen-etwas-anderes

Das fällt auf:

  • Western Pacific (mit u. a. China und Südkorea) hatte seit Anfang März kaum mehr neue Fälle.
  • Europa verzeichnete im März die meisten Fälle, jetzt nimmt der Anteil aber deutlich ab.
  • Auch in Nordamerika (USA und Kanada) gehen die Fälle zurück.
  • Lateinamerika verzeichnet aktuell mit Abstand am meisten neue positiv Getestete und die Tendenz bleibt zunehmend.
  • Die Regionen im Nahen Osten (Katar, Saudi-Arabien, etc.) und Südost-Asien (Indien, Bangladesch, etc.) nehmen massiv zu.
  • Auch in Afrika werden deutlich mehr Fälle gemeldet als noch vor einigen Wochen. Allerdings dort immer noch auf einem tiefen Niveau.

Infektionszahlen - Analysen bestätigen: Kinder erkranken nur selten an COVID-19

Im Vergleich zu Erwachsenen erkranken nur wenige Kinder an COVID-19. Das bestätigt eine Analyse der bisherigen Fallzahlen (Stand 12.05.2020).

Wie aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, waren bisher nur bei 1,8 Prozent der festgestellten Coronavirus-Infektionen Kinder unter zehn Jahren betroffen.

Quelle: www.arzt-wirtschaft.de  19.05.2020


https://www.arzt-wirtschaft.de/analysen-bestaetigen-kinder-erkranken-nur-selten-an-covid-19/

Antikörper-Studie in Bayern - Kinder öfter mit Corona infiziert als bekannt

Sechsmal mehr Kinder in Bayern haben sich mit dem Coronavirus infiziert, als offizielle Zahlen nahelegen. Das zeigt eine Antikörper-Studie des Helmholtz Zentrums München. Zwischen Januar 2020 und Juli 2020 untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler knapp 12.000 Blutproben von Kindern in Bayern im Alter zwischen ein und 18 Jahren auf Sars-CoV-2-Antikörper.

Zwischen April und Juli 2020 wiesen im Schnitt 0,87 Prozent der Kinder Antikörper auf. Im Vergleich zu den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Ernährung gemeldeten Corona-Fällen bei Kindern in diesem Zeitraum war die Antikörperhäufigkeit sechsmal höher. Die Ergebnisse machten keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern sichtbar. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Kinder mit Antikörpern hatte keine Symptome.

Antikörpertests, nicht nur Virustests

Rund ein Drittel (35 Prozent) der Kinder, die mit einem Familienmitglied zusammenlebten, das positiv getestet wurde, wiesen Antikörper auf. Dies deute auf eine höhere Übertragungsrate hin, als in bisherigen Studien beschrieben.

Da viele Personen, bei Kindern knapp die Hälfte, keine Covid-19-typischen Symptome entwickelten, würden sie nicht getestet. "Um verlässliche Daten über die Ausbreitung des Virus zu bekommen, reicht es also nicht aus, nur auf das Virus selbst zu testen".
Quelle: www.zdf.de  30.10.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-helmholtz-studie-kinder-antikoerper-100.html

Corona-Tests RKI muss Zahl deutlich korrigieren

Das Robert Koch-Institut hatte eine starke Zunahme von Corona-Testungen in Deutschland vermeldet. Doch mittlerweile musste das RKI die Zahl korrigieren. Demnach gab es 120.000 Tests weniger.

Korrektur: Bei der Erhebung der Testzahlen für KW 17 wurden versehentlich mehr durchgeführte Tests (467.137) und positive Tests (25.222; 5,4%) gezählt. Die korrekte Anzahl der durchgeführten Tests beträgt 347.578, davon positive Tests 17.367 (5,0%). Die korrekte Summe ist 2.427.493

Die Zahl der Tests war gegenüber der Vorwoche also nur leicht gestiegen, verglichen mit den Wochen davor lag sie sogar niedriger. Zudem lag der Anteil der positiven Tests bei 5,0 Prozent (17.367) statt wie zunächst gemeldet 5,4 Prozent (25.222).

Quelle: tagesschau.de, Patrick Gensing, Markus Grill, NDR/WDR. 06.05.2020


https://www.tagesschau.de/investigativ/corona-tests-rki-103.html



Spanien meldet plötzlich nur noch einen Corona-Toten pro Tag – das steckt dahinter

Seit Ende Mai 2020 hat Spanien kaum mehr neue Corona-Tote vermeldet. An vielen Tagen gab es laut Behörden nur einen oder sogar gar keinen Fall. Vom Coronavirus-Hotspot zum vorgeblich sicheren Reiseziel innerhalb kürzester Zeit – wie kann das sein? In den vorangegangenen Wochen hatten Spaniens Behörden noch zwischen 50 und 300 Corona-Toten pro Tag vermeldet. Nun sollen die Zahlen fast auf Null zurückgegangen sein? Für den auffälligen Trend gibt es vor allem eine Erklärung: eine neue Zählmethode der Regierung.

"Falsches Gefühl der Sicherheit"

"Die Zahlen machen uns verrückt", sagte Jeffrey Lazarus, Leiter der Forschungsgruppe Gesundheitssysteme am Barcelona Institute for Global Health, der "Financial Times". Die niedrigen Zahlen würden ein "falsches Gefühl der Sicherheit in der Bevölkerung" erzeugen, so Lazarus.

Die Ergebnisse der neuen Zählweise bezeichnete der spanische Statistiker und Politikanalyst Kiko Llaneras schon Ende Mai in einer "El País"-Kolumne als "Unsinn" und "Chaos".

Am Tag nachdem die Regierung die Zählmethode änderte, fiel die Gesamttotenzahl plötzlich um fast 2.000 Fälle. Es gebe zu 100 Prozent ein Datenproblem, bemerkte Lazarus. Aus Sicht des Parteichefs der oppositionellen Partido Popular (Volkspartei), Pablo Casado, versucht Sánchez' Regierung die Zahlen zu schönen. "Sie verstecken die Toten, um Ihre Inkompetenz zu verbergen", klagte Casado den Regierungschef laut "The Telegraph" an.

Tatsächlich zeigen Zahlen des Nationalen Statistikinstitutes eine um 24 Prozent höhere Übersterblichkeit in den ersten 21 Wochen des Jahres im Vergleich zu 2019. Demnach starben in Spanien etwa 44.000 Menschen mehr als üblich.

Quelle: www.web.de  Von Marco Fieber 08.06.2020


https://web.de/magazine/news/coronavirus/spanien-meldet-ploetzlich-corona-toten-tag-steckt-dahinter-34774150


Die positiven Zahlen sind allerdings gut fürs Geschäft.

Spanien will zum 1. Juli die Grenzen öffnen. Der Corona-Hotspot bereitet sich intensiv darauf vor, wieder Millionen sonnenhungriger Urlauber zu empfangen. Der Tourismus ist für die wirtschaftliche Erholung des südeuropäischen Landes von entscheidender Bedeutung: Die Branche trägt mehr als 12 Prozent zum Nationaleinkommen bei – in keinem anderen europäischen Land ist der Anteil höher.

Bisherige Zahlen falsch - Covid-19-Kranke deutlich früher ansteckend

Mit dem Coronavirus infizierte Menschen sind wohl deutlich früher ansteckend als bisher angenommen. Schweizer Forscher finden heraus, dass bereits fünf bis sechs Tage vor Ausbruch der Krankheit das Virus übertragen werden kann.

Quelle: ntv.de 20.08.2020


https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-Kranke-deutlich-frueher-ansteckend-article21985208.html

Corona-Tests - Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen?  

Wer mehr testet, findet auch mehr Corona-Infektionen. Deshalb müsse man sich keine Sorgen wegen steigender Fallzahlen machen. Aber stimmt das?

Neuinfektionen, Reproduktionsrate, Todesfälle: Viele Zahlen entscheidend

Sich aber allein auf den Anteil positiver Tests zu verlassen, wäre falsch. Um die Corona-Lage einschätzen zu können, müssen viele andere Faktoren betrachtet werden. Genauso wichtig sind unter anderem die tägliche Zahl der Neuinfektionen, die Reproduktionsrate, die Zahl der belegten Intensivbetten oder die Zahl der Todesfälle.

Fazit: Die steigenden Fallzahlen in Deutschland lassen sich nicht allein auf steigende Testzahlen zurückführen. Mehr Tests sind nur einer von vielen Gründen. Um die ganze Lage beurteilen zu können, braucht es eine Reihe verschiedenerZahlen.

Quelle: www.zdf.de  von Robert Meyer, 19.08.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-test-faelle-100.html

Vier positive Corona-Trends in Deutschland - Todeszahlen auf dem Balkan alarmierend

Zahlen, Daten, Fakten: In den Monaten der Krise hat sich die Corona-Pandemie auch zum Informationsdschungel entwickelt. FOCUS Online will Ihnen Orientierung geben. Deshalb zeigen wir Ihnen jeden Morgen die wichtigsten, aktuellen Trends zu Sars-CoV-2.

Quelle: Focus online, 03.09.2020


https://www.focus.de/gesundheit/news/die-corona-trends-des-tages-zahlen-in-deutschland-sinken-weiter-doch-todesfaelle-in-suedosteuropa-sind-auffaellig_id_12390132.html



Coronavirus in D - Mehr Infektionen, weniger Kranke - warum?

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt deutlich, die Zahl der Kranken, die im Krankenhaus behandelt werden müssen jedoch nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Quelle: www.zdf.de 30.08.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-infektionszahlen-kranke-faq-100.html

Die Corona-Trends des TagesChart-Analyse: Welche Länder Corona-Pandemie im Griff haben - und welche abrutschen

Zahlen, Daten, Fakten zur Covid-19-Pandemie: In den Monaten der Krise hat sich die Corona-Pandemie auch zum Informationsdschungel entwickelt. FOCUS Online will Ihnen dabei Orientierung geben – und zeigt Ihnen jeden Tag die wichtigsten, aktuellen Trends zu Sars-CoV-2.

Quelle: www.focus.de 15.09.2020


https://www.focus.de/gesundheit/news/die-corona-trends-des-tages-grosse-chart-analyse-welche-laender-corona-pandemie-im-griff-haben-und-welche-nicht_id_12431362.html

Karte mit aktuellen Zahlen Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch in Deutschland. Wie sich die aktuellen Fallzahlen auf die Bundesländer verteilen, zeigen die interaktiven Coronavirus-Karten von tagesschau.de.

Seit Beginn der Pandemie veröffentlicht das Robert Koch-Institut für Deutschland Zahlen zu den bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Später kamen Angaben zu Todesfällen und tägliche Schätzungen zur Zahl genesener Patienten hinzu. Aus der Kombination dieser drei Werte ergibt sich die Zahl der aktuell Infizierten. Diese Berechnung aktiver Infektionsfälle baut auf den labortechnisch bestätigten Fällen auf und berücksichtigt nicht die Dunkelziffer unerkannter Infektionen, die sich nur schätzen lässt.

Die Verdopplungszeit gibt an, nach wie vielen Tagen eine Verdopplung der Fallzahlen zu erwarten ist. Um die aktuelle Entwicklungsdynamik abzubilden, werden die vergangenen fünf Tage in die Berechnung einbezogen. Diese Vorgehensweise soll erwartbare Tagesschwankungen ausgleichen und gleichzeitig die Berechnung auf die aktuellsten verfügbaren Zahlen stützen.

Quellle: www.tagesschau.de  07.10.2020


Drei interaktive Karten:

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html

Charité-Studie - So zuverlässig sind Antigen-Schnelltests                    

Antigentests sind ungenauer als PCR-Tests, dafür liefern sie schnellere Ergebnisse. Eine Studie hat untersucht, ob Antigentests künftig das Ansteckungsrisiko besser klären können.

Im Unterschied zu PCR- oder Antikörper-Tests weisen Antigentests Proteinfragmente des neuartigen Coronavirus nach, nicht das Virus-Erbmaterial. Sie sind günstig herzustellen und liefern ein Testergebnis oft schneller als andere Verfahren – rund 30 Minuten Wartezeit können ausreichen.

Antigentests diverser Hersteller sind in Deutschland inzwischen zugelassen und können mit geringem Aufwand ohne Notwendigkeit eines Labors durchgeführt werden. So eignen sie sich insbesondere, um bei steigenden Fallzahlen knapp werdende Testkapazitäten zu entlasten.

Wegen seiner besseren Sensitivität und Spezifität ist der RT-PCR-Test der Goldstandard für die SARS-CoV-2-Erkennung.

  • Abbott Panbio COVID-19 Ag Rapid Test: 99.26 Prozent
  • RapiGEN 255 BIOCREDIT COVID-19 Ag: 100 Prozent
  • Healgen Coronavirus Ag Rapid Test Cassette 256: 88.24 Prozent
  • Coris Bioconcept Covid.19 Ag Respi-Strip: 100 Prozent
  • R-Biopharm 257 RIDA QUICK SARS-CoV-2 Antigen: 94.85 Prozent
  • NAL von minden NADAL COVID19- 258 Ag Test: 99.26 Prozent
  • Roche/SD Biosensor SARS-CoV Rapid Antigen Test: 98.53 Prozent

Antigentests können also klarere Ergebnisse liefern, ab wann eine Person nicht ansteckend ist und etwa eine Quarantäne aufgehoben werden kann. Laut der neuen Studie sei dieser Zeitpunkt häufig noch während der ersten Woche nach Auftreten von Krankheitssymptomen erreicht.
Quelle: www.zdf.de  15.11.2020 von Nils Metzger


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-antigentest-pcr-genauigkeit-studie-drosten-100.html

Falsche Corona-Tests häufen sich

Vorfall in bayerischer Klinik: Von 60-Positiv-Ergebnissen doch 58 negativ - Labor-Chefin nennt Gründe

Wegen der kaum erklärbaren Häufung der positiven Testergebnisse ließ das Isar-Amper Klinikum in Taufkirchen/Vils erneut testen. Das Ergebnis: Von 60 Corona-Tests, die vorige Woche vom Augsburger MVZ-Labor (früher Schottdorf) positiv getestet wurden, entpuppten sich beim Kontrolltest 58 als negativ – die Patienten waren also völlig unnötigerweise isoliert worden und die Gesundheitsämter hatten unnötigerweise die Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. „Die falschen Testergebnisse bedeuten für die Kliniken ein gewaltigen wirtschaftlichen Schaden und für die Patienten großes, auch gesundheitliches Leid“, so ein Insider.

Die Geschäftsführerin des MVZ-Labors Gabriele Schön bestätigt die Test-Probleme: „In der letzten Woche waren wir vor dem Hintergrund massiv angestiegener Testzahlen* zusätzlich gezwungen, den Lieferausfall eines Herstellers zu kompensieren.“ Weiter: „Aufgrund des hohen Probenaufkommens und des fehlenden Zubehörs war eine Kontrolle positiver Ergebnisse nicht in allen Fällen zeitnah möglich.“

PCR-Tests* (Polymerase-Kettenreaktionen) gelten eigentlich als die zuverlässigsten Tests mit einer Trefferquote von „nahezu 100 Prozent“, wie der Virologe Gerd Uwe Liebert uns erklärte. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden in den letzten Wochen mehr als 1,7 Millionen Corona-Tests durchgeführt. Rund 50 Prozent der Tests werden in den 20 größten Laboren durchgeführt, zu denen auch MVZ gehört. Die Kliniken wollten sich zu der Panne nicht äußern. *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © Luca Bruno/AP/dpa

Quelle: www.merkur.de 07.11.2020


https://www.merkur.de/bayern/coronavirus-bayern-corona-tests-pcr-amper-panne-klinik-isar-ergebnisse-taufkirchen-zr-90082728.html

Corona-Tests

Was zu falschen Testergebnissen führen kann:

Grundsätzlich sind PCR-Tests zuverlässig. Doch Faktoren wie Zeitpunkt, Durchführung und seltene statistische Besonderheiten können zu falschen Test-Ergebnissen führen.

Wird ein Test zu früh im Infektionsverlauf durchgeführt, kann es fälschlicherweise zu einer negativen Diagnose kommen. Grund dafür ist, dass die Virenlast im Rachen in den ersten Tagen nach der Infektion noch gering ist.

Laut Robert-Koch-Institut ist ein Test in den ersten Tagen nach einer möglichen Ansteckung noch nicht wirklich aussagekräftig.

Ein falsches Ergebnis kann in manchen Fällen durch falsche Entnahme, Lagerung oder Transport entstehen.

Was falsch-negative Tests so gefährlich macht:                   

Falsch-negative Testergebnisse können Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Im schlimmsten Fall stecken sie dadurch unbewusst Risikogruppen an.



https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/Fehler_Ergebnisse_Corona-Tests/index.html

Geruchssinn häufiger bei mildem Covid-Verlauf eingeschränkt                 

Riechstörungen oder ein kompletter Verlust des Geruchssinns sind ein typisches Merkmal einer Corona-Infektion. Einer Analyse zufolge sind gerade Menschen mit mildem Covid-19 stark betroffen. Woran liegt das?  

Von  den Patienten, bei denen eine Störung des Geruchssinns durch einen  speziellen Test bestätigt wurde, war dieser in der aktuellen Studie bei  15,3 Prozent nach 60 Tagen und bei 4,7 Prozent selbst nach sechs Monaten  immer noch beeinträchtigt. Tatsächlich häufen sich insbesondere im  Internet Erzählungen von Betroffenen, die Wochen nach einer oft mild  verlaufenen Covid-19-Erkrankung weiter Probleme mit ihrem Geruchssinn  haben.

Dieser  Hypothese zufolge würde sich das Virus zwar nicht so weit im  Körper  ausbreiten, aber eine lokalen Entzündungsreaktion im  Geruchssystem  auslösen. Eine weitere Möglichkeit sei, so die Autoren,  dass das Virus  die Nervenzellen im Riechkolben (Bulbus olfactorius)  schädige - die  Dauer und Schwere der Geruchsstörungen würde dann davon  abhängen, wie  viele Geruchszellen betroffen sind. Die Nervenzellen des  Geruchssystems  sind in der Lage, sich zu erneuern, auch wenn dieser  Prozess Monate  dauern kann.             

Quelle:  www.apotheken-umschau.de/  von dpa, 08.01.2021


https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Geruchssinn-haeufiger-bei-mildem-Covid-Verlauf-eingeschraenkt-561963.html







Nachrichten

regional, national, weltweit

Newsticker

Liveblog

ARD - Die Entwicklung im Liveblog bei tagesschau.de

 

"das Laufband bitte anklicken und Link öffnen"

Coronavirus: Das wissen wir über Covid-19 | Quarks Extra

  • Als öffentlich-rechtliches Wissensmagazin sehen wir es als unseren Auftrag an, zur Aufklärung und Versachlichung der Diskussion um die von einem Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 beizutragen. Daher haben wir dieses Special produziert, das sachlich über das Coronavirus Sars-CoV-2 und die Krankheit Covid-19 informieren soll. Stand dieser Sendung: 03.03.2020

https://www.youtube.com/watch?v=WReBrwIllao

ZDF - Nachrichten bei heute.de und Liveblog zu Corona

 

"das Laufband bitte anklicken und Link öffnen"

https://www.zdf.de/nachrichten/

Covid-19 Alle Zahlen und Grafiken zu Corona-Virus - tagesaktuelle Zahlen

  • Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter, die Zahl der Infizierten steigt nach wie vor weltweit an.  Sehen Sie hier aktuelle Infografiken. Hunderttausende Menschen haben sich bereits mit dem Coronavirus infiziert. Die Pandemie begann im chinesischen Wuhan. Das Virus hat sich mittlerweile weltweit verbreitet, darunter auch in Deutschland.  -  Quelle: ZDF

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/coronavirus-ausbreitung-infografiken-102.html

Wie lange lässt sich ein Lockdown durchhalten?

  • Womöglich wird das öffentliche Leben länger stillstehen müssen als bisher gedacht, wie führende Epidemiologen sagen. Dem stehen jedoch grosse wirtschaftliche und soziale Kosten gegenüber. Eine Auslegeordnung zu den Abwägungen, die getroffen werden müssen. (www.nzz.ch)

Neue Zürcher Zeitung, Matthias Benz, Wien  21.03.2020

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wie-lange-laesst-sich-ein-lockdown-durchhalten-ld.1547320

Londoner Forscher haben in einer Simulation herausgefunden, dass das Coronavirus nach 5 Monaten wieder da ist — sobald man die Maßnahmen lockert, Business Insider

  • Ein Team britischer Forscher hat verschiedene mögliche Verlaufsformen von Covid-19 modelliert — abhängig davon, welche Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Tristan Fiedler, Business Insider 21.03.2020


"Eine ganz andere Wucht" Drosten warnt vor zweiter Corona-Welle

Drosten erklärt, warum dieses Unterfangen durch übereilte Lockerungen nicht nur zunichte gemacht werden, sondern auch in einem Desaster enden könnte. Auch bei einem Reproduktionswert unter 1 verbreite sich das Virus "unter der Decke" weiter, warnt er. Das bedeute, dass es sich in Deutschland über die kommenden Wochen und Monate nahezu unbemerkt verteile, während Covid-19-Fälle zuvor überwiegend in Hotspots aufgetreten seien. Zweite Welle mit unkontrollierbarer Wucht. Die "Herbstwelle" der Spanischen Grippe forderte viele Millionen Todesopfer. Würde die Zahl R durch Leichtsinn und voreilig zurückgenommene Distanzregeln wieder über 1 steigen und sich das Virus damit wieder exponentiell verbreiten, hätte dies voraussichtlich verheerende Folgen. Weil die Infektionswelle dann überall gleichzeitig starte, hätte sie "eine ganz andere Wucht",

https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/londoner-forscher-haben-in-einer-simulation-herausgefunden-dass-das-coronavirus-nach-5-monaten-wieder-da-ist-sobald-man-die-massnahmen-lockert/





https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-warnt-vor-zweiter-Corona-Welle-article21726926.html

Dass dies nicht nur graue Theorie ist, zeigt das Beispiel der Spanischen Grippe, die 1918 zum Ende des Ersten Weltkriegs ausgebrochen ist. Auch sie sei im Frühjahr zunächst lokal und extrem ungleich verteilt aufgetreten, sagt Drosten. Durch Ausgangssperren et cetera und offenbar einem starken saisonalen Effekt im Sommer, sei die Krankheit gar nicht mehr bemerkt worden, bevor sie in einer Winterwelle mit Infektionsketten an allen Orten zurückgekommen sei. Insgesamt wird die weltweite Zahl der Todesopfer durch die Spanische Grippe auf bis zu 50 Millionen Menschen geschätzt. Die meisten von ihnen starben während der zweiten Welle.  Quelle: ntv.de  20.04.2020

COVID-19: Imperial researchers model likely impact of public health measures, Imperial College London

  • Researchers from Imperial have analysed the likely impact of multiple public health measures on slowing and suppressing the spread of coronavirus. 

by Dr. Sabine L. van Elsland, Ryan O´Hare 17.03.2020

https://www.imperial.ac.uk/news/196234/covid-19-imperial-researchers-model-likely-impact/

Corona-Pandemie :  Warum sterben in Italien so viele?

  • Die Zahl der Todesopfer durch die Corona-Pandemie ist in Italien besonders hoch. Woran liegt das?
  • Mit 5 Pandemieübersichtskarten: Weltkarte und Deutschland.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Von Matthias Rüb, Rom am 20.03.2020

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-pandemie-warum-sterben-in-italien-so-viele-16688344.html

Bosch Healthcare Solutions GmbH hat mit dem nordirischen Medizintechnik-Unternehmen Randox Laboratories Ltd. kooperiert -  Bosch Medizinsparte hat einen Schnelltest für Corona-Infektionen entwickelt, das in Stuttgart-Waiblingen produziert wird  26.03.2020

  • Der Autozulieferer Bosch hat auch eine kleine Sparte Medizintechnik, und von dort kommt eine überraschende Nachricht: Bosch hat einen Schnelltest für Corona-Infektionen entwickelt. Innerhalb von 2,5 Stunden kann damit eine Infektion festgestellt werden, und zwar direkt vor Ort, ohne Transportwege, die Zeit und Geld kosten. Die Probe wird mittels Abstrich-Tupfer aus Nase oder Rachen entnommen und in eine Kartusche gegeben, die schon alle für den Test erforderlichen Reagenzien enthält. Das Besondere des Tests ist, dass mit derselben Probe neben Covid-19 auch noch neun weitere Atemwegserkrankungen wie Influenza A und B untersucht werden.

Schon im April 2020 wird der Schnelltest in Deutschland erhältlich sein

  • Bosch hat einen womöglich bahnbrechenden Covid-19-Schnelltest "Vivalytic" entwickelt. Gegenüber der F.A.Z. erklärt der Konzernchef Herr Denner, was der kann – und woran Bosch noch arbeitet.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Korresp. Susanne Preuß, Stuttgart



https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/coronavirus-pandemie-bosch-erfindet-eigenen-covid-19-schnelltest-16697237.html


         "Es entspricht dem Wesen wahrer Heilkunst, daß sie kein wichtigeres Anliegen kennt, als dem Leidenden Heilung und, wo dies nicht möglich ist, Linderung zu bringen".  Robert Bosch





https://www.bosch-vivalytic.com/vivalytic/


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bosch-chef-denner-im-interview-zum-corona-schnelltest-16697617.html

Großbritannien: Völlig unvorbereitet in die Epidemie

Großbritannien - Boris Johnson mit Coronavirus infiziert - Anfang März hat der 55-jährige Johnson noch erklärt, er schüttelt weiterhin jedem die Hände. (Zeit.Online, von Bettina Schulz, London)  28.03.2020

  • Im Oktober 2016 stellte eine Untersuchung der Regierung fest, dass das britische Gesundheitssystem einer Epidemie nicht gewachsen wäre. Der Bericht geriet in Vergessenheit. Das Augenmerk der Regierung lag auf dem Brexit. Jetzt herrscht Mangelwirtschaft. Zehn Jahre Sparpolitik und ein Brexit, der Ärztinnen und Krankenpfleger aus der EU davon abhält, sich in Großbritannien zu bewerben, rächen sich. Dem NHS fehlen 100.000 Fachkräfte. Es gibt nicht genug Betten, Beatmungsgeräte und Material. Was tun? Für den NHS ist die Situation brisant. Bis Mitte März noch glaubten Johnson und seine Berater, dass sie der Krankheit weitgehend freien Lauf lassen könnten und dass eine "Herdenimmunität" die Bevölkerung vor einer zweiten Infektionswelle im Winter bewahren könne. Die Realität: Wissenschaftler unter Leitung des Imperial College London rechneten der Regierung vor, dass diese Strategie Hunderttausende Tote bedeuten und den NHS völlig überfordern würde. Ärztinnen und Ärzte, die auf Intensivstationen den brutalen Ernst der Lage erleben, versuchen vergeblich, die Leute zu warnen, die immer noch sorglos shoppen gehen.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/grossbritannien-coronavirus-boris-johnson-prince-charles-gesundheitssystem-beatmungsgeraete?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link.x

Coronavirus-News im Live-Ticker: USA fangen für Deutschland bestimmte Schutzmasken ab 

Live-Ticker von T. Pillgruber  P. Kämpf web.de aktualisiert am 03.04.2020

Diebe stehlen 1800 hochwertigere FFP2-Atemmasken aus Lagerhalle in Ludwigshafen







USA fangen für Deutschland bestimmte Schutzmasken ab

  • Laut Medienberichten haben die USA eine Lieferung Schutzmasken für Deutschland abgefangen, die Kanzlerin beendet ihre Quarantäne und das RKI warnt die Bürger vor einer falschen Sicherheit durch das Tragen von Schutzmasken.



https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-news-live-ticker-usa-deutschland-schutzmasken-34468484

Mitten in der Corona-Krise haben Diebe aus einer Lagerhalle in Ludwigshafen 1.800 Atemmasken gestohlen. Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Freitag mitteilte, handelte es sich dabei um Ausrüstung der besonders begehrten höherwertigen Schutzklasse FFP2, die im Gesundheitssystem und anderen sensiblen Bereichen derzeit dringend benötigt wird. Die Unbekannten entwendeten demnach drei Kartons mit den Masken, deren Wert sich laut Polizei auf insgesamt 12.000 Euro beläuft. Den Masken fehlten demnach allerdings Ventile. Die Tat ereignete sich bereits im Laufe des vergangenen Wochenendes zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen im Lager einer Firma. Genaueres war unbekannt. Die Polizei bat um Hinweise von möglichen Zeugen.

Die USA sollen eine Lieferung Schutzausrüstung für das Land Berlin aus China umgeleitet haben. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Demnach habe das Bundesland bei einem in China produzierenden US-Hersteller Atemschutzmasken bestellt. Diese sollten an Einsatzkräfte und Pflegepersonal verteilt werden. "Die Ware soll dann auf dem Weg vom Hersteller nach Deutschland von den Amerikanern abgefangen und in die USA gebracht worden sein", schreibt der "Tagesspiegel". Bereis am Donnerstag hatten die Präsidenten von drei französischen Regionen den USA vorgeworfen, für sie gedachte Lieferungen aus China aufgekauft zu haben. Die US-Regierung wies die Vorwürfe aus Frankreich zurück. "Die US-Regierung hat keine einzige Maske gekauft, die von China an Frankreich geliefert werden sollte", sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Anderslautende Angaben seien "komplett falsch".

Vorwurf an Vereinigte Staaten :  Hat Amerika 200.000 Atemschutzmasken für Deutschland konfisziert?

  • In Bangkok sollen Hunderttausende für Berlin bestimmte Atemschutzmasken nach Amerika umgeleitet worden sein. Innensenator Geisel beklagt „Wildwest-Methoden“. Berlin hatte die Masken der Schutzklassen FFP2 für Einsatzkräfte der Polizei und Pflegepersonal bei der amerikanischen Firma 3M bestellt, die in China produziert werden. Die Ware soll abgefangen und in die Vereinigten Staaten gebracht worden sein. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) bestätigte entsprechende Berichte und sagte, auch in globalen Krisenzeiten sollten „keine Wildwest-Methoden herrschen“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ.online 04.04.2020

 https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hat-amerika-200-000-atemschutzmasken-fuer-deutschland-konfisziert-16711782.html

Amerika first!

  • Weißes Haus äußert sich nicht

Gesundheitsminister Jens Spahn wollte am Freitag nicht zu dem konkreten Berliner Fall Stellung nehmen, sagte aber, dass die Entwicklung auf den Weltmärkten von Schutzausrüstung „keine gute“ sei. „Ich habe es ein paarmal erlebt, dass sicher avisierte Landungen nicht gelandet sind.“ Auch der Geschäftsführer des Logistik-Konzerns Fiege, Jens Fiege, sagte, man könne sich nicht mehr darauf verlassen, dass Bestellungen bei Firmen etwa aus der chinesischen Provinz noch die Flughäfen in China erreichten. Vor wenigen Tagen war in Kenia eine für Deutschland bestimmte Ladung mit Schutzmasken verschwunden.

„Business as usual? Manche Rehaklinik sollte umdenken!“ Median Reha-Klinik Bad Mergentheim

Leserbrief Einzelne können Bemühungen vieler Menschen torpedieren

  • Geradezu konterkariert werden diese Anstrengungen von einzelnen Rehabilitationseinrichtungen, die hier bislang wohl eher „business as usual“ betrieben: Rehabilitationsmaßnahmen laufen kaum eingeschränkt weiter, Speisesäle sind nach Berichten teils proppenvoll, Mitarbeiterinnen, die sich aufgrund eines Hustens, besorgt ob der Möglichkeit doch Überträgerin des SARS-Cov-2-Virus sein zu können, an eine Vorgesetzte wenden, werden belächelt. Eines ist klar: Wir können uns auf der hausärztlichen Ebene abstrampeln wie wir wollen: Wenn auch nur in EINER solchen Einrichtung eine flächendeckende Ausbreitung des Virus erfolgt und dort die Risikogruppe für schwere Verläufe erfasst reicht dies aus, dass unsere lokalen Krankenhausstrukturen kollabieren – wollen wir sehen, wie der nun entzündete Flächenbrand noch einzudämmen ist.

Dr. Carsten Köber, Vorstandsmitglied der Ärzteschaft Bad Mergentheim© Fränkische Nachrichten, Samstag, 04.04.2020




https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-bad-mergentheim-business-as-usual-manche-rehaklinik-sollte-umdenken-_arid,1625644.html

 


 

Corona-Infektionen in Reha-Kliniken, hier z.B. Main-Tauber-Kreis

Reha-Kliniken in Bad Mergentheim, Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim, Pflegeheim St. Josef und Wohngemeinschaft St. Martin in Königheim

https://www.nokzeit.de/2020/04/05/corona-infektionen-in-reha-kliniken/

Aktuelle Corona-Situation im Main-Tauber-Kreis dramatische Entwicklung

  • Main-Tauber-Kreis, 08.04.2020: Stand Dienstag abend gibt es im Main-Tauber-Kreis genau 252 bestätigte Corona-Fälle - die meisten davon in Bad Mergentheim. Der ärztliche Direktor der Fachklinik Schwaben und Markus Moll vom Landratsamt geben Einblick: Mannheimer Morgen - Videofilm 05:53 Min.

https://www.morgenweb.de/videocenter_video,-aktuelle-corona-situation-im-main-tauber-kreis-_videoid,8816.html

91 offiziell Genesene wieder an Covid-19 erkrankt : WHO untersucht ungewöhnliche Coronavirus-Fälle in Südkorea

  • Bei knapp 100 Patienten, die als geheilt galten, ist in Südkorea wieder Covid-19 ausgebrochen. Nun schaltet sich die Weltgesundheitsorganisation ein.
  • In Südkorea ist nach Angaben von Behörden bei 91 von einer Coronavirus-Infektion genesenen Menschen die Krankheit Covid-19 erneut ausgebrochen. Der Direktor des Koreanischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung KCDC, Joeng Eun-kyeong, erklärte am Freitag, es sei eher wahrscheinlich, dass das Virus „reaktiviert“ worden sei, als dass es sich um Neuinfektionen handele. Vergangenen Montag lag die Zahl der Menschen, bei denen nach überstandener Infektion das Virus erneut ausgebrochen ist, bei 51.

Quelle: Der Tagesspiegel 11.04.2020

Ärzte in Südkorea schlagen AlarmVirus reaktiviert? Experten rätseln über positive Corona-Tests bei genesenen Patienten

  • Das „Korean Centers for Disease Control and Prevention”, eine dem südkoreanischen Gesundheitsministerium unterstellte Behörde vergleichbar mit dem deutschen Robert-Koch-Institut, untersuchte in einer Testreihe Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren. Schwerpunkt der Studie war der Verlauf nach abgeschlossener Heilung. Bei 51 dieser Patienten, die offiziell als geheilt galten, wurde das Virus erneut nachgewiesen, wie das „Korean Centers for Disease Control and Prevention” in einem Briefing kommunizierte, über das der US-Nachrichtensender „Bloomberg“ berichtete.  Quelle: www.focus.de 10.04.2020

Südkoreanische Studie könnte bisherige Erkenntnisse auf den Kopf stellen



https://www.tagesspiegel.de/wissen/91-offiziell-genesene-wieder-an-covid-19-erkrankt-who-untersucht-ungewoehnliche-coronavirus-faelle-in-suedkorea/25733070.html

Nach den WHO-Richtlinien kann ein Patient erst aus dem Krankenhaus entlassen werden, wenn zwei Coronavirus-Tests im Abstand von 24 Stunden negativ ausgefallen sind.







https://www.focus.de/gesundheit/news/aerzte-in-suedkorea-schlagen-alarm-virus-reaktiviert-experten-raetseln-ueber-positive-corona-tests-bei-genesenen-patienten_id_11871398.html

Samaritaner und das Coronavirus Eines der ältesten Völker der Welt kämpft gegen seine Auslöschung

  • Weltweit gibt es nur noch 800 Samaritaner. Durch das Coronavirus droht die jahrtausendealte Kultur auszusterben. Wir haben bei der Gemeinschaft im Westjordanland angerufen.

Ein Protokoll von Alexandra Rojkov 13.04.2020

https://www.spiegel.de/politik/ausland/samaritaner-und-corona-jeder-tod-bringt-uns-naeher-an-die-ausloeschung-a-ee158313-da60-4d65-9e72-0734f320d7fc

"Fast jeder Mensch kennt die Geschichte vom barmherzigen Samariter, der selbstlos hilft, wo andere achtlos vorbeigehen. Was die meisten nicht wissen: Wir Samariter sind nicht nur eine Metapher aus der Bibel. Es gibt uns wirklich. Zumindest noch.

Atemschutzmasken aus Lagerhalle gestohlen

  • Ludwigshafen – In der Zeit vom 27. März, 16 Uhr, und dem 30. März, 13 Uhr, stahlen Unbekannteauf der Parkinsel aus der Lagerhalle der Firma asensus GmbH in der Hafenstraße 19 drei Kartons mit Atemschutzmasken FFP2 ohne Ventil.

Quelle: Pfalz Express PEX

https://www.pfalz-express.de/atemschutzmasken-aus-lagerhalle-gestohlen/

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, 0621 963-2122 oder per E-Mail an piludwigshafen1@polizei.rlp.de(red/pol)

Bis zu 3 Stunden in der Luft aktiv! Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden

  • Jetzt zeigen neue Untersuchungen, dass es wahrscheinlich einen weiteren Infektionsweg gibt: Die Erreger fliegen mit dem feinen Feuchtigkeitsnebel, den jeder Mensch beim Ausatmen in die Umgebung abgibt, durch die Luft. Darauf wiesen Wissenschaftler erstmals Mitte März in einer Studie hin, die im „New England Journal of Medicine“ erschien.
  • Sars-CoV-2-Erreger bleiben bis zu drei Stunden in der Luft

    Demnach werden die Viren von Aerosoltröpfchen in der Atemluft transportiert, die kleiner als fünf Mikrometer sind. Diese können bis zu drei Stunden lang durch die Luft schweben, dabei bleiben die Erreger infektiös.


https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2004973





https://www.focus.de/gesundheit/news/infektioeser-als-gedacht-coronavirus-kann-bereits-beim-atmen-uebertragen-werden_id_11848725.html

Hohe Todeszahlen Das belgische Corona-Rätsel  

In keinem Flächenstaat auf der Welt ist die Zahl der Corona-Toten im Verhältnis zur Einwohnerzahl höher als in Belgien. Die Föderalregierung gerät unter Druck. Hat sie die Pandemie unterschätzt?
Von Claus Hecking und   Peter Müller, Brüssel 18.04.2020

Die Corona-Welle begann Anfang März nach den alljährlichen Krokusferien. Viele Urlauber brachten die Infektion aus dem Skiurlaub mit, aus Norditalien, Tirol oder Frankreich. In den ersten Märztagen begannen sich die Fälle zu häufen.

  • Ende März wurde bekannt, dass unlängst sechs Millionen FFP2-Atemschutzmasken vernichtet wurden.

  • Sie waren vor Jahren zum Schutz vor der Schweinegrippe angeschafft worden.

  • Nun wurden sie gebraucht, das Verfallsdatum war aber überschritten.

  • Aus Kostengründen wurde auch kein Ersatz beschafft.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-in-belgien-hohe-todeszahlen-das-belgische-corona-raetsel-a-02619af7-c902-4277-a420-b82eae86f643-amp

Als Schwachstelle haben viele Gesundheitsministerin Maggie de Block ausgemacht, eine Frau ohne viele Selbstzweifel. Zu Beginn der Lockdown-Maßnahmen kündigte die Medizinerin an, die beliebten Pommesbuden blieben selbstverständlich geöffnet. Wenig später schlossen die meisten dann genauso wie die anderen Restaurants. Die Verantwortlichen predigten zunächst Gelassenheit. Im schlimmsten Fall werde es 13.000 Infektionen und 700 Patienten auf Intensivstationen geben, prophezeite beispielsweise Virologe Van Gucht noch am 3. März. "Das liegt im Bereich einer schweren saisonalen Grippe", sagte er. Als bei einem Lehrer aus dem Städtchen Wevelgem das Virus diagnostiziert wurde, riet die Gesundheits- und Pflegebehörde der Region Flandern, nicht die Schule zu schließen. Inzwischen muss sich auch die Regierung Nachfragen gefallen lassen.

  • Belgien liege in der Mitte Europas, heißt es, der Durchgangsverkehr sei vor der Krise viel höher gewesen als in anderen Ländern. London, Paris, Amsterdam, Köln – mit dem Zug ist man von Belgien aus überall in deutlich weniger als drei Stunden.

  • Ein Faktor könnte auch die Luftverschmutzung sein. Die ist in Belgien hoch – wie auch in anderen Corona-Hotspots, ob Lombardei, Madrid oder New York.

  • Dazu kommt die hohe Bevölkerungsdichte in dem Elf-Millionen-Einwohnerland.

Neue Studie - Coronavirus: Eintrittspforte offenbar gefunden

Quelle: www.t-online.de 24.04.2020

Wie kommt Corona in den Körper? Der wahrscheinlichste Erstinfektionsweg für das Virus steht nun einer neuen Studie zufolge fest. Laut der Untersuchung gibt es jedoch Hinweise auf einen weiteren Weg.

Spezielle Zellen in der Nase sind einer Studie zufolge die wahrscheinlichsten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Mehrere Forscherteams hatten Zellen aus Lunge, Nase, Auge, Darm, Herz, Niere und Leber untersucht, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin am Donnerstag berichtete.

Sie wollten herausfinden, welche Zellen die beiden wichtigsten Eintrittsproteine ACE2 und TMPRSS2 enthalten, die das Virus für die Infektion nutzt. "Wir haben dann gezeigt, dass von allen Zellen die schleimproduzierenden Becherzellen und Flimmerzellen in der Nase die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine aufweisen", erklärte Hauptautor Waradon Sungnak vom Wellcome Sanger Institute. "Das macht diese Zellen zum wahrscheinlichsten Erstinfektionsweg für das Virus."

Hinweise auf weiteren Infektionsweg

Die beiden wichtigsten Eintrittsproteine seien auch in Hornhaut-Zellen des Auges und in der Darmschleimhaut zu finden, berichtete das Max-Delbrück-Centrum weiter. Das deute auf einen weiteren möglichen Infektionsweg über das Auge beziehungsweise die Tränendrüsen hin. Es gebe demnach auch ein Potenzial für eine Übertragung über Fäkalien und die Aufnahme durch den Mund, schreibt des MDC eher vorsichtig. Ihr Ergebnis haben die Forscherteams im Fachjournal "Nature Medicine" veröffentlicht.



https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87757804/covid-19-so-soll-der-coronavirus-laut-studie-in-den-koerper-gelangen-.html 

An der Studie waren verschiedene Institute beteiligt, darunter etwa das Wellcome Sanger Institute, das Universitätsklinikum Groningen und die Universität Cote d'Azur sowie das Human Cell Atlas Lung Biological Network.


Bis zu 20 Prozent der Corona-Patienten erleiden nach Angaben der MDC-Mitteilung Schäden des Herzmuskels bis hin zum Herzversagen. Auch dort seien Andockstelle für das Coronavirus gefunden worden. Unklar sei jedoch noch, ob das Virus selbst die Schäden am Herzen verursacht oder ob es sich um sekundäre Effekte handle.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Italienische Studie: Sind Hundeführer gegen Covid-19 immun?         Quelle: Wild und Hund - Das Jagdmagazin 23.04.2020

https://wildundhund.de/italienische-studie-sind-hundefuehrer-gegen-covid-19-immun/

Wie immer ohne MaskeTrump besucht Firma für Covid-19-Testmaterial – Produktion muss weggeschmissen werden

US-Präsident Donald Trump hat eine Firma in Maine besichtigt, die medizinische Artikel für Covid-19-Tests herstellt. Im Anschluss an seinen Besuch mussten die produzierten Wattestäbchen entsorgt werden.

Quellen: stern.de, USA Today, 08.06.2020


https://www.stern.de/politik/ausland/trump-besucht-firma-fuer-covid-19-testmaterial---produktion-muss-weggeschmissen-werden-9292522.html

Coronavirus in Kläranlagen Hotspot-Hinweise aus dem Abwasser?

Forscher wollen ein Corona-Frühwarnsystem durch Abwasseranalysen entwickeln. Das Ziel: die Dunkelziffer genauer bestimmen und die Entstehung neuer Hotspots voraussagen. Aber wie realistisch ist das?

Anhand der Virenkonzentration im Abwasser wollen Forscher ermitteln, wie hoch der Infektionsgrad der Bevölkerung ist. Die Wissenschaftler des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) wollen gemeinsam mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der TU Dresden ein Corona-Frühwarnsystem entwickeln.

Dazu analysieren sie Wasserproben aus Kläranlagen in ganz Deutschland. An ähnlichen Projekten arbeiten zum Beispiel auch Forscher der Uni Bonn mit einem Team aus den Niederlanden, die RWTH Aachen kooperiert mit Forschungseinrichtungen anderer europäischer Staaten, die von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission unterstützt werden.

Ansteckend ist das neuartige Coronavirus im Abwasser nach jetzigem Stand der Forschung nicht. Das Virus komme im Abwasser in veränderter Form vor, habe seine äußere Hülle bereits verloren, erklärt Frank Jörrens, Laborleiter Wasserverband Eifel-Rur. In den Kläranlagen seien nur noch Teile des Virus zu finden und diese seien nicht mehr infektiös. Im Abwasser tauchen kleine Bruchstücke des Virus-Erbgutes auf. Diese sogenannte RNA suchen die Forscher in den Abwasserproben.

Quelle: www.tagesschau.de,  Von Sarah Schmidt, WDR  22.05.2020


https://www.tagesschau.de/inland/corona-abwasser-101.html

Coronavirus: Chef der Bundesärztekammer hält Oberflächendesinfektion für obsolet

Klaus Reinhardt fordert, dass die Corona-Empfehlungen aktualisiert werden. Das Virus verbreite sich nicht über Schmierinfektionen.
Quelle: ZEIT ONLINE 09.10.2020


https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/aerosole-uebertragung-coronavirus-schmierinfektion-infektionsschutz?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&utm_referrer=https%3A%2F%2Fgetpocket.com%2Frecommendations




 




Klinikum LU stellt erste Auswertung des Covid-19-Registers vor -                 Krankenhauskapazitäten im Blickpunkt

 

Ludwigshafen. Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen weiter an. Eine wichtige Fragestellung dabei: Reichen die Krankenhauskapazitäten aus? Oder könnte das Gesundheitssystem zusammenbrechen?

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte, dass die Ausführungen aufzeigten, wie richtig und wichtig es war, den „Lockdown light“ durchzuführen. Auch wenn die Maßnahmen sehr einschränkend seien, war es richtig, dies zu beschliessen. Und noch wichtiger sei es, dass sich alle daran halten würden. „Die Menschen werden müde, sie haben keine Lust mehr auf die Maske. Aber das, was wir hier gezeigt bekommen haben zeigt, wie wichtig es ist, sich an die Maßnahmen zu halten. Nur dann wird es sich auf die Kapazitäten in den Krankenhäusern auswirken,“ so die Ministerin.

Quelle: Wochenblatt Ludwigshafen 14.11.2020


https://www.wochenblatt-reporter.de/ludwigshafen/c-lokales/krankenhauskapazitaeten-im-blickpunkt_a244804

Zweite Welle trifft die Sinsheimer GRN-Klinik härter als andere

"Jeder Platz ist viel mehr wert" - Covid-19-Patienten zu helfen, ist nicht einfach

Für Zweifel an der Gefährlichkeit von Corona haben die Ärzte kein Verständnis. "Wenn wir der Krankheit freien Lauf lassen würden, würde ich gerne mal sehen, wo wir stehen", wird Berentelg deutlich. Es handele sich um eine hochansteckende Erkrankung. Die Sterberate liege deutlich über jener von Influenza, betont der Chefarzt, auch wenn Kritiker das Gegenteil behaupten. Wenn er Szenen wie in Leipzig sehe, "fehlt mir jedes Verständnis", erklärt er. Dort hatten am vergangenen Samstag zahlreiche Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert und dabei zum Großteil keinen Mund-Nasen-Schutz getragen und auch keinen Mindestabstand eingehalten. Die Polizei hatte deshalb die Versammlung aufgelöst und scheiterte beim Versuch, die Demonstranten aufzuhalten. Abstand zu halten und eine Maske zu tragen, seien keine übertriebenen Maßnahmen, sagt Berentelg. Und die erneuten Einschränkungen im November hält der Chefarzt für sinnvoll. Einen Restaurantbesuch hält er nicht für gefährlich, dass sich große Gruppen treffen oder mehrere Menschen gemeinsam singen aber sehr wohl.
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung 16.11.2020


https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-sinsheim-zweite-welle-trifft-die-sinsheimer-grn-klinik-haerter-als-andere-_arid,579888.html

Coronavirus in Ischgl Ground Zero in den Alpen

Je näher dran, desto stärker betroffen

Deutlich wird der Ischgl-Effekt für die Forscher vor allem an einer Kennziffer: wie weit der Anfahrtsweg von Städten und Gemeinden in Deutschland nach Ischgl ist - und wie hoch dort später die Infektionsrate war. "Schon ein um zehn Prozent kürzerer Anfahrtsweg nach Ischgl erhöht die Infektionsrate im Durchschnitt um neun Prozent", so IfW-Präsident Gabriel Felbermayr. "Andersherum bedeutet das auch: Lägen alle deutschen Kreise so weit weg von Ischgl wie der Kreis Vorpommern-Rügen, gäbe es in Deutschland fast 50 Prozent weniger Infektionen mit dem Coronavirus." Der Einfluss, den die Nähe zu Ischgl auf das Infektionsgeschehen hat, änderte sich demnach auch nicht mit der Zeit - je näher, desto stärker bleiben Städte und Kreise betroffen.

Quelle: Spiegel Panorama,  Jürgen Dahlkamp 27.05.2020



https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-krise-in-ischgl-ground-zero-in-den-alpen-studie-a-daa05120-17e9-4d69-9bf3-4bca02944c2c

Coronavirus-Ausbruch in Baden-Württemberg : Etwa 300 Schlachthof-Mitarbeiter infiziert

Beschäftigte eines Fleischbetriebs im baden-württembergischen Birkenfeld haben sich angesteckt. Darunter vor allem rumänische Arbeiter.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/coronavirus-ausbruch-in-baden-wuerttemberg-etwa-300-schlachthof-mitarbeiter-infiziert/25786070.html

 Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Alle Corona-Fälle pro Kommune

  • tagesaktuelle Aufstellung aller Coronafälle im Rhein-Neckar-Kreis

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Corona Fälle pro Stadt/Landkreis

  •  und Coronavirus in Baden-Württemberg

Quelle: https://www.mannheim24.de/

Aktuelle Zahlen im Listen-Überblick

https://www.heidelberg24.de/region/coronavirus-rhein-neckar-kreis-zahlen-faelle-tote-aktuell-infizierte-gemeinde-kommune-news-13584622.html

https://www.mannheim24.de/region/coronavirus-baden-wuerttemberg-zahlen-faelle-infizierte-tote-aktuell-news-karte-tabelle-grafik-13628794.html

Fernsehsendung SWR / Zur Sache Freiburg / ARD Mediathek 26.03.2020

Die aktuelle Situation der Intensivbetten in Baden-Württemberg als Beispiel St. Josefskrankenhaus Freiburg, Unikliniken Freiburg, Uni-Thoraxklinik Heidelberg, Klinikum Stuttgart - Aufrüsten!   https://www.ardmediathek.de

https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMTg3MzM/kliniken-und-ihre-kapazitaeten

Forschung der Universitätsklinik Ulm bestätigt: Kinder sind nicht Treiber der Corona-Infektion

Insbesondere aufgrund der Neuartigkeit des Virus ist Covid-19 weit verbreiteter Gegenstand der Forschung. Um einen besseren Umgang mit der Krankheit zu ermöglichen, stehen neben dem Impfstoff auch weitere Aspekte wie die Ursachen und Verbreitungsmöglichkeiten im Vordergrund. Eine Studie der Südwestkliniken, an der auch die Stadt Ulm beteiligt war, lieferte zumindest in Sachen Ausbreitung etwas mehr Klarheit.

Quelle: Ulm-news, Ralf Grimminger 03.09.2020

https://www.ulm-news.de/weblog/ulm-news/view/dt/3/article/76572/Forschung_der_Universit-auml-tsklinik_Ulm_best-auml-tigt%3A_Kinder_sind_nicht_Treiber_der_Corona-Infektion.html

Inzidenz über 1000 London ruft Großlage aus - Virus "außer Kontrolle"

Spitzt sich die Corona-Lage in London weiter so rasant zu, werden innerhalb weniger Wochen Tausende Betten in den Krankenhäusern fehlen. Londons Bürgermeister ruft einen "major incident" aus. Es ist ein Hilferuf inmitten eines absoluten Krisenzustands.

Die führenden Impfstoffhersteller prüfen nun mit Hochdruck, ob ihre Präparate auch gegen die neuen Virus-Varianten wirksam sind. Pfizer präsentierte eine Studie, wonach der gemeinsam mit der Mainzer Firma Biontech entwickelte Impfstoff gegen beide neue Varianten wirkt. Die Untersuchung wurde noch nicht von Fachleuten begutachtet.

Quelle: www.ntv.de, chf/AFP/rts  08.01.2021


https://www.n-tv.de/panorama/London-ruft-Grosslage-aus-Virus-ausser-Kontrolle-article22279380.html

Ansturm auf Bergregionen - "Bleiben Sie zu Hause!"                 

Verstopfte Straßen, belegte Parkplätze und Menschen dicht an dicht - Corona-Lockdown sollte eigentlich anders aussehen. Appelle der Politik, auf Ausflüge zu verzichten, reichen in einigen deutschen Bergregionen nicht mehr.

Quelle: www.tagesschau.de/  29.12.2020  


https://www.tagesschau.de/inland/wintersportorte-ansturm-lockdown-101.html



Multi - Schlauchhalterung - Intensivmedizin

Die Multi-Schlauchhalterung-Intensivmedizin dient zur einfachen Sortierung unterschiedlicher Schlauchsysteme und Kabelverbindungen bei der Patientenversorgung in der Anästhesie und beim Notfalltransport der Patienten. Eine bessere Übersicht der Schlauchsysteme und Kabel verhindert ein Gewirr. Entwickelt für die in der Notfall- und Intensivmedizin verwendeten Beatmungsschläuche und Leitungen.

✓ Öffnungen zur Fixierung von Beatmungsschläuchen für Erwachsene und  Kinder unterschiedlicher Materialien und Durchmesser
✓ Material: bruchsicheres Polycarbonat Lexsan GE 
✓ desinfizierbar und MRT-tauglich 
✓ Aussparungen für Schläuche zur Druck- und Gasmessung  
✓ Gewicht: 310 g  
✓ Abmessungen: 200 bzw. 290 x 147 x 4 mm 
✓ Farben: rot (ähnlich RAL 3024) oder grau                 
                                          ✓ weitere Sonderfarben ähnlich RAL-Farbkarte ab 20 Stück auf Anfrage 


wissenschaftliche Artikel

sonstige Berichte

kritische Stimmen

für medizinisches Fachpersonal

for healthcare professionals


John Hopkins University (JHU)

  • We are tracking the COVID-19 spread in real-time on our interactive dashboard with data available for download. We are also modeling the spread of the virus. Preliminary study results are discussed on our blog.

https://systems.jhu.edu/

Italien: Sterberate, pro 1000 Einwohner, gesamt

Der Datensatz "Sterberate, pro 1000 Einwohner, gesamt" für Italien enthält Daten vom Jahr 1955 bis 2100   Quelle: www.factfish.com/de

  • Also das staunt man... in 2010 ist die Sterberate 9,7 pro 1000 Einwohner und in 2020 ist die Sterberate 10,2 pro 1000. Macht eine Steigerung in 10 Jahren von 0,5. Da stimmt doch was nicht? Corona soll 600 Tote pro Tag sein?

http://www.factfish.com/de/statistik-land/italien/sterberate%2C%20gesamt

Worldometer - COVID-19 Coronavirus Pandemic

Confirmed Cases and Deaths by Country, Territory, or Conveyance

 

  • The coronavirus COVID-19 is affecting 204 countries and territories around the world and 2 international conveyances: the Diamond Princess cruise ship harbored in Yokohama, Japan, and the Holland America's MS Zaandam cruise ship. The day is reset after midnight GMT+0.


https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries

Coronavirus - Aktuelle Zahlen und Entwicklungen (immer aktuelle)

  • Im Coronavirus-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele gemeldete Coronavirusfälle gibt es in Deutschland? Verlangsamt sich die Ausbreitung des Virus, wie entwickeln sich die Fallzahlen international? Wie die Zahlen zu bewerten sind – ein Überblick.

Von Volkart Wildermuth, Deutschlandfunk 09.04.2020

https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-aktuelle-zahlen-und-entwicklungen.2897.de.html?dram:article_id=472799

Packt die Rüssel ein!  Das Coronavirus befällt zuerst die Nasenschleimhaut

Ein Team aus einem guten Dutzend Forscher hat sich für eine elegante gentechnische Methode entschieden. Es hat eine grün fluoreszierende Variante des neuen Coronavirus konstruiert und damit in Experimenten beobachten können, dass Sars-CoV-2 zunächst vor allem die Nasenschleimhaut infiziert, bevor es den Rachen und schließlich die Lungen befällt.

Forscher haben das neue Coronavirus Sars-CoV-2 zum Leuchten gebracht. So konnten sie nachvollziehen, welchen Weg es in den Körper nimmt.

Quelle: Der Tagesspiegel, Sascha Karberg,  06.06.2020


https://www.tagesspiegel.de/wissen/packt-die-ruessel-ein-das-coronavirus-befaellt-zuerst-die-nasenschleimhaut/25880846.html

Im übrigen ändere das Ergebnis der Studie nichts an den bisherigen Empfehlungen, wie einer Sars-CoV-2-Infektion vorgebeugt werden kann, sagt Salzberger, also über Distanzierung und das Tragen von Schutzmasken. „Der Weg des Virus geht in jedem Fall über die Atemwege.“ Aber vielleicht lässt das neue Wissen, dass die Nasenschleimhaut das bevorzugte Angriffsziel der Viren ist, all jene Menschen umdenken, die ihre Schutzmaske in U-Bahn oder Bus bevorzugt unterhalb der Nase tragen.

Schwerer Corona-Verlauf bei Patienten scheint jetzt vorhersagbar: Forscher mit wichtiger Beobachtung

Das Forscherteam fand heraus, dass Patienten, die zu Beginn der Infektion mit Sars-CoV-2 eine niedrige T-Zell-Population aufweisen, ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. T-Zellen sind Teil des Immunsystems. Kämpft der Körper gegen einen Krankheitserreger, schlägt das Immunsystem zurück und aktiviert die im Blut zirkulierenden T-Zellen, die nach und nach speziell auf diesen Erreger programmiert werden. „Wir haben festgestellt, dass Personen, die zu Beginn der Sars-CoV-2 Infektion wenig Zellen von einem bestimmten Typ weißer Blutkörperchen haben, ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Hierbei spielen vor allem sogenannte CD8-positive T-Zellen eine Rolle. Diese Zellen des Immunsystems können Virus-infizierte Körperzellen erkennen und abtöten. Dadurch unterbinden sie die Virusvermehrung“, erklärte er weiter. Das Verhältnis zwischen den CD8-Zellen und sogenannten Neutrophilen spiele ebenfalls eine Rolle. CD8-Zellen töten Virus-infizierte Zellen ab, Neutrophile sind zur Abwehr von Bakterien da. „Sie können aber auch sehr stark regulierend auf andere Zellen des Immunsystems wirken. Wenn zu viele Neutrophile im Blut vorliegen, unterdrücken sie häufig die Funktion von T-Zellen“, erklärt der Professor für Virologie die Ergebnisse der Studie gegenüber Focus.de. „Es ist also anzunehmen, dass eine erhöhte Anzahl von Neutrophilen bei Covid-19-Patienten zur Abnahme der T-Zellen beitragen könnte.“

Auch Münchner Ärzte haben bereits einen Marker gefunden, der einen schweren Krankheitsverlauf vorhersagen könnte. Sie fanden heraus, dass der maximale  Interleukin-6(IL-6)-Wert vor der Intubation „den stärksten Zusammenhang mit der Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung“ zeigte. Am zweit-häufigsten sagte der maximale CRP-Wert ein Lungenversagen voraus.

Quelle: Merkur.de   von: Katarina Amtmann  07.06.2020


https://www.merkur.de/welt/corona-china-wuhan-impfstoff-forschung-covid-19-t-zellen-blut-schwerer-verlauf-zr-13783145.html

Corona-Medikament Warnung vor schneller Remdesivir-Zulassung

Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission warnt vor einer baldigen Zulassung des Medikaments Remdesivir gegen Covid-19. Nach NDR-Informationen hat auch die Europäische Arzneimittelagentur noch Fragen.

Zweifel an aktuellen Studien

Kommissionschef Ludwig kritisiert, dass derzeit "wichtige Studienstandards überhaupt nicht eingehalten werden". So würden unter anderem Studienergebnisse ohne vorherige Begutachtung durch andere Mediziner veröffentlicht. "Das ist aus meinem Blickwinkel eine absolute Fehlentwicklung und wird nicht dazu führen, dass wir gut geprüfte, wirksame und sichere Arzneimittel gegen Covid-19 bekommen."

Quelle: Tagesschau.de  Christian Baars und Markus Grill, NDR  28.05.2020


https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/remdesivir-107.html

Suche nach Corona-Gegenmittel - WHO setzt Tests mit Hydroxychloroquin aus                    

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Tests mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin zur Bekämpfung von Covid-19 ausgesetzt. Grund sind Sicherheitsbedenken gegen das Mittel.

Für Covid-19-Patienten ohne Nutzen, aber gefährlich

Die Entscheidung sei nach der Veröffentlichung einer Studie gefallen, wonach eine Behandlung mit Hydroxychloroquin möglicherweise die Sterblichkeitsrate erhöht. Ein Forschungsteam der Harvard Medical School in Boston und des Universitätsspitals Zürich hatte für die in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Studie die Daten von 96.000 Patienten in hunderten Krankenhäusern weltweit ausgewertet. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Hydroxychloroquin und Chloroquin keinen Nutzen bei Covid-19-Patienten zeigen.

Die Mittel können demnach potenziell schwere Nebenwirkungen verursachen, vor allem Herzrhythmusstörungen. Die beiden Medikamente seien aber allgemein "als sicher in der Anwendung bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen oder Malaria anerkannt".

Quelle: www.zdf.de 26.05.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-impfstoff-hydroxychloroquin-who-100.html

Brisante Studie - Corona-Patienten können Virus noch lange nach Genesung freisetzen. Bei einigen als genesen geltenden SARS-CoV-2-Patienten konnte das Coronavirus auch Wochen später noch nachgewiesen werden.

Von den zehn positiv auf Corona getesteten Patienten wiesen zum Zeitpunkt der Untersuchung acht keinerlei Symptome auf, zwei Patienten über 70 mit Vorerkrankungen hatten gelegentlichen Husten. Einer der beiden könnte laut Studie das Virus 56 Tage lang freigesetzt haben.

Länger infektiös als angenommen? COVID-19-Patienten können lange nach Genesung noch Virus freisetzen

Bei COVID-19-Patienten, die als geheilt gelten, lässt sich mitunter noch Wochen später Virus-RNA im Nasopharynx- oder Analabstrich nachweisen.

Quelle: ÄrzteZeitung, Von Dr. Beate Schumacher, 22.05.2020

Coronavirus Disease 2019 Test Results After Clinical Recovery and Hospital Discharge Among Patients in China

Research Letter - Infectious Diseases, May 22, 2020
Jinru Wu, BS 1,2; Xinyi Liu, BS 1; Jianjun Liu, BS 2; et alHan Liao, BS 3; Sixuan Long, BS 2; Ning Zhou, MD, PhD 4; Pa Wu, PhD 1
Author AffiliationsArticle Information

  • 1College of Life Science, Hunan Normal University, Changsha, China
  • 2Loudi Center for Disease Control and Prevention, Loudi, China
  • 3Louxing District Center for Disease Control and Prevention, Loudi, China
  • 4Department of Infectious Diseases, the Second Xiangya Hospital, Central South University, Changsha, China

JAMA Netw Open.  2020;3(5):e209759. doi:10.1001/jamanetworkopen.2020.9759




https://www.focus.de/gesundheit/news/brisante-studie-corona-patienten-koennen-virus-noch-lange-nach-genesung-freisetzen_id_12026116.html




https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/COVID-19-Patienten-koennen-lange-nach-Genesung-noch-Virus-freisetzen-409726.html




https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2766230

Corona-Zensur in China Die verschwundenen Blogger von Wuhan

Sie berichteten aus Wuhan und verschwanden daraufhin: Das Schicksal von drei Bürgerjournalisten zeigt, wie rigoros China auch während der Corona-Pandemie gegen Kritiker vorgeht. Von zweien fehlt nach wie vor jede Spur.

Anfang Februar 2020 filmte der chinesische Unternehmer und Video-Blogger Fang Bin mit seinem Handy dramatische Szenen vor und in Krankenhäusern in Wuhan: Leichensäcke vor dem Eingang, weinende Angehörige über leblose Körper gebeugt. Fang stellte die Videos ins Internet. Damit wollte er erzählen, was in Wuhan passiert. In einem Facetime-Interview sagte er am 4. Februar: "Die Nachrichten, die wir bekommen, erfassen nicht die wirkliche Situation in ganz China. Die Lungenkrankheit in Wuhan ist ein Gesundheitsnotstand, der die ganze Welt betrifft. Die Krankheit breitet sich aus, viele Länder sind davon betroffen. Daher ist es gut für alle, wenn ich über die Situation vor Ort berichte."

  • Berichte aus Krankenhäusern
  • Weltweite Ausbreitung durch mangelnde Informationsfreiheit?
  • 15 Jahre Haft für regimekritischen Journalisten

Die britische Zeitung "Daily Mail" berichtete, dass es in China in den ersten Wochen des Corona-Ausbruchs mehr als 5000 Festnahmen von Menschen gegeben habe, die Informationen darüber verbreitet hatten. So berichtete die Menschenrechtsorganisation "Humans Right Watch" (HRW) über die Festnahme von drei Pekinger Aktivisten, die eine durch Crowdfunding entstandene Webseite betrieben, auf der sie zensierte Artikel und Social-Media-Beiträge zu Covid-19 sammelten. Nach deren Festnahme wurde offenbar auch der Zugang zur Internetplattform "Terminus 2049" blockiert. Die kommunistische Führung werfe ihnen nun vor, "Streit gesucht und Ärger provoziert" zu haben.

Quelle: www.tageschau.de, Stand: 23.05.2020


https://www.tagesschau.de/ausland/china-blogger-101.html

Kampf gegen Covid-19-Corona-Impfstoff: Wo Forscher ansetzen

Die Suche nach einem Impfstoff gegen Corona läuft auf Hochtouren. Noch ist unklar, wann es ihn geben wird. Ein Überblick über wichtige Ansätze, die Forscher derzeit verfolgen.

Tests mit genbasierten Impfstoffen

Einen völlig neuen Ansatz verfolgen Wissenschaftler mit genbasierten Impfstoffen. Dazu analysieren sie die Erbsubstanz des Erregers und picken sich jenen Abschnitt heraus, der für die Produktion eines bestimmten Oberflächen-Eiweißes, des Spike-Proteins, verantwortlich ist. Geimpft wird nicht das Eiweiß, sondern der betreffende Abschnitt der Erbsubstanz.

Serum auf Verdacht: Vektor-Impfstoff

Während vielerorts die Tierexperimente und klinischen Studien noch am Laufen sind, hat der weltgrößte Impfstoffproduzent Serum Institute of India bereits begonnen, ein Serum auf Verdacht herzustellen. Das Präparat wurde an der Universität von Oxford entwickelt und wird gerade noch getestet. Es basiert auf dem Prinzip eines sogenannten Vektor-Impfstoffs. Dabei wird ein bekanntes, harmloses Virus genetisch so modifiziert, dass es an seiner Oberfläche das Spike-Protein des Sars-CoV-2 ausbildet. Das Immunsystem des Geimpften reagiert darauf, der Betreffende ist vor einer echten Infektion geschützt.

Körpereigene Abwehrraketen gegen Covid-19

Ein anderer Ansatz setzt auf so genannte neutralisierende Antikörper. Die sind gewissermaßen die Abwehrraketen unseres Immunsystems. Sie binden Krankheitserreger und verhindern damit deren Eindringen in die Zellen. Normalerweise bildet der Körper infolge einer Infektion passgenaue Antikörper, um den Eindringling abzuwehren. Gelegentlich passiert dies aber zu spät. Dann können Antikörper, die dem Infizierten von außen zugeführt werden, helfen, einen schlimmen Krankheitsverlauf von Covid-19 zu verhindern. Genau genommen handelt es sich dabei nicht um eine Impfung, sondern um eine Immuntherapie.

Quelle: www.zdf.de, von Birgit Hermes 17.05.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-impstoff-sars-cov-2-100.html



Die deutschen Unternehmen BioNTech und CureVac, die beide mit diesem Impfstoff-Konzept arbeiten, sind dennoch zuversichtlich. BioNTech hat bereits mit Tests an freiwilligen Probanden begonnen, CureVac steht nach eigenen Angaben kurz davor.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/corona-impfstoff-klinische-studie-100.html

Wettlauf um Corona-Schutz - Diese Firmen liegen im Impfstoff-Rennen vorn

Die Impfstoff-Suche hat den wohl größten Wettlauf ausgelöst, den die Wissenschaft je gesehen hat. Am Ausgang des Rennens entscheidet sich, wer den Corona-Schutz zuerst bekommt.

Wie funktionieren die Covid-19-Impfstoffe?

Die unterschiedlichen Funktionsweisen der Impfstoffkandidaten haben Vor- und Nachteile. Das Ziel ist dasselbe: Eine Immunreaktion gegen das Virus soll provoziert werden, ohne dass eine Infektion stattgefunden hat. Dadurch soll ein längerfristiger Schutz entstehen.
Wie genau die verschiedenen Impfstoffe funktionieren, sehen Sie - einfach erklärt - in einer 3D-Visualisierung.

Neben Gamaleya, Biontech und AstraZeneca forschen der WHO zufolge noch rund 200 weitere Firmen, Universitäten und Institute an einem Corona-Impfstoff. In den ersten drei klinischen Entwicklungsphasen wird ein Impfstoff an Probanden getestet. In einer weiteren Phase prüfen Zulassungsbehörden die Studienergebnisse; Impfstoffe mit Notfallzulassung dürfen nur eingeschränkt genutzt werden.

Quelle: www.zdf.de  Simon Haas  23.11.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-impfstoff-108.html

Corona - Bei 100 Intensivpatienten ist Schluss

Dr. med. Monica Bürle ist Oberärztin auf der Intensivstation Klinikum Ludwigsburg und warnt vor Covid-19 – Grippeimpfung im späten Herbst sinnvoll

Ludwigsburger Kreiszeitung 18.07.2020


https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-bei-100-intensivpatienten-ist-schluss-_arid,600148.html

Coronavirus-Medikament - Alternative für Remdesivir aus München?

"Wir nutzen den Schwachpunkt": Das deutsche Start-up "Eisbach Bio" arbeitet an einem speziellen Coronavirus-Medikament und profitiert dabei von seiner Forschung an Krebszellen.
Das Ebola-Medikament Remdesivir kann zwar die Krankheitsdauer vieler Corona-Patienten deutlich verkürzen, aber auch zu Übelkeit, Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Leberentzündungen führen. Für Schwerkranke ist das unerträglich. Hinzu kommt: Remdesivir wirkt nicht nur auf die Viren, sondern in gewissem Maß auch auf die Körperzellen und ist deshalb relativ toxisch.

Die Wissenschaftler können dabei auf die Erträge ihrer bisherigen Forschungsarbeit an neuen Krebs-Medikamenten zurückgreifen. "Dabei suchen wir in Krebszellen nach einem Eiweiß, auf das der Krebs nicht verzichten kann, um sich zu vervielfältigen – diesen Schwachpunkt nutzen wir, in dem wir das Eiweiß gezielt ausschalten", sagt Adrian Schomburg im ZDFheute-Gespräch. Der Clou: Das Coronavirus weist offensichtlich ein Eiweiß auf, das jenem unverzichtbaren Protein in Krebszellen zum Verwechseln ähnelt. Labortests haben gezeigt, dass die von Eisbach Bio für den Kampf gegen Krebszellen entwickelten Molekülstrukturen auch gegen Sars-CoV-2 wirken könnten.

Quelle: ZDF.heute.de, von Marcel Burkhardt 13.08.2020


https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-medikament-remdesivir-alternative-100.html

Grippe oder Covid-19? Ein Virusvergleich in 3D - interaktiv

Quelle: www.zdf.de 11.10.2020


https://3d.zdf.de/grippe/

·      

DIVI

Neue Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 vorgestellt     veröffentlicht: 25.06.2020




SARS-CoV-2 mutiert, aber Gefahr eines Super-Virus gering.
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)       
Ein erneuter Ausbruch von SARS-CoV-2 in Peking sorgte kürzlich für mediale Aufmerksamkeit. Bei den Neuinfektionen soll es sich um eine mutierte Variante des Virus handeln, die in Europa zirkulierenden Erregern ähnelt. Zudem tragen alle nun in Peking entdeckten Virusvarianten die Mutation D614G in sich, die einer jüngsten Veröffent­lichung aus den USA zufolge infektiöser sein soll als andere Typen von SARS-CoV-2. Dass diese Mutation das Coronavirus aber auch gefährlicher macht, daran haben Experten große Zweifel. Die D614G-Mutation sei in den in Europa und an der Ostküste der USA kursierenden Virusstämmen tatsächlich stark präsent, erklärte Richard Neher von der Universität Basel bei einer Pressekonferenz des Science Media Center. „Aus dieser Dominanz lässt sich aber nicht schließen, dass sich Varianten mit dieser Mutation schneller verbreiten.“


DIVI

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

  • Daten des DIVI Intensivregisters für Deutschand im Überblick      Das neue DIVI Intensivregister mit einer Übersicht, welche Klinken derzeit noch über freie Beatmungsbetten verfügen
  • Intensivbetten, die in 576 Kliniken innerhalb von 24 h mobilisiert werden können und aktuell wegen Covid-19 belegte Intensivbetten (DIVI Intensivregister - Karten Auswertung RKI)
  • DIVI bei Facebook immer aktuell sein, mit Informationsvideos

https://www.divi.de/

https://www.divi.de/register/intensivregister


https://www.divi.de/register/kartenansicht


https://www.facebook.com/DIVI.Berlin/

  • PM: COVID-19: „Wir entscheiden nicht nach Alter!“ – Intensiv- und Notfallmediziner legen klinisch-ethische Entscheidungs-Empfehlungen vor

Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie ist es wahrscheinlich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit – und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen – nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen. So veröffentlichen am 25.03.2020 sieben Fachgesellschaften – die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) – die „Empfehlungen zu Entscheidungen über die Verteilung notfall- und intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“. Das Paper ist in dieser Art und Weise noch nicht publiziert. Die Autoren bitten explizit um Kommentare und Diskussion.

„Es ist erschütternd gewesen zu sehen, unter welchem Druck Kollegen in Italien und Frankreich bereits Entscheidungen dieses Ausmaßes fällen mussten, ohne irgendeine Orientierung zu haben“, sagt DIVI-Präsident Prof. Uwe Janssens. „Die Kollegen sind schwer traumatisiert. Das geht an niemandem spurlos vorbei.“ So sollen die Handlungsempfehlungen verantwortlichen Akteuren durch medizinisch und ethisch begründete Kriterien und Verfahrensweisen eine Entscheidungsunterstützung bieten.

Sehr wichtig: Die Priorisierung soll immer zwischen allen Patienten, die der Intensivbehandlung bedürfen, erfolgen, unabhängig davon, wo sie gerade versorgt werden (Notaufnahme, Allgemeinstation, Intensivstation). Eine Priorisierung ist aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes nicht vertretbar nur innerhalb der Gruppe der COVID-19-Erkrankten und nicht zulässig allein aufgrund des kalendarischen Alters oder aufgrund sozialer Kriterien.ch aktuellem Stand der Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie ist es wahrscheinlich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit – und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen – nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen. So veröffentlichen heute sieben Fachgesellschaften – die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) – die „Empfehlungen zu Entscheidungen über die Verteilung notfall- und intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“. Das Paper ist in dieser Art und Weise noch nicht publiziert. Die Autoren bitten explizit um Kommentare und Diskussion.Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie ist es wahrscheinlich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit – und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen – nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen. So veröffentlichen heute sieben Fachgesellschaften – die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) – die „Empfehlungen zu Entscheidungen über die Verteilung notfall- und intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“. Das Paper ist in dieser Art und Weise noch nicht publiziert. Die Autoren bitten explizit um Kommentare und Diskussion.


https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/covid-19-klinisch-ethische-empfehlungen-zur-entscheidung-ueber-die-zuteilung-von-ressourcen-veroeffentlicht?idU=1&acm=102299_342

Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der COVID 19 Pandemie  -  Video 25.03.2020 (20:23 Min.)
DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens erklärt die Handlungsempfehlungen der Deutschen Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sowie der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) im Video.


DIVI - Medienecho enorm - Kritik an Beatmung zurückgewiesen

  • Medizinische Fachgesellschaften wehren sich gegen Kritik zu Intubation und Beatmung bei Covid-19-Patienten

DIVI-Newsletter 13.05.2020

Ethik-Paper im Video erklärt

https://www.youtube.com/watch?v=wA3DKU3VHZk&feature=youtu.be



https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/medizinische-fachgesellschaften-wehren-sich-gegen-kritik-zu-intubation-und-beatmung-bei-covid-19-patienten

Fokussiert agieren: S1-Leitlinie zur nationalen Teststrategie für Mitarbeitende im Gesundheitswesen veröffentlicht

Die Zahl der COVID-19-Fälle ist unter den Tätigen in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sehr hoch – nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Anteil bei 10,3 Prozent. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Rund 26.000 Health Care Workers (HWCs) haben sich in Deutschland bereits mit COVID-19 infiziert, etwa 1.100 hiervon mussten im Krankenhaus behandelt werden, 63 verstarben.
Die Zeit sei reif, die nationale Teststrategie des RKIs zu spezifizieren und über Priorisierungen nachzudenken, erklärt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens – auch oder eben gerade bei den so wichtigen Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Die Leitlinie nennt vier Kriterien:

  1. Grad des Infektionsrisikos (Arbeit in Bereichen mit einem höheren Infektionsrisiko, z.B. Intensivstation oder Notaufnahmen)
  2. Art der Risikotätigkeit (z.B. Durchführung von Prozeduren mit Aerosolbildung)
  3. Signalwert des lokalen SARS-CoV-2 Wertes (mehr als 50/100.000 Infektionen in den letzten 7 Tagen)
  4. Lokales Ausbruchsgeschehen (Hot-Spot-Gebiet oder relevante Anzahl von betreuten COVID-19-Patienten auf Stationen oder in Einrichtungen bzw. Praxen)


Die S1-Leitlinie „SARS-CoV-2 Infektion bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen – Bedeutung der RT-PCR Testung“ kann bei der AWMF kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle: DIVI 16.09.2020


https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/fokussiert-agieren-s1-leitlinie-zur-nationalen-teststrategie-fuer-mitarbeitende-im-gesundheitswesen-veroeffentlicht














Das International Council of Nurses verweist darauf, dass weltweit nachweislich vermutlich mehr als 230.000 HCWs durch SARS-CoV-2 infiziert wurden und mehr als 600 Pflegekräfte an COVID-19 verstorben sind.

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/040-015.html

Corona-Notstand im Elsass - Frankreich:  „Wer über 75 Jahre alt ist, wird nicht mehr intubiert“  26.03.2020

  • Entsetzt warnen deutsche Katastrophenmediziner vor ostfranzösischen Zuständen. In Straßburg hätten nur noch Patienten unter 80 Jahren Aussicht auf Beatmung. In Mülhausen liegt die Grenze noch niedriger.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) von Rüdiger Soldt / Michaela Wiegel


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/im-elsass-werden-alte-corona-patienten-nicht-mehr-beatmet-16698139.html

Verwirrung um Zahl der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern

Das Zentralregister für Intensivbetten hat am Sonntag Angaben widersprochen, wonach es mittlerweile fast 40.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern gebe. "Wir können diese Zahl in keinster Weise bestätigen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, die das Zentralregister betreibt, dem "Handelsblatt". Damit korrigierte sie Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) von vor wenigen Tagen.

DKG-Präsident Gerald Gaß hatte gesagt, er schätze, dass knapp 40.000 Intensivbetten zur Verfügung stehen - von denen etwa 15.000 bis 20.000 frei seien.

Live-Ticker von A. WaschneckM. Schnippert, web.de 05.04.2020

Nach den täglichen Meldungen der Krankenhäuser an das Zentralregister gab es aber am Freitagnachmittag nur 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten. 10.074 weitere waren frei. Das wären zusammen nicht einmal die 28.000, die laut amtlicher Statistik schon vor der Coronakrise zur Verfügung standen.

Und auch davon "musste man schon rund zehn Prozent abziehen, die wegen Personalmangel nicht benutzt werden konnten", sagte die Sprecherin dem "Handelsblatt". "In der Kinder-Intensivmedizin waren es sogar 20 Prozent".

Von den 13.346 belegten Intensivbetten dienten demnach aktuell lediglich 2.680 der Behandlung von Corona-Patienten. Von diesen müssten 83 Prozent beatmet werden.

Abstract: Clinical characteristics af 140 patients infected with SARS-CoV-2 in Wuhan, China. Jin-jin Zhang, Xiang Dong, Yi-yuan Cao, Ya-dong Yuan, Yi-bin Yang, You-qin Yan, Cezmi A. Akdis, Ya-dong Gao. 19.02.2020

  • Abstract: Übersetzung Google deutsch, pdf
  • Abstract: Original englisch, pdf und Link auf Original-website

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/all.14238

Corona-Krise: diese drei Szenarien wären denkbar

  • was kommt nach der Angst?   

Zukunftsforscher Dr. Alexander Fink, TAG24 (www.tag24.de)

https://www-tag24-de.cdn.ampproject.org/v/s/www.tag24.de/amp/thema/coronavirus/corona-krise-diese-drei-szenarien-waeren-denkbar-1460190?_gsa=1&usqp=mq331AQFKAGwASA%3D&amp_js_v=0.1#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&_tf=Von%20%251%24s&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.tag24.de%2Fthema%2Fcoronavirus%2Fcorona-krise-diese-drei-szenarien-waeren-denkbar-1460190

Ärzte Zeitung Springer Verlag  04.03.2020

  • wann und wo Ärzte Desinfektionsmittel herstellen dürfen. Wer darf wann Desinfektionsmittel selbst herstellen?

Die WHO hat zwei einfache Rezepturen für die Herstellung von Hände-Desinfektionsmitteln parat. Doch hierzulande schiebt die Biozidverordnung dem einen Riegel vor. Jetzt reagieren erste Bundesländer, um die Rezeptur-Herstellung doch zu ermöglichen.


PTA-heute


  • Händedesinfektionsmittel – Herstellung nun offiziell erlaubt
  • Ethanolmischungsrechner

https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Wer-darf-wann-Desinfektionsmittel-selbst-herstellen-407267.html





https://www.ptaheute.de/news/artikel/keine-gefahr-desinfektionsmittel-explodieren-nicht/

https://www.ptaheute.de/news/artikel/haendedesinfektionsmittel-herstellung-nun-offiziell-erlaubt/

https://www.ptaheute.de/rezeptur/ethanolrechner/

Fakten gegen Fake News

Wie Ibuprofen, ACE-Hemmer und Sartane einzuordnen sind

DAZ.online - Deutsche Apotheker Zeitung 16.03.2020

Dr. Doris Uhl (du), Apothekerin
Chefredaktion DAZ  redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/03/16/wie-ibuprofen-ace-hemmer-und-sartane-einzuordnen-sind

Für große Verunsicherung sorgt eine in den sozialen Medien verbreitete WhatsApp-Sprachnachricht, nach der die Universität Wien den Verdacht hegt, dass die Einnahme von Ibuprofen den Verlauf von COVID-19-Infektion massiv verschlechtern soll und eine entsprechende Studie durchführt. Die Universität Wien hat umgehend dementiert. Doch der Verdacht ist nicht aus der Welt. Vor allem aus Frankreich und der Schweiz kommen Ratschläge, zur Fiebersenkung falls notwendig Paracetamol einzusetzen und auf nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen und Diclofenac zu verzichten.

Die unseres Wissens einzig auffindbare Quelle, die die potenzielle schädliche Wirkung von Ibuprofen untermauern soll, ist ein am 11. März 2020 im Lancet Respiratory Medicine erschienene Correspondance (von L. Fang L, G. Karakiulakis und M. Roth). Die Autoren erklären dort, dass ACE2, der Rezeptor, der den SARS-Viren den Eintritt in die Zellen ermöglicht, nicht nur durch ACE-Hemmer und Angiotensin-1-Rezeptor-Antagonisten (Sartane) hochreguliert wird. Auch Thiazolidindione und Ibuprofen sollen dieses tun.

An dieser Stelle muss festgehalten werden, dass im Tierversuch mit Ratten eine Hochregulation von ACE2 in Herzzellen durch ACE-Hemmer und Angiotensin-1-Rezeptorblocker gezeigt werden konnte. Auch gibt es Versuche an diabetischen Ratten, die einen Einfluss von Ibuprofen auf das System zeigen. Doch gibt es bislang keinen Beleg dafür, dass diese Arzneistoffe den COVID-19-Verlauf verschlimmern. Im Falle von ACE-Hemmern und Sartanen könnte auch das Gegenteil der Fall sein. Denn es gibt ebenso experimentelle Daten und Hypothesen, nach denen ACE-Hemmer und Angiotensin1-Rezeptorblocker vor dem Eindringen von SARS-CoV-2 schützen können. Keine dieser widersprüchlichen Hypothesen ist bislang in klinischen Studien untermauert oder widerlegt worden. Deshalb wird eindringlich davor gewarnt, eine ACE-Hemmer- oder Sartan-Therapie einfach abzusetzen.

Einfluss von Medikamenten auf COVID-19 nicht nachgewiesen

Seit Bekanntwerden der auch als Fake News bezeichneten WhatsApp-Nachricht bemühen sich Mediziner und Fachportale, die Sachlage verständlich dar- und richtigzustellen. So auch das Schweizer Online-Portal Infomed. In einer Telegrammmeldung vom 15. März 2020 titelt es: „Corona: aktuell kein Einfluss von Medikamenten nachgewiesen.“ Auch hier wird der Lancet-Letter als Quelle der Gerüchte vermutet. Und auch hier wird darauf verwiesen, dass es durchaus Hinweise dafür gibt, dass ACE-Hemmer und Sartane sich vorteilhaft auf einen COVID-19-Verlauf auswirken könnten. Darüber hinaus finden sich hier folgende empfehlenswerte Links auf weitere Stellungnahmen von Fachgesellschaften, wie der gemeinsamen Erklärung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie und der Schweizerischen Hypertonie-Gesellschaft, der European Society of Cardiology, und dem Nephrology Journal Club. Siehe unten...

Coronavirus und Ibuprofen: WHO zieht ihre Warnung zurück 19.03.2020

  • Ein Kettenbrief warnte vor der Einnahme von Ibuprofen bei Covid-19, da es zu einer Vermehrung der Viren käme. Fake-News, wie sich herausstellte. Trotzdem warnte die WHO zunächst vor einer Einnahme. Diese Warnung zieht sie jetzt zurück.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/coronavirus-und-ibuprofen-who-warnung-trotz-duenner-datenlage,RtVSKty

CE Hemmer / Angiotensin Rezeptorblocker und SARS-CoV-2

  • Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie sowie der Schweizerische Hypertonie Gesellschaft - 09.03.2020
  • ESC - European Society of Cardiology -  Position Statement of the ESC Council on Hypertension on ACE-Inhibitors and Angiotensin Receptor Blockers - 13.03.2020
  • NephJC - Hypertension and COVID19

    Are patients with hypertension more likely to get COVID19?      The Coronavirus Conundrum: ACE2 and Hypertension Edition

http://www.swisshypertension.ch/DOCS_PUBLIC/SARS-CoV2BAG_stellungnahme_09.03.2020.pdf

https://www.escardio.org/Councils/Council-on-Hypertension-(CHT)/News/position-statement-of-the-esc-council-on-hypertension-on-ace-inhibitors-and-ang

http://www.nephjc.com/news/covidace2

sky news - Videos zeigen den Kampf auf Intensiv-Stationen gegen Corona

  • The shocking centre of the COVID-19 crisis The crisis gripping the town at the centre of the global COVID-19 crisis in Italy has been witnessed by Sky News' Chief Correspondent Stuart Ramsay.  After this video was aired, Italy's foreign minister urged everyone to watch it. "I urge you all to watch this report made by Sky News, a video that is being shared around the world," said Luigi Di Maio. "It shows what is happening in Bergamo hospital, one of the hardest hit by this emergency. "I repeat: Stay at home." - YouTube 19.03.2020                                       https://www.youtube.com/watch?v=_J60fQr0GWo


  • Coronavirus crisis: 'It's a war, it's a disaster' Sky visits Cremona hospital in Lombardy where staff face a fight to save every patient. Sky News visits the Cremona hospital in Lombardy where staff face a fight to save every patient. - YouTube 21.03.2020  https://www.youtube.com/watch?v=INmEciVm-6Q

Spanische Grippe - blaue Haut - rascher Tod

  • Die Spanische Grippe entwickelte sich von 1918 bis 1920 als eine der schlimmsten Grippe-Pandemien der Geschichte

Eine Zusammen